Käufer gefunden! Comeback für Luxodo – ISA führt die Plattform weiter

Es geht weiter beim gescheiterten Hamburger Start-up Luxodo. Im Sommer dieses Jahres schlitterte Luxodo bekanntlich in die Insolvenz. Nun betreibt das Unternehmen ISA, das unter anderem für Galeria Kaufhof, Bread and Butter sowie Gruner + Jahr arbeitet, die Marke Luxodo weiter.
Comeback für Luxodo – ISA führt die Plattform weiter

Die insolvente Hamburger Shopping-Plattform Luxodo ist wieder da! Der Dienst wurde von der hanseatischen Fullservice-Agentur ISA übernommen. Luxodo wird nun als Marke von ISA weitergeführt, das einstige Unternehmen gibt es somit nicht mehr. “Mit der Übernahme von zwölf erfahrenen ehemaligen Luxodo-Mitarbeitern aus den Bereichen Produktion, Grafik, Marketing, Händler- und Kundenbetreuung ist ein fundiertes Know-How gesichert, welches in Kombination mit der weitreichenden E-Commerce-Kompetenz der ISA GmbH zu einem erfolgreichen Neustart von Luxodo verhelfen soll”, teilt die Firma mit.

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Die Luxus-Shoppingplattform Luxodo bot stationären Luxushändlern von 2011 bis vor wenigen Monaten ein Zuhause im Netz. Das Start-up wurde von Mathias von Bredow und Philipp von Crieger, der das Unternehmen aber im ersten Jahr schon wieder verließ, gegründet. Namhafte Investoren wie DN Capital, b-to-v, RI Digital Ventures, Heiko Hubertz (Bigpoint), Rolf Grisebach (ehemals Textilwirtschaft), sowie Mirco Schultis und Holger Hengstler, die Gründer von dress-for-less, investierten mehrere Millionen in das Start-up. Zuletzt flossen Ende 2013 beachtliche 2,4 Millionen US-Dollar in die Jungfirma.

Im Sommer dieses Jahres schlitterte Luxodo dann in die Insolvenz. Nun will das Unternehmen ISA, das unter anderem für Galeria Kaufhof, Bread and Butter sowie Gruner + Jahr arbeitet, unter der Marke Luxodo weiter “die besten Fashion und Design Stores in Europa auf einer Plattform vereinen”. Der Fokus liegt weiter auf Luxusprodukten für Damen und Herren aus den Bereichen Mode, Beauty und Interieur.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.