Mit Salonmeister Termine beim Friseur online buchen

Salonmeister (www.salonmeister.de) ist seit Ende August online und bietet eine neue Vermittlungsplattform zwischen Friseuren und deren Kunden in Berlin. Über die Plattform können Menschen mit Bedarf nach einem neuen Haarschnitt oder einer Dauerwelle […]
Mit Salonmeister Termine beim Friseur online buchen

Salonmeister (www.salonmeister.de) ist seit Ende August online und bietet eine neue Vermittlungsplattform zwischen Friseuren und deren Kunden in Berlin. Über die Plattform können Menschen mit Bedarf nach einem neuen Haarschnitt oder einer Dauerwelle kostenlos nach Salons suchen und gleich einen Termin vereinbaren – oder auch umbuchen und stornieren. Salons erhalten mit einem webbasierten Kundenmanagementwerkzeug die Möglichkeit, die Terminkoordination etwas aus dem Tagesgeschäft herauszuhalten. Salons zahlen für die Leadgenerierung pro Buchung oder Monatsgebühr.

Auf der nüchtern gestalteten Website von Salonmeister dominiert das Suchfeld, über das Interessierte nach Stadt, Postleitzahl oder Name des Salons suchen können. Das suggeriert eine bundesweite Suche, die es bislang zwar noch nicht gibt, an der die Macher allerdings bereits arbeiten und die mittelfristig auf andere deutsche Großstädte erweitert werden soll. In den Suchergebnissen stehen verschiedene Sortiermöglichkeiten zur Verfügung: nach Entfernung, Preis sowie den Umkreis. Eine eingebettete Google Maps-Karte rundet die Ergebnisse ab: dort ist auf einen Blick zu erkennen, ob ein Salon die Onlinebuchung oder weiterhin die telefonische Buchung anbietet. Jeder Salon ist mit einem eigenen Profil vertreten, auf dem das Geschäft mit Hilfe von Texten und Fotos vorgestellt werden kann. Zurzeit arbeitet Salonmeister an einer Bewertungsfunktion, mit der Kunden ihre Meinung zu einzelnen Salons hinterlassen können.

Kunden und Friseursalons profitieren

Salonmeister bietet mit der Plattform gleichermaßen für Kunden und Friseure Vorteile: Kunden können suchen, wann und wo sie möchten und so in Ruhe Salons, Leistungen und Preise in Berlin vergleichen. Friseursalons hingegen profitieren durch die Verlagerung der Terminverwaltung vom “Offline ins Online”, da sie sich bei vermehrter Nutzung der Kunden auf das eigentliche Tagesgeschäft –  das Haareschneiden – konzentrieren können. Louis Pfitzner, neben Phillipp Rechberg und Nils Griess-Nega einer der Gründer von Salonmeister, erläutert: “Da sich die Mehrzahl der Friseure keinen Rezeptionisten leisten können, stören ständige Anrufe den Betriebsablauf und halten den Friseur von seiner tatsächlichen Arbeit ab. Handelt es sich um einen größeren Salon mit Rezeptionisten, ist das Telefon oft besetzt und Kunden haben Schwierigkeiten einen Termin zu vereinbaren.”

Terminverwaltung und Übersichten inklusive

Zusätzlich zur Buchungsplattform gibt es für teilnehmende Friseure eine web-basierte Verwaltungssoftware, mit der online gebuchte Termine verwaltet werden – bis auf Mitarbeiterebene. Die Software gibt einen grafischen Überblick über die Auslastung des Salons, enthält Kundenvorlieben und verschickt zusätzlich automatische Terminerinnerungen. Pfitzner dazu: “Salonmeister entlastet mit Hilfe eines digitalen Terminkalenders den Friseur bei der Terminplanung und macht ein effizientes Salon- und Kundenmanagement möglich.”

Screenshot des Terminkalenders für Friseursalons bei Salonmeister - Deutsche Start-ups

Mitbewerber sind für die Berliner in ihrer Nische Verzeichnisse für Friseure wie zum Beispiel friseur.com (www.friseur.com) oder friseur-suche24.de (www.friseur-suche24.de); Salonmeister setzt sich dabei durch die Buchungsfunktion ab und erweitert die reine Auflistung durch eine direkte Handlungsmöglichkeit: die sofortige Buchung eines Termins.

Salonmeister setzt auf einen Trend und stellt fest: “Wir sind überzeugt, dass auch in diesem Dienstleistungssegment der Wechsel von Off- hin zu Onlinebuchung stattfinden wird. Salonmeister versteht sich als Wegbereiter und Wegbegleiter der Friseure bei diesem Medienwechsel.” Es bleibt abzuwarten, wie Salons auf diese Möglichkeit reagieren.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.

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