Exit in Hamburg Opera Mediaworks übernimmt Mobilvermarkter apprupt

Der mobile Vermarktungsspezialist apprupt wandert unter das Dach von Opera Mediaworks. Das junge Unternehmen, welches sich einst aus dem Flirtdienst Jupidi entwickelte, wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von T-Venture, Neuhaus Partners und der KfW finanziell unterstützt.
Opera Mediaworks übernimmt Mobilvermarkter apprupt

Exit in Hamburg: Opera Mediaworks, ein Ableger von Opera Software, übernimmt das Hamburger Unternehmen apprupt, einen Vermarkter für Mobilethemen. Das junge Unternehmen, welches sich einst aus dem Flirtdienst Jupidi entwickelte, wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von T-Venture, Neuhaus Partners und der KfW finanziell unterstützt. Zuletzt floss eine “deutlich siebenstellige” Summe in das Unternehmen, welches 2008 von Kjell Fischer, Jascha Samadi und Benny Schilling gegründet wurde. Was Opera Mediaworks für apprupt auf den Tisch gelegt hat, ist bisher nicht bekannt.

apprupt beschäftigte zuletzt rund 40 Mitarbeiter. Zu den Kunden des Unternehmen gehören unter anderem Bauer, IDG und Tomorrow Focus Media. Nach eigenen Angaben erricht der Vermarkter mehr als 22 Millionen Nutzer. “Opera Mediaworks’ global business is a reflection of what we’ve built in our home markets – an end-to-end mobile advertising platform that’s focused on great technology and premium mobile audiences”, sagt apprupt-Macher Samadi. “We are excited to become part of Opera Mediaworks’ global platform and help them achieve success in some of the key European territories.”

Hausbesuch bei apprupt

Die Bürolandschaft des mobilen Vermarkters apprupt kann sich sehen lassen: Es gibt den obligatorischen Kicker, gemütliche Lümmelecken, einen kleinen Basketballkorb und viele Schilder im Stil von “Urlaub verdirbt den Charakter”. ds-Haus- und Hoffotograf Andreas Lukoschek durfte sich bei der Jungfirma einmal ganz genau umsehen. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.