Scurdy bedruckt Sneaker – Nach über zwei Jahren Vorlaufzeit startet das Mass Customization-Start-up endlich

Bereits im September 2009 berichtete deutsche-startups.de über Scurdy (www.scurdy.com), eine Plattform, auf der Nutzer sich Sneaker nach ihren Wünschen gestalten können. Seitdem warteten rund 2.500 angemeldete User auf den offiziellen Startschuss für den […]
Scurdy bedruckt Sneaker – Nach über zwei Jahren Vorlaufzeit startet das Mass Customization-Start-up endlich

Bereits im September 2009 berichtete deutsche-startups.de über Scurdy (www.scurdy.com), eine Plattform, auf der Nutzer sich Sneaker nach ihren Wünschen gestalten können. Seitdem warteten rund 2.500 angemeldete User auf den offiziellen Startschuss für den Dienst. Bisher vergebens! Jetzt endlich, nach knapp zwei Jahren, geht Scurdy endlich an den Start. Mitgründer Manuel Langele verweist im Gespräch mit deutsche-startups.de auf Probleme bei der Programmierung des Schuh-Konfigurators. Im Sommer des vergangenen Jahres habe man den Dienstleister gewechselt und wollte eigentlich Ende des vergangenen Jahres starten. Doch alles dauerte länger als geplant. “Jetzt geht es aber endlich los”, sagt Langele.

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Mit wenigen Klicks kann jeder bei Scurdy seine eigenen Sneaker gestalten. Zunächst einmal muss jeder User seine Schuhgröße wählen. Danach stehen verschiedene Motiven, Mustern und Texten verschönern. Auch das hochladen von eigenen Motiven ist möglich. Verschiedene 3D-Ansichten, auf denen man seinen figital bemalten Schuh sehen kann, sorgen dabei für den nötigen Überblick. “Vergleichsweise einfache Produkte wie T-Shirts und Baseball-Caps waren nur der Anfang der Mass Customization-Revolution. Wir glauben, dass modebewusste Menschen auch komplexe und hochwertige Produkte wie unsere Sneaker selbst gestalten wollen”, sagt Langele.

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Für Menschen, die zwar bunte Schuhe mögen, aber keine kreative Ader besitzen, ist der Marktplatz gedacht. Dort finde jeder Nutzer fertige Designvoschläge. Und kreative Köpfe können mit Scurdy sogar Geld verdienen. Der Menüpunkt “verkaufen” bietet dafür die Möglichkeit. “Wir suchen professionell illustrierte Designs von kreativen Köpfen und verzichten auf ‘ergooglete’ Bilder, stibitze Zeichnungen oder Kritzeleien mit “‘Windows Paint'”, heißt es auf der Website. Mit einem Design-Wettbewerb versuchten Scurdy-Macher Langele und sein Mitstreiter Maximilian von Papen Nutzer auf ihren etwas anderen Schuhshop aufmerksam zu machen. Ein Knackpunkt bei Scurdy könnte der Preis sein: Die aufgehübschten Schuhe kosten mindestens 120 Euro.

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* Scurdy stellt die Schuhe raus

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Bei 120 Euro für n Paar Sneakers sehe ich da eher Chancen im B2B Bereich als beim Endkundengeschäft….

    Just my 2 cents….



  2. looma

    Bin gespannt wie sich das Startup entwickelt. Es hat sicher lange gedauert bis man den ersten Sneaker bedruckt hat und man damit auch zufrieden war. Auch wenn ich den Hype um Sneakers nicht verstehen kann, wünsche ich dem Startup viel Glück…



  3. Alex

    Naja unter “Sneakern” versteh ich was anderes. Das sieht eher aus wie ein billiger Chucks-Clone made in China.

    Mehrere Modelle wären gut, aber sind wohl nicht machbar.

    Dann rennt man zwar mit seinem eigenen Design-Sneaker rum, hat aber letztendlich Schuhe an die schon lange nicht mehr “in” sind.

  4. Na da wünsche ich dem Manu’ mal alles Gute zum nun doch endlich geglückten Launch.

    Viele Grüße an den “Schwatz-gelben” aus der Nachbarschaft ;)

  5. Das der Preis ein Knackpunkt sein könnte, glaube ich weniger. Bei NIKEiD*, den personalisierbaren Schuhen von Nike, liegt der Durchschnitt bei gut 160 € und trotzdem ist das Angebot erfolgreich.

    * http://goo.gl/Hw1pH

    Problematischer ist da eher das Wording. Unter “Sneaker” dürften die meisten andere Schuhe suchen, und “Chucks” darf wahrscheinlich nicht verwendet werden, weil Converse was dagegen hat.

  6. 120 € für Schuhe die keiner kennt? Das werden die Meisten doch lieber auf die Nike, Adidas KSwiss und Pumas dieser Welt zurückgreifen und sich da Ihre Sneaker gestalten!



  7. IT Freelancer

    Glückwunsch zum Launch! Ganz daran geglaubt habe ich zwischenzeitlich nicht mehr, um so mehr freut es mich, dass Manuel sein StartUp nun an den Start gebracht hat.

    Viel Erfolg!

    Andreas



  8. klm

    wo wird denn produziert?

  9. Naja, wenn’s wirklich nur so Leinenschuhe im Converse-Stil sind, ist’s echt ein bisschen teuer.

  10. Hallo zusammen,

    wir produzieren in Deutschland und setzen nur hochwertige Materialien aus Deutschland und Italien ein.

    Wer mehr dazu wissen möchte: http://www.scurdy.com/qualitaet

    Viele Grüße,

    Manuel



  11. Andre

    Wird wohl komplett in Deutschland produziert und ist alles andere als n billiger Chucks Klon. Ziemlich hochwertig aber Deutschland ist leider nicht der günstigste Produktionsstandort und daher kommt der Preis zustande. Bei mehr Masse kann sich das sicherlich auch ändern.

  12. Pingback: Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - scurdy

  13. Ich fürchte das wird nicht funktionieren. Es ist nicht fies gemeint, aber Alex (s.o.) hat absolut recht: Clon-Optik, nur ein Modell, Noname, hoher Preis (eher 125-130 plus Versand!), aufwendige Prozesse, deutlich schmalere Zielgruppe als bei T-Shirts und ohne 1a-Koop wohl noch schwer zu vermarkten. Das ist einfach eine heftige Kombination. Und wo produziert wird, ist dem Tokio Hotel Fan vermutlich egal…

  14. Sind schon einige gute fertige Designs dabei. Das Hamburg-Modell gibt dem Wort Stadtspaziergang wohl eine neue Bedeutung.

    Ein bisschen vermiss ich die Modellvielfalt – stimm da Heiko zu, unter Sneakers stell ich mir ehrlich gesagt was anderes vor.

    Alles in allem aber eine gute Idee, der hoffentlich noch viel Erfolg beschieden ist!



  15. Nikkki

    Hey Manuel Glückwünsch zum Launch.
    Ist mal eine gute Nachricht, dass ihr jetzt launcht.

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