BDMI investiert Millionensumme in Found Fair-Start-up Returbo

Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI), der Venture-Capital-Ableger des Medienhauses Bertelsmann, investiert nach Dealvertise (www.dealvertise.de), einer White label-Lösung für Deals, erneut in ein Start-up aus dem Hause Found Fair. Wie bei Dealvertise investiert BDMI […]
BDMI investiert Millionensumme in Found Fair-Start-up Returbo

Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI), der Venture-Capital-Ableger des Medienhauses Bertelsmann, investiert nach Dealvertise (www.dealvertise.de), einer White label-Lösung für Deals, erneut in ein Start-up aus dem Hause Found Fair. Wie bei Dealvertise investiert BDMI nun einen siebenstelligen Betrag in den noch jungen Online-Shop Returbo (www.returbo.de). Bei der im November 2010 gegründeten Plattform gehen geprüfte Retouren und Restposten, hauptsächlich Eltronikkram, zu Schnäppchenpreisen über die Ladentheke. Zielgruppe sind Endkunden. Damit unterscheidet sich Returbo von den vielen Restposten-Shops, die im B2B-Segment tätig sind, also ihre Waren für Wiederverkäufer anbieten.

Returbo wird von Tanja Glowka und Simon Schmid geführt. Neben Found Fair gehören auch der noch junge Kölner Kapitalgeber Crossventures und eDarling-Macher Christian Vollmann zu den Unterstützern von Returbo. Neben dem Online-Shop mit allerlei Produkten gehört auch ein sogenannter Return-Services (www.return-services.de) zum Returbo-Konzept. Mit diesem Service übernimmt das Unternehmen “die Zweitvermarktung aller Waren, welche in einer ersten Vermarktungswelle den Endkunden nicht erreicht haben”. Die Berliner kümmern sich dann für ihre Kunden um die komplette Annahme und Lagerung der Retouren, eine Überprüfung der Waren und den Wiederverkauf. Somit ist Returbo Dienstleister und Verkaufsplattform für Retouren, Überbestände und B-Ware in einem.

“Mit seiner Expertise und seinem Netzwerk ist BDMI der ideale Partner für das weitere Wachstum von Returbo. Wir freuen uns über das Vertrauen und die Möglichkeit, unser Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln”, sagt Returbo-Macherin Glowka. Das frische Kapital soll vor allem in das “weitere Wachstum des E-Commerce-Spezialisten” fließen. “Im wachstumsstarken E-Commerce-Sektor hat sich Returbo in kurzer Zeit eine attraktive Position erarbeitet – vor allem durch die intelligente Kombination von B2B und B2C. Das Engagement ist für uns eine hervorragende Gelegenheit, dieses innovative Modell mit einem hochmotivierten Team weiterzuentwickeln und am Wachstum von Returbo teilzuhaben”, sagt Jan Borgstädt von BDMI.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Hausbesuch bei Returbo

Im Mai dieses Jahres durfte sich deutsche-startups.de die Büros und das Lager der Berliner Jungfirma Returbo einmal ganz genau ansehen. Einige Eindrücke in unserem kleinen, aber feinen Hausbesuch bei Returbo.

ds_retubro_shot

Artikel zum Thema
* Returbo bietet geprüfte Restposten und Retouren zu Schnäppchenpreisen

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

Aktuelle Meldungen

Alle

#DealMonitor US-Logistiker kauft Coureon – die Deals des Tages

US-Logistiker kauft Coureon – die Deals des Tages
Montag, 25. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (25. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Berliner Startup Coureon wandert unter das Dach der United Broker Group.

#Zahlencheck Wimdu: Über 60 Millionen Verlust seit dem Start

Wimdu: Über 60 Millionen Verlust seit dem Start
Montag, 25. Juni 2018 Alexander Hüsing

Nach dem Verkauf von Wimdu an den Ferienwohnungsvermittler Novasol blieb beim airbnb-Wettbewerber kaum ein Stein auf dem anderen. Mit guter Tendenz aus den roten Zahlen: Der Jahresfehlbetrag lag 2016 bei nur noch 3 Millionen Euro (Vorjahr: 11,2 Millionen).

Interview Im Duisburger Hafen legen nun auch Startups an

Im Duisburger Hafen legen nun auch Startups an
Montag, 25. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Unser Programm dauert zwölf Monate, weil wir uns bewusst gegenüber anderen Plattformen abheben wollen. Bei uns geht es darum, die Startups nachhaltig zu fördern. Erfolgreiches Gründen lebt ja nicht vom schnellen Start”, sagt Peter Trapp, Geschäftsführer des startport.

#DealMonitor Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages

Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages
Freitag, 22. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (22. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Delivery Hero etwa verkauft seinen Schweizer Ableger an Takeaway.com.

15 Fragen an Dirk Owerfeldt Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!

Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!
Freitag, 22. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Im Firmen-Marketing ist PR sehr wichtig. Doch was nutzt der bekannteste Name, wenn das Unternehmen am Markt scheitert? Deshalb sind im B2B-Bereich vor allem ein gutes, ausgefeiltes Produkt und professioneller Service essenziell”, sagt Dirk Owerfeldt, Gründer von Gastrofix.

#DealMonitor Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages

Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages
Donnerstag, 21. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (21. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Baze sammelt Kapital ein. Zudem bekommt talpasolutions 1,5 Millionen.

#Zahlencheck Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen

Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

Der Lesara-Jahresabschluss für 2016 ist da! Der Zahlensalat um das Startup wird dadurch nur noch schlimmer. Der Rohertrag des Unternehmens lag damals bei 24,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 ein Wachstum in Höhe von 254 %.

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.