reqorder ermöglicht die Erstellung und Auswertung von Online-Feedback – HTGF unterstützt das Start-up

User-Feedback-Dienste als Service: Mit reqorder (www.reqorder.com) erweitern Firmen ihre Websites und Apps um Feedback-Kanäle. Nutzer können damit direkt aus der Anwendung heraus Rückmeldung geben, ohne die Seite zu verlassen oder sich extra zu […]
reqorder ermöglicht die Erstellung und Auswertung von Online-Feedback – HTGF unterstützt das Start-up

User-Feedback-Dienste als Service: Mit reqorder (www.reqorder.com) erweitern Firmen ihre Websites und Apps um Feedback-Kanäle. Nutzer können damit direkt aus der Anwendung heraus Rückmeldung geben, ohne die Seite zu verlassen oder sich extra zu registrieren. Für Unternehmen gibt es die Anwendungen auch als White-Label-Lösung. Verschiedene Funktionen befinden sich allerdings noch im Beta-Stadium, nach einem Release Ende Juli erfolgt die marktreife Version dann im Spätsommer dieses Jahres. Neben ersten großen Kunden hat reqorder bereits den Hightech-Gründerfonds überzeugt, der kürzlich 500.000 Euro in das Berliner Start-up investierte.

“Mit dem \’reqorder App Alert\’ bekommt der Anbieter die Möglichkeit, auf Kundenanfragen und Probleme zu reagieren, bevor sich der negative Effekt in Form von Frust und schlechten Bewertungen im App Store niederschlägt”, erklärt Philipp Kemper, neben Bernd Nähler Gründer des Start-ups. Verschiedene große Unternehmen wie Die Welt und Deutsche Telekom Laboratories setzen das Tool bereits ein. Mit dem frei konfigurierbaren Widget können Unternehmen auch über neue Features abstimmen lassen, Umfragen machen oder sich Bewertungen einholen. Auch das Feedback selbst kann kommentiert werden, was zur Diskussion über Websites und Apps einladen soll. Zusätzlich gibt es das “reqorder Forum”, in dem sich Nutzer gegenseitig helfen und über Ideen austauschen. Dabei können besonders fachkundige “Lead User” ausgemacht und belohnt werden. Das Forum existiert zur Zeit als Beta-Version für ausgewählte Kunden.

USP: Der Datenschutz

Ein weiteres Tool sind die kontext-sensitiven “reqorder FAQ”. Dabei geht es nicht um regelmäßig gestellte Fragen sondern um kürzlich gestellte Fragen. Denn, so Kemper: „Größere Portale werden dauerhaft weiterentwickelt. Oft treten bei den jeweiligen Etwicklungsstufen dieselben Fragen und Probleme auf. Die Instandhaltung der FAQ ist bei einem kontinuierlichen Release-Prozess sehr aufwändig.” Mit dem Widget bekommen Nutzer auf der Seite, auf der sie sich gerade befinden, kontextuell passende Fragen angezeigt, die auch andere Nutzer schon hatten. So müssen sie zum Beispiel bei einem Bestellvorgang nicht die Seite verlassen oder den Kundensupport anrufen, wenn sie eine Frage haben.

In der aktuellen Betaphase können Nutzer den vollen Funktionsumfang einen Monat lang kostenlos testen. In der zweiten Jahreshälfte kommt dann das Freemiummodell. Die Basisversion für den App Alert gibt es dann für 79 Euro, reqorder verspricht aber Sondertarife für Start-ups. Eine Corporate Edition für große Unternehmen mit Echtzeitauswertung und Integration mit Twitter und Facebook kostet 279 Euro pro Monat. Internationale Mitstreiter gibt es bereits einige auf dem Markt: Get Satisfaction (www.getsatisfaction.com) und UserVoice (www.uservoice.com) aus den USA, Kampyle (www.kampyle.com) aus Israel. Abheben will sich reqorder vor allem über das Thema Datenschutz: “Wenn eine Firma einen Dienstleister mit der Erfassung von Feedback beauftragt, müssen hierzulande verschiedene umfangreiche Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung eingehalten werden. Unsere Mitbewerber aus dem nichteuropäischen Ausland können dies nicht; wir freuen uns, dass es uns selbst gelungen ist, eine datenschutzkonforme Lösung anbieten können.”

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.