Kurzmitteilungen: Seedmatch, Anti-Angel-Gesetz, Shopaman, eDarling, Fahrschule-123.de

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Seedmatch, Anti-Angel-Gesetz, Shopaman, eDarling, Fahrschule-123.de

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Seedmatch, Anti-Angel-Gesetz, Shopaman, eDarling und Fahrschule-123.de.

Seedmatch startet 200.000 Euro-Crowdinvesting

Es tut sich was in der Crowdinvesting-Szene: Während sich derzeit eine Vielzahl neuer Plattformen erstmalig aufs Parkett wagen, gehen die First Mover in diesem Segment bereits einen Schritt weiter. Seit 2011 Seedmatch (www.seedmatch.de) als erste Crowdfunding-Plattformen in Deutschland die Bühne betrat, wurden über das Dresdener Unternehmen bereits 26 junge Unternehmen erfolgreich finanziert und über 2,5 Millionen Euro für Startups zusammengetragen. Bislang durfte durch die so genannte Prospektpflicht die Fundingsumme nie höher als 100.000 Euro sein. Mit Seedmatch kann der Betrag nun erstmalig in Deutschland das Doppelte betragen. Möglich macht dies ein neues Vertragsmodell, das zusammen mit Start-ups, Vertretern von Venture Capital-Gesellschaften, Business Angels und Anwälten erarbeitet und optimiert wurde. Kernelemente sind neben der Fundingsumme über 100.000 Euro eine vereinfachte Anschlussfinanzierung und eine Exitbeteiligung für Investoren. Protonet wagt als erstes diesen Schritt gemeinsam mit Seedmatch. Los geht es am 29. November. Private Investoren können sich dann auf der Crowdfunding-Plattform ab 250 Euro an Protonet (www.protonet.info) beteiligen.

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Anti-Angel-Gesetz vorerst gescheitert

Kurz aufatmen: Das Jahressteuergesetzes 2013 der Regierungskoalition, das unter anderem eine höhere Besteuerung von inländischen Investoren mit Anteilen von unter 10 % beinhaltete (siehe “Steuervergünstigungen für Business Angels sollen fallen“), ist im Bundesrat vorerst gescheitert. Nun muss der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag ran. Wie der Bundesverband Deutsche Startups e.V. mitteilt, strebt der Bundesrat aber “weiterhin eine Besteuerung von Streubesitzdividenden und –veräußerungsgewinnen bei inländischen Anteilseignern an”. In der Stellungnahme heißt es weiter: “Wir bitten nachdrücklich, diesen Ansatz im anstehenden Vermittlungsverfahren nicht weiter zu verfolgen, sondern gemeinsam mit Bundesregierung und Bundestag eine Lösung im Sinne der jungen, innovativen und wachstumsorientierten Unternehmen in Deutschland zu realisieren”. Insbesondere die Auswirkungen der Gesetzesänderung mit Blick auf Innovationen, Wachstum und entstehende Arbeitsplätze in der digitalen und technologieorientierten Wirtschaft wurden laut Bundesverband “in der politischen Diskussion bislang nicht ausreichend berücksichtigt”.

BetterDate heißt jetzt Shopaman

Umbenennung: Neuer Name, neues Glück? Formerly known as betterDate, stellt sich der kostenlose Online-Dating-Shop für Frauen aus Berlin unter dem Namen Shopaman (www.shopaman.de) neu auf. „Die Kernidee von betterDate traf auf große Zustimmung. Das belegt das rasante Wachstum der Webseite. Shopaman ist eine Weiterentwicklung dieses Erfolgskonzeptes. Mit dem neuen Namen möchten wir unser Leistungsmerkmal noch klarer kommunizieren“, klingt es im besten Marketingdeutsch. Die Idee hinter Shopaman: Männer können sich als Produkt auf die Einkaufsliste der Frauen setzen. Mit ein bisschen Glück werden sie dann eingekauft. Ob sie dann noch mit dem Mann Kontakt aufnehmen möchte, bleibt den Frauen freigestellt. Shopaman wird von der Firma Affinitas GmbH betrieben, die auch eDarling (www.edarling.de) betreibt. Die Online-Partnervermittlung wagt derzeit den Schritt nach Südamerika. Das Angebot wird zunächst in Chile und Mexico eingeführt, um das Wachstumspotenzial des lateinamerikanischen Kontinents zu testen und weitere Expansionsentscheidungen zu treffen. Bereits im Juni dieses Jahres startete das Unternehmen in den Märkten Norwegen und Tschechien.

Fahrschule-123 vermittelt Fahrschulen

Richtungswechsel: Seit 2005 ist Fahrschule-123.de (www.fahrschule-123.de) bereits im Netz unterwegs, so ganz scheint die Plattform um Constantin Rehberg und Ambros Gleißner aber noch immer nicht ihre Spur gefunden zu haben. Positionierte sich das Start-up im vergangenen Jahr bereits schon einmal neu als Fahrschul-Couponing-Modell, richtet Fahrschule-123 seine Strategie jetzt erneut aus und setzt auf klassische Suchportal-Funktionen. „Der Prozess ist ähnlich einfach und komfortabel wie die Hotelreservierung im Internet“, erklärt Constantin Rehberg, Gründer des Lüneburger Start-ups. Bislang finanziert sich Fahrschule-123 durch Werbung und Vermittlungsprovisionen. Neben der Vermittlung von angehenden Fahrschülern will die Seite umfangreicher Ratgeber sein und Informationen rund um das Thema Führerscheinausbildung anbieten.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.