Start-up Spot: Studitemps

Im vergangenen Herbst ging Studitemps (www.studitemps.de), eine Jobbörse für studentische Zeitarbeit, an den Start – als Ausgründung des Studentenjob-Vermittlers Jobmensa (www.jobmensa.de). Die Vorzüge studentischer Zeitarbeiter erklärt nun ein TV-Spot, der seit Mitte September […]
Start-up Spot: Studitemps

Im vergangenen Herbst ging Studitemps (www.studitemps.de), eine Jobbörse für studentische Zeitarbeit, an den Start – als Ausgründung des Studentenjob-Vermittlers Jobmensa (www.jobmensa.de). Die Vorzüge studentischer Zeitarbeiter erklärt nun ein TV-Spot, der seit Mitte September – für Start-ups eher ungewöhnlich – auf ARD und ZDF sowie auf n-tv und N24 läuft. Die öffentlich-rechtlichen Sender habe man gewählt, weil man in erster Linie die Personalverantwortlichen in den Unternehmen erreichen wolle, erklärt Benjamin Roos, zusammen mit Andreas Wels Mitgründer und Geschäftsführer von Studitemps.

Alle Schauspieler wurden passenderweise über die Plattform gecastet – bis auf den seriösen Herrn, bei dem es sich um den dritten Geschäftsführer Eckhard Köhn handelt. Für die Umsetzung des Spots beauftragten die Kölner eine Hamburger Agentur namens Mehrwert Marketing und bezahlten einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Die Werbeschaltung des Spots, der vorerst bis Ende Oktober läuft, kostet monatlich eine niedrige sechsstellige Summe. Und was sind nun die Vorzüge von Studenten in Zeitarbeit? “Egal um welche Tätigkeit es sich handelt: Studenten hören dabei nie auf zu denken. Sie sind motiviert, weil sie sich ihre Jobs genau aussuchen, und arbeiten gerne zu unüblichen Zeiten wie spätabends oder am Wochenende”, erklärt Roos.

Ein “Adecco für Studenten”

Viele Studenten suchten nach sehr kurzfristigen Tätigkeiten für die Semesterferien – genau dafür habe man Studitemps gegründet. “Während Jobmensa das ‘Monster.de für Studenten’ ist, kann man Studitemps als ‘Adecco für Studenten’ beschreiben”, erklärt Roos die unterschiedlichen Konzepte. Da die Studitemps-Webseite zeitgenau mit dem Spotbeginn gelauncht wurde, lässt sich der Erfolg gut auswerten. Bleibt noch eine Frage übrig: Ist es ein Vorteil oder ein Nachteil, dass Studenten bei ihren Tätigkeiten nie aufhören zu denken?

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.