Bei mySchulheft.de werden Schulhefte digital – mySchoolNotebook startet in Deutschland

EXKLUSIV Der tschechische Dienst Školnísešit.cz (www.skolnisesit.cz), der von BlackLex, dem Investmentverhikel von David Dostal und Przemyslaw Kuffel, unterstützt wird, drängt unter dem Namen mySchulheft.de (www.myschulheft.de) auf dem deutschen Markt. Bereits im Frühjahr des […]
Bei mySchulheft.de werden Schulhefte digital – mySchoolNotebook startet in Deutschland

EXKLUSIV Der tschechische Dienst Školnísešit.cz (www.skolnisesit.cz), der von BlackLex, dem Investmentverhikel von David Dostal und Przemyslaw Kuffel, unterstützt wird, drängt unter dem Namen mySchulheft.de (www.myschulheft.de) auf dem deutschen Markt. Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres investierte BlackLex mit dem Ziel das Konzept in weitere Länder zu expandieren in den Dienst, der in seinem Heimatmarkt nach eigenen Angaben von “mehr als 25.000 Schüler und Stundenten” genutzt wird. Im November folgte bereits der Start von mySchoolNotebook.com (www.mySchoolNotebook.com). mySchulheft.de positioniert sich als Online-Schulheft. Schüler und Studenten sollen den Dienst nutzen, um ihre Notizen digital abzulegen. Das System funktioniert dabei auch offline.

“mySchoolNotebook ist ein revolutionäres und zukunftsweisendes Projekt, welches den Lernprozess und den Unterrichtsstil komplett verändern wird. Innerhalb der ersten Woche unserer iPhone und iPad App in Apples AppStore konnten wir bereits über 4.000 Downloads verzeichnen”, sagt der junge Gründer (18 Jahre) Jakub Roz. Dank der mobilen Version können Nutzer ihre Schulhefte auch unterwegs befüllen. Momentan kommen jedoch nur iOs-Nutzer zum Zug. Eine Androidversion ist aber schon in Arbeit. Die Registrierung bei mySchulheft.de erfolgt mittels Facebook. “Die Schulhefte können mit den Facebook-Freunden geteilt werden, die ebenfalls mySchulheft.de benutzen”, teilt das Unternehmen mit.

Premiumversion kostet 2 Euro im Monat

mySchulheft.de ist in der Standardversion kostenlos. Die Premiumversion, die es erlaubt, mehrere Schulhefte zu erstellen, kostet dagegen 2 Euro monatlich. Zudem können zahlende Nutzer auch in ihre Hefte zeichnen, Dokumente hochzuladen und die Schulhefte exportieren und auszudrucken. Dank des niedrigen Preises dürfte mySchulheft.de das Potenzial haben, die große Zielgruppe (über 11 Millionen Schülerinnen und Schüler gibt es in Deutschland) im Sturm zu erobern. Bleibt die Frage, ob die Lehrer des Landes schon so weit sind, dass Schüler im Unterricht in ein digitales Schulheft schreiben. Und richtig Spaß macht das Konzept ohnehin nur auf dem iPad oder einem anderen Tablet-PC. Und diese Zielgruppe ist vielleicht noch ein bisschen klein.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Thomas

    Sicherlich ein zukunftsträchtiges Thema. Allerdings glaube ich nicht dass es ohne Einbezug der Schulen funktionieren wird. Sinn macht das ganze nur wenn man direkt im Unterricht darauf zugreifen kann. Den eigenen PC in der Schule (nicht Uni) zu verwenden ist leider immer noch sehr verpöhnt. Ein nachträgliches Abschreiben in digitale Form werden wohl die wenigstens wollen und dass der Lehrer die Digitale Version der vielen Guttenbergs akzeptiert halte ich auch für fraglich. Da halte ich Konzepte wie Cobocards für zukunftsträchtiger.



  2. Klaus

    “…Um mySchulheft.de zu benutzen, mußt du bei Facebook registriert sein…”

    wird sicherlich für einige Eltern ein KO-Kriterium sein.



  3. Lukas

    Wenn man sich anschaut wie zum Beispiel Apple in die Digitalisierung der Schulmedien vorprescht, denke ich dass es nur eine Frage der Zeit ist bis alle Schulen auf diesen Zug aufspringen. Finde das Konzept sehr interessant, vor allem die Sharing Funktion, sowas hätte ich mir zu meiner Schulzeit gewünscht :-)

    @Klaus Das denke ich nicht, dass es ein KO-Kriterium ist, da es den Eltern zeigen kann, dass Facebook auch für sinnvolle Sachen nützlich ist.



  4. Ali

    CoboCards hat knapp 52.000 User, knapp 90.000 Kartensätze (pendant zu Schulheften) und 5.2 Millionen Karteikarten. Geld verdienen wir nicht mit Schülern, sondern mit Studenten & Erwachsenen. Zielgruppe Schüler = sehr schwieriger eMarkt.



  5. diag

    Wie unser Prof. immer gesagt hat, die Tafel verfügt anders als bei eueren Zetteln auch noch über eine dritte Dimension, die Zeit. Bis man mit einem Computer etwas nachskizziert hat ist der Rest schon wieder weggewischt. Außerdem schadet es nicht immer noch was mit der Hand zu schreiben.



  6. Stefan

    diag, gut dass nicht jeder so denkt, sonst würden wir wahrscheinlich noch in Höhlen wohnen.

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