5 neue Start-ups: hotel4home, AktienPrognose, Unser Kleiderschrank, Timpl, adwiso

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: hotel4home, AktienPrognose, Unser Kleiderschrank, Timpl, adwiso

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir hotel4home, AktienPrognose, Unser Kleiderschrank, Timpl und adwiso.de vor.

hotel4home bringt Hotel-Flair nach Hause

Bademäntel und mehr: Dank hotel4home (www.hotel4home.com) muss niemand mehr Bademäntel im Hotel klauen. Das Berlin Start-up will nur Ex-Hoteldiebe glücklich machen, sondern Hotels und Unternehmen, die Hotelprodukte aller Art herstellen, einen weiteren Vertriebsweg bieten. “Die Nachfrage nach schönen Produkten aus den Hotels ist groß. Jedoch haben die meisten Hotels weder die Kapazitäten, noch das notwendige Wissen, um einen hochwertigen Onlineshop zu führen. Mit hotel4home erweitert das Hotel seine Dienstleistung am Gast. Das Hotel schafft sich ohne großen Aufwand eine zusätzliche Einnahmequelle”, sagt Mitgründer Stefan Thomsen. Das Sortiment bei hotel4home reicht von Bettwäsche über Bademäntel bis Kaffee. Eine Hotelliste erleichtert dabei die Suche nach besonderen Produkten aus dem letzten Urlaub. Leider ist der Shop etwas nüchtern gestaltet – da kommt kaum Urlaubsgefühl oder Hotelflair auf.

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AktienPrognose überwacht den Aktienmarkt

Wissenschaft und Schwarmintelligenz: Was das Münchner Start-up AktienPrognose (www.aktienprognose.com) bietet, klingt nach ganz großem Sport: Die Macher Tassilo Keilmann, Ludwig Ohl, Karl Vollbrecht und Falk von Wildenradt verfolgen nicht weniger als das Ziel, “die Nutzung von dezidierten Risikoanalyse-Tools und Prognosemodellen, die auf der Quantenphysik basieren, auch für den Privatanleger zugänglich zu machen”. Konkret können Nutzer bei AktienPrognose eigene Depots erstellen und anhand der Prognosesignale automatisch handeln. Die Aktienprognosen des Start-ups basieren – wie angesprochen – hauptsächlich auf Modellen der Physik, die das Gründerteam am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und an der LMU München selbst entwickelt hat. Neben diesen Forschungsergebnissen fließen in die Prognosen noch Schwarmintelligenz ein. AktienPrognose wertet dazu verschiedene weitere Quellen wie wie Facebook und Twitter aus. “Unser Prognosemodell kann auch als Demokratisierung von Hedge-Fonds verstanden werden, da AktienPrognose-User gleichermaßen von steigenden und fallenden Märkten profitieren können“, sagt Keilmann.

Bei Unser Kleiderschrank Klamotten tauschen

Knöpfe für das Kleid: Mit Unser Kleiderschrank (www.unserkleiderschrank.de) wollen Danica Lust, Janina Segatz und Nathalie Riesch (“Drei Mädels aus Braunschweig”) im sogenannten Preloved Fashion-Segment mitmischen. “Wir durchbrechen den Kreislauf der Wegwerfgesellschaft und machen die Welt gleichzeitig schöner und grüner!”, sagen die Gründerinnen. Das Konzept von Unser Kleiderschrank ist denkbar einfach: Über die Plattform können die Nutzerinnen Klamotten aller Art tauschen. Für jedes selbst verschickte Kleid etc. erhalten die Nutzerinnen “Knöpfe”, welche sie gegen andere Kleidungsstücke eintauschen können. Für jeden Artikel fällt dabei ein Tauschbetrag in Höhe von 59 Cent an. “Natürlich ist der Gedanke an sich nicht neu. Es gibt Internet-Tauschbörsen, Second-Hand-Läden, Flohmärkte und vieles mehr. Aber wie oft nutzen wir diese Möglichkeiten? Aus eigener Erfahrung können wir sagen: so gut wie nie!”, meinen die Unser Kleiderschrank-Macherinnen. Vor allem Kleiderkreisel (www.kleiderkreisel.de) ist bereits erfolgreich im Second Hand-Segment unterwegs. Zuletzt ging zudem Mädchenflohmarkt (www.maedchenflohmarkt.de) an den Start.

Mit Timpl Termine planen

Offline treffen: Das brandneue Münchner Start-up Timpl (www.timpl.de) bringt sich als Social Planning-Dienst in Stellung. “Mit timpl kann man zukünftige Termine, Reisepläne, Veranstaltungen einpflegen und schauen, wer von seinen Kontakten sich zur selben Zeit am selben Ort befindet”, sagt Gründer Nicolas Mohr. Dabei setzt das Start-up auf eine Kombination aus Kalender und Karte. Als Zielgruppe haben die Bajuwaren Primäre vor allem Unternehmensberater, Vertriebsmitarbeiter und Außendienstler im Visier. “Wir wollen das Thema Social Planning pushen und timpl ist hier ein absoluter Vorreiter. Ziel soll es sein, dass timpl das Synonym für Social Planning wird”, sagt Mohr. Timpl steht dabei für time. place. simple.

Bei adwiso.de soll Shopping Spaß machen

Social Shopping: Der Online-Marktplatz adwiso.de (www.adwiso.de), der vor einigen Monaten offiziell an den Start gegangen ist, will vor allen “die junge Generation” ansprechen. Die Besucher des Shops sollen bei adwiso.de nicht nur kaufen, sondern auch “jede Menge Spaß haben”. Unter Spaß haben können die Nutzer unter anderem in der Community. Für jede Aktion bei adwiso.de bekommen die User sogenannte adwiso-pointz, welche man bei einem Einkauf in Rabatte eintauschen kann. “Das absolute Highlight der Plattform sind die Top Deals. Hier können die Besucher mittels ihrer adwiso pointz an Aktionen teilnehmen und attraktive Produkte nur durch Einsatz ihrer gesammelten Punkte ersteigern”, teilt das adwiso.de-Team mit. Am Ende des Tages ist adwiso.de aber nicht mehr als ein Shop. In der Community kann man auch bei amazon Spaß haben.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.