Kurzmitteilungen InnoGames, Auctionata, A Space for Art, Berlin

In den “Kurzmitteilungen” gibt es regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht. Heute geht es um InnoGames, Auctionata, A Space for Art und Berlin. InnoGames beispielsweise will in diesem Jahr einen neuen Rekordumsatz einfahren.
InnoGames, Auctionata, A Space for Art, Berlin

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht. Heute geht es um InnoGames, Auctionata, A Space for Art und Berlin.

InnoGames fährt Rekordumsatz ein

Zahlen, bitte: Die Spieleschmiede InnoGames, die im März ein Gründerzentrum für Start-ups eröffnet, will das laufende Jahr “mit einem prognostizierten Gesamtwachstum von knapp 50 % abschließen” und damit einen neuen Rekordumsatz einfahren. “Dieses Wachstum haben wir über eine große Zahl an Verbesserungen in unseren Spielen und den Launch weiterer mobiler Apps erreicht. Dass wir die Umsatzsteigerung durch unsere Bestandsspiele erreichen konnten, verdeutlicht den lang anhaltenden Spielspaß, den unser Portfolio bietet und zeigt zugleich auf welch stabilem Fundament die wirtschaftliche Entwicklung bei InnoGames steht”, sagt InnoGames-Gründer Hendrik Klindworth. Genaue Zahlen nennt das Unternehmen leider nicht. Da das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro anpeilte, lasen sich aber durchaus Rückschlüsse auf die Zahlen von 2013 ziehen.

Auctionata fährt 12 Millionen Euro Umsatz ein

Noch einmal Zahlen, bitte: Das kunstvolle Online-Auktionshaus Auctionata will 2013 einen Umsatz in Höhe von 12 Millionen Euro einfahren. Im Jahr zuvor erwirtschaftete das Start-up nur 1,2 Millionen Euro. “Wir freuen uns über dieses positive Ergebnis, das wir unserem Team und der exzellenten Zusammenarbeit mit unseren über 250 unabhängigen Experten verdanken. Für 2014 haben wir uns die Marktführerschaft in Deutschland nach Umsatz zum Ziel gesetzt. Darüber hinaus werden wir unsere internationale Expansion konsequent fortsetzen und neben Hongkong einen Full-Service-Standort in New York, dem Zentrum des internationalen Kunsthandels, aufbauen”, sagt Alexander Zacke von Auctionata. Das Berliner Unternehmen ist in 2013 auf über 140 Mitarbeiter angewachsen. Im fritten Quartal 2014 ist der Start in den USA geplant.

A Space for Art wird hierzulande aufgelöst

Schlussstrich: A Space for Art trat an, um “die größte Ausstellungsfläche der Welt aufzubauen”. Daraus wurde nichts – zumindest in Deutschland. “Mit Gesellschafterbeschluss vom 31. Oktober wurde die A Space for Art GmbH aufgelöst. Als Grund des Scheiterns nennt Team-Europe-Partner Lukasz Gadowski gegenüber Gründerszene den “nicht vorhandenen Product Market Fit in Deutschland/Berlin”. Zudem fokussiere sich A Space for Art jetzt auf London, wo es einen guten Fit gäbe. Mitgründer Charles Smedley führt das Start-up in London weiter. “Inwieweit Team Europe überhaupt noch involviert ist, darüber will man keine Aussagen treffen”, berichten die Kollegen.

Berlin: Broschüre zum Standort

Senat: Weil der Berlin-Hype weiter ungebrochen ist, hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung/Landesinitiative Projekt Zukunft in Kooperation mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie unlängst eine Standort-Fibel “Digitale Wirtschaft in Berlin” herausgebraucht. Die neue Broschüre informiert über Digitalstandort Berlin, seine Unternehmen, Netzwerke und Akteure. Der Fokus liegt auf der IT-Startup-Szene. Die Broschüre ist in Deutsch und Englisch verfügbar und steht auf Berlin.de zum Download bereit (PDF).

deutsche-startups.de gibt es auch bei Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest. Sie können außerdem unseren brandheißen RSS-Feed oder unseren täglichen Newsletter abonnieren.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.