News-Vereinigung: Joinbox führt Nachrichtenkanäle zusammen

Viele Nutzer sind davon gefrustet, ständig zwischen ihrem Mailprogramm und anderen Nachrichtendiensten – zum Beispiel bei Facebook, Twitter oder Xing – hin- und herzuspringen, um Nachrichten abzurufen, zu beantworten oder zu veröffentlichen. Die […]
News-Vereinigung: Joinbox führt Nachrichtenkanäle zusammen

Viele Nutzer sind davon gefrustet, ständig zwischen ihrem Mailprogramm und anderen Nachrichtendiensten – zum Beispiel bei Facebook, Twitter oder Xing – hin- und herzuspringen, um Nachrichten abzurufen, zu beantworten oder zu veröffentlichen. Die neue Webapplikation Joinbox (www.joinbox.com) verbindet diese und andere Kanäle auf einer Webseite. Sämtliche eingehenden Nachrichten landen auf einer gemeinsamen, pinnwand-ähnlichen Inbox. Ebenso lassen sich eigene Nachrichten mit einem Klick auf den unterschiedlichen Kanälen posten. Mit ihrem Service sagen die Schweizer Gründer verschiedenen US-Diensten wie threadsy, AOL Lifestream, HootSuite und Seesmic, die auch in Deutschland gut ankommen, den Kampf an. “Wir grenzen uns über die Anzahl unserer Services und über die Geschwindigkeit ab. Die durchschnittliche Ladedauer unserer Mitbewerber liegt bei sechs bis sieben Sekunden. Unsere Seite wird in zwei Sekunden geladen”, erklärt Mitgründer Konrad Mazanowski.

Alle eingehenden Nachrichten landen in einer einzigen Spalte. Drei farblich markierte Buttons sorgen dafür, dass die Übersichlichkeit gewahrt bleibt: Nachrichten aus sozialen Netzwerken, E-Mails und RSS-Feeds lassen sich praktischerweise jeweils hervorheben bzw. ausschalten. Die Anzahl der Services übersteigt die anderer Anbieter aktuell noch nicht – allerdings steckte der Dienst bis vor wenigen Tagen auch noch in den Alphaversion-Kinderschuhen. Mit der Einführung von Instant Messaging wird sich joinbox dann aber doch von verschiedenen Konkurrenten abheben.

Finanzieren soll sich das ganze über ein Freemium-Modell

Sinnvoll ist auch das kombinierte Adressbuch, das die persönlichen Daten aus den unterschiedlichen Kanälen sammelt und vereint. Wenn man Nachrichten über verschiedene Kanäle an unterschiedliche Leute verschicken will, findet man so schnell die passenden Adressaten. Finanzieren soll sich das ganze über ein Freemium-Modell. Nach der Alphaversion geht es nun in die geschlossene Betaphase, für die sich Nutzer auf der Webseite anmelden können. Das Berner Start-up wurde von den fünf Gründern Konrad Mazanowski, Felix Steiner, Michael van der Weg, Fabian Jordi und Tobias Kneubühler ins Leben gerufen.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.