Kurzmitteilungen: simfy, doo, hub:raum Krakow, Fashionlend, sevenload

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger […]
Kurzmitteilungen: simfy, doo, hub:raum Krakow, Fashionlend, sevenload

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht. Heute geht es um simfy, doo, hub:raum Krakow, Fashionlend und sevenload.

simfy zieht nach Berlin

Umzug: Die simfy AG (www.simfy.de) hat ihre Musik-Streaming-Aktivitäten unter der Marke „Simfymusic“ neu gebündelt und – wie erwartet – an den Berliner Firmensitz verlagert. Der Kölner Standort soll in verkleinerter Form erhalten bleiben, heißt es aus dem Unternehmen. Für die Entscheidung, simfy in Berlin anzusiedeln, hat die Nähe zu den Labels und zur Musik-Szene eine zentrale Rolle gespielt. „Berlin gehört zu den spannendsten Orten für Musik und Clubbing weltweit. Wir sehen uns als Teil dieser Kultur und sind mit Simfymusic ab sofort auch in regionaler Hinsicht ganz nah dran“, sagt Gerrit Schumann, CEO der simfy AG. Mit dem Umzug in die Hauptstadt will sich das Unternehmen auch produktseitig weiterentwickeln und konzentriert sich daher auf den Ausbau der Webseite und des Desktop-Players. Erst im vergangenen Monat war die neue mobile App gestartet worden. Ziel sei es, die Nummer eins im deutschen Markt zu werden. Siehe dazu auch “Hat simfy den Kampf gegen Spotify längst verloren?

doo startet Android-App

Betriebssystem: Neben der App für iOS gibt es gute Neuigkeiten auch für die Nicht-Apfel-Besitzer: Ab sofort gibt es doo (www.doo.net) auch als Android-App. Mit doo für Android können Nutzer überall und jederzeit auf ihre Dokumente zugreifen. „doo für Android ist eine ausgesprochen nützliche App, da sie den Zugriff auf alle lokal oder in der Cloud gespeicherten Dokumente mit unserer mächtigen, auf intelligenten Schlagwörtern basierten Suchfunktion vereint“, so CEO Frank Thelen. Mit doo können Nutzer nun alle ihre Dokumente verknüpfen – unabhängig vom Speicherort (Dropbox, E-Mail, Google Drive) – und automatisch organisieren. doo, das bisher knapp 8 Millionen Euro eingesammelt hat, ist angetreten, um “unseren täglichen Umgang mit Papier zu revolutionieren”. Das große Ziel von doo, einer Cloud-Lösung für Endkunden und kleinere Unternehmen, ist das papierlose Büro.

hub:raum startet in Polen

Erst Berlin, dann Krakau: Erst im vergangenen Sommer eröffnete die Deutsche Telekom den Start-up-Inkubator hub:raum (www.hubraum.com/de) in Berlin. Jedes Jahr sollen hier bis zu 15 Start-ups aufgenommen und gefördert werden, beispielsweise mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 300.000 Euro. Jetzt geht das Bonner Unternehmen nach Polen und will das Konzept mit Start-ups im Nachbarland etablieren. “We believe that the new innovation hub will attract innovative startups from southern and central Europe giving them an opportunity to grow and succeed. Our goal for this year is to begin cooperation with about five enrolled interesting projects,” sagt Mark Klein, Senior Vice President Commercial Excellence Europe.

Verleihdienst Fashionlend existiert nicht mehr

Offline: Ohne ein Wort des Abschieds ist Fashionlend (www.fashionlend.com), ein Verleihdienst rund um Klamotten und Accessoires aus dem Netz verschwunden. Das der Gründer Karim Saad und Dzenid Muratovic war zum Start groß: Fashionlend bzw. der Kleidungsverleih allgemein sollte ein relevanter Bestandteil der Sharing Economy werden. „In ein bis zwei Jahren wird das Thema auf dem Niveau von Carsharing angekommen sein“, war Saad überzeugt. Daraus wurde dann leider nichts – siehe auch “Mein Rock, meine Hose, mein Kleid: Bei Fashionlend verleihen Menschen ihre Kleidungsstücke“.

sevenload startet Fashionradar.tv

Themendienste: Mit themenspezifischen Videoportalen versucht derzeit das Hubert Burda Digital Unternehmen sevenload (www.sevenload.de) ganz groß zu punkten. Der Startschuss für diese Formate erfolgte 2011 mit dem Launch von vilogo.tv. – ein kostenloses Video-Lernportal für Schüler. Es folgten mahlzeit.tv, ein Portal für Hobbyköche. Erst Februar dieses Jahres ging fiwitu.tv online, ein Fitnessportal. Jetzt folgte unlängst fashionradar.tv (fashionradar.tv). Wie es der Name schon ahnen lässt, dreht sich auf dem Portal alles rund um das Thema Beauty & Fashion. Wer also nach dem neusten Schrei gekleidet sein will und sich schon immer mal wie ein VIP stylen wollte, wird hier richtig sein. Eigenen Angaben aus dem Hause Burda zufolge waren bereits zum Launch rund 400 Videos verfügbar. Ein Großteil davon sind Eigenproduktionen.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.