Erstellen Sie eine ansprechende Kurz-Präsentation Ihres Unternehmens

Nachdem wir das Buch Kommunikation verkaufen vorgestellt haben, haben Sie schon zwei exklusive Leseproben daraus bekommen. Zunächst zu den Risiken der Expansion und dann zum richtigen Zeitpunkt für die Akquise. In diesem dritten […]
Erstellen Sie eine ansprechende Kurz-Präsentation Ihres Unternehmens

Nachdem wir das Buch Kommunikation verkaufen vorgestellt haben, haben Sie schon zwei exklusive Leseproben daraus bekommen. Zunächst zu den Risiken der Expansion und dann zum richtigen Zeitpunkt für die Akquise. In diesem dritten und letzten Buchauszug gibt es Tipps für Ihre Unternehmenspräsentation, wie Sie sie zum Beispiel bei Projekt-Bewerbungen mitschicken. Natürlich ist eine solch kleine Präsentation auch für jeden anderen Fall geeignet, bei dem Sie Ihrem Gegenüber die Vorab-Gelegenheit geben möchten, Sie und Ihr Unternehmen besser kennenzulernen.

Niemand hat übrigens befohlen, dass diese kleine Selbstdarstellung als langweiliges Word-Dokument ohne Bilder, dafür aber mit viel Text und Spiegelstrich-Listen aufgemacht sein muss. Sie darf ruhig richtig gut aussehen und viele visuelle Elemente enthalten. Dann guckt man sie nämlich viel lieber an.

Wie wär’s denn, wenn Sie das Dokument als PowerPoint-Präsentation anlegen, viele Grafiken und Fotos integrieren und das Ganze dann als PDF mit klickbaren Links speichern?

Leute aus visuellen Berufen unter Ihnen werden sicher noch viel ausgefallenere Ideen haben: Die Grafiker gestalten die Selbstdarstellung mit tollen grafischen Elementen, die Fotografen mit richtig guten passenden Fotos, die Illustratoren zeichnen und die Video-Worker produzieren ein schickes Video als Eigen-Präsentation.

Das wäre prima, lieferten Sie dann doch mit Ihrer Selbstdarstellung gleich eine Probe Ihres Könnens mit …

Ihre Unternehmens-Präsentation sollte enthalten:

1. Ein Titelblatt mit mindestens Ihrem Namen, dem Ihres Unternehmens und Ihrem Unternehmens-Logo, so vorhanden. Außerdem geben ein oder mehrere Fotos von Ihnen und/oder Ihren Arbeiten dem Auftraggeber gleich einen optischen Eindruck davon, mit wem und/oder welchen Leistungen er es hier zu tun hat.

2. Eine Übersicht der Leistungen, die Ihr Unternehmen anbietet. Wenn es Ihnen gelingt, eine Visualisierung zu schaffen, aus der auch der alles verbindende rote Faden – Sie erinnern sich an Kapitel 2 – zu erkennen ist, helfen Sie den Betrachtern sehr, Ihr Unternehmen zu verstehen und sich leichter damit zu identifizieren. …

3. Ihre Biografie im amerikanischen Stil, also die aktuelleren Daten zuoberst, wenn Sie ein Einzelunternehmen sind. Ansonsten vielleicht die Historie Ihres Unternehmens.

4. Ihr Credo, Ihre Philosophie, das, wofür Sie stehen. Vielleicht mögen Sie auch ein wenig davon erzählen, wer Sie sind, was Sie für außerberufliche Interessen haben. Denn besonders bei Dienstleistungen kauft der Kunde auch immer denjenigen mit ein, der sie erstellt. Daher sollte er eine Chance bekommen, Sie ein wenig als Menschen kennenzulernen.

5. Ihre Veröffentlichungen: Bücher, E-Books, Fachartikel …, wenn Sie veröffentlicht haben. Jemand, der Fachpublikationen veröffentlicht hat, steigt im Ansehen des Auftraggebers tüchtig bezüglich seiner Kompetenz.

6. Vielleicht Ihre wichtigsten Referenzen. Damit der potenzielle Kunde gleich sieht, dass er sich in illustrer Gesellschaft befände.

7. Ihre Kontaktdaten.

Das war’s meiner Meinung nach schon, viel länger sollte so eine Selbstdarstellung nicht werden. Und speichern Sie das PDF möglichst in komprimierter Form ab, damit Ihre E-Mails nicht riesengroß werden.

Foto: Montage mit einem Bild von Andreas Stix, pixelio

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.

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