• Von Malte Prien
    Freitag, 17. August 2012
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    Fünfzehn Fragen an Odilia Wegener von HolmesPlace2go

    Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? Es ist eine Verantwortung die mir den Raum zur persönlichen Entwicklung gibt, das bedeutet mir sehr viel. Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee […]

    Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
    Es ist eine Verantwortung die mir den Raum zur persönlichen Entwicklung gibt, das bedeutet mir sehr viel.

    Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
    Seit Beginn 2011 hatte ich eine Idee verfolgt und das Ideenkonzept ständig weitergestaltet. Während diesem halben Jahr machte ich schon verschiedene Versuche loszulegen, doch entweder die Partner oder das Produkt waren noch nicht passend. Aber ich bin immer weiter dran geblieben und dann waren auf einmal im gleichen Moment der richtige Partner und das passende Produkt da.

    Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
    Das Kapital bringt mein Partner ein. Er hat sich in den letzten sieben Jahren etwas aufgebaut worüber er passives Einkommen generiert. Und um den Wachstum zu beschleunigen, beantragen wir einen Gründerkredit.

    Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
    Wir haben die Entscheidungsprozesse unserer Kunden unterschätzt. Dadurch verschiebt sich unsere erste Einnahme um mindestens ein halbes Jahr. Da gilt es durch zu halten und weiter zu machen.

    Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
    Viel mehr von Anfang an auf den Verkauf konzentrieren.

    Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig?
    Bei uns ist es das direkte zugehen auf den Kunden. Wir machen täglich „cold calls“

    Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
    Bei mir persönlich ist es mein Partner, wir ergänzen uns sehr gut und können so viel voneinander lernen.

    Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
    Es ist wichtig zu allererst einen guten Steuerberater, Anwalt und Banker zu haben. So bekommt man Überblick über das gesamte Geschäftssystem und kann vorrausschauend wachsen.

    Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
    Ich würde ihn bitten, alle möglichen vorhandenen Fördermittel für Gründer transparent und öffentlich zu machen.

    Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
    Ich hätte ein anderes Start-up gegründet.

    Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
    Prinzipiell setze ich mich immer gerne mit andere Unternehmern zusammen.

    Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
    Ich würde 100 Jahre in die Zukunft reisen. Und dann die Fortschritte aus dieser Zeit heute schon kommunizieren und umsetzen.

    Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
    Mein derzeitiges Start-up so positionieren das es stabil läuft und dann die nächsten gründen.

    Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
    Ich erledige Aufgaben zu denen ich unter der Woche nicht gekommen bin und habe den Fokus auf sortieren und lernen.

    Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
    Angela Merkel. Ich hätte gern gewusst was sie dazu beiträgt um die weiblichen Kräfte und Fähigkeiten in Politik und Wirtschaft mit einzubringen.

    Zur Person
    Odilia Wegener ist über Umwege in die Selbständigkeit geraten. Ursprünglich zog sie nach Berlin, um Balletttänzerin zu werden. So beschäftigte sie ausführlich mit Fitness, Gesundheit und Körper, was zu einer kleinen Rockefeller-Karriere bei HolmesPlace von der Praktikantin zur Studio Business Managerin führte. Diese erste Begegnung führte übrigens nicht zur Gründung von HolmesPlace2go (www.holmesplace2go.de). Wegener kündigte nämlich und reiste nach Ägypten, wo sie erst bei ihren morgendlichen Übungen und der Mischung aus Sonne, Strand und Meer, auf die Idee kam, ihr eigenes Unternehmen zu gründen: Fitness Kurse in der Wüste. Dann kam die Revolution und sie reiste zurück nach Berlin. Der Wunsch, sich selbständig zu machen, blieb.

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