Deutsche Telekom Capital Partners Telekom will doch weiter in deutsche Start-ups investieren

Neuigkeiten zum T-Strategiewechsel: Auch mit Deutsche Telekom Capital Partners, startet 2015, will der Telekomriese weiter in deutsche Start-ups investieren. "Ein Fokus der Investitionen wird weiterhin auch auf der Start-up-Szene in Deutschland liegen", teilt das Unternehmen mit.
Telekom will doch weiter in deutsche  Start-ups investieren

Auch mit dem Start von Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP), dem Nachfolger und Auffangbecken von T-Venture, will der Telekommunikationsriese weiter die deutsche Gründerszene beglücken. Unter einen Verweis auf das Wall Street Journal hatten wir vor einigen Tagen berichtet: “Deutsche Telekom lässt deutsche Start-ups links liegen“. Nun stellt die Telekom gegenüber dem genannten Wirtschaftsmagazin eindeutig klar: “Ein Fokus der Investitionen wird weiterhin auch auf der Start-up-Szene in Deutschland liegen”. Deutschland habe eine sehr lebendige Gründerszene. “Der wollen wir ein starker Partner sein, die volle Brust zeigen und nicht den Rücken.”

Deutsche Telekom Capital Partners soll im kommenden Jahr an den Start gehen. Der Kapitalgeber, unter dessen Dach sich T-Venture begibt, will aber vor allem in den USA reüssieren und in gereifte Unternehmen, die große Millionenbeträge brauchen, investieren. Der Fonds werde global operieren, finanziell aber deutlich besser ausgestattet sein, als der Vorgänger, teilt die Telekom nun mit. Schön, dass dabei nun auch deutsche Start-ups (weiter) eine wichtige Rolle spielen sollen. Welche Summen dabei in einzelne Unternehmen fließen können, bleibt aber weiter unklar.

Der Grund für den Abschied von T-Venture ist banal: Das Unternehmen wirft Telekom-Chef Timotheus Höttges zu wenig Erträge ab. Schön, dass er nun mehr Geld in die Hand nimmt. Die große Strategie hinter dem Umbau an sich bleibt aber weiter hinter einem dicken T-Nebel verborgen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.