Warm anziehen: Bei companize werden Gehälter sichtbar

Lehrer, Ärzte, Dienstleister: Alle werden sie bewertet. Nun rücken auch Unternehmen und Arbeitgeber zunehmend in den Fokus von Online-Bewertungen. Die neueste Plattform heißt companize (www.companize.com), zusammengesetzt aus Company (Firma), compare (vergleichen) und Companion […]
Warm anziehen: Bei companize werden Gehälter sichtbar

Lehrer, Ärzte, Dienstleister: Alle werden sie bewertet. Nun rücken auch Unternehmen und Arbeitgeber zunehmend in den Fokus von Online-Bewertungen. Die neueste Plattform heißt companize (www.companize.com), zusammengesetzt aus Company (Firma), compare (vergleichen) und Companion (Kamerad). Um eine simple Bewertungswebseite handelt es sich aber nicht: Mitarbeiter einer Firma können anonym ihr Gehalt vergleichen, die neuesten Unternehmensnachrichten nachlesen und sich vernetzen. “Wir haben das Prinzip \’Bewertungsplattform\’ mit dem Ansatz \’Gehaltsdatenbank\’ kombiniert und beide Ansätze zu einem Netzwerk für Arbeitnehmer weitergeführt”, erklärt Gründer und Geschäftsführer Jens Sander.

Mit seinem Angebot will das sechsköpfige Berliner Team für mehr Transparenz in der Arbeitswelt sorgen. “Wir möchten helfen, dass Arbeitnehmer wechselseitig ihre Job-Situation optimieren. Und wir wollen Arbeitnehmer mit genau den Firmen zusammenführen, die auch wirklich zu ihnen passen.” Zu diesem Zweck bietet companize verschiedene Tools und Rubriken an: Eine Firmensuche, Unternehmensnachrichten, den Gehaltsvergleich und eine Arbeitgeberbewertung. Nutzer können nicht nur ihre eigene Firma sondern auch die Unternehmensnachrichten bewerten, so dass neben der Innenansicht auch das Image einer Firma sichtbar wird. Das Herzstück bildet jedoch das Netzwerk: Hier vergleichen Arbeitnehmer beispielsweise anonymisiert ihr Gehalt mit dem ihrer Kollegen und finden so heraus, ob sie schlecht verhandelt haben. “Außerdem kann ein Mitarbeiter bei Opel nachschauen, was ein Mitarbeiter bei VW verdient; für Angestellte von kleineren Firmen bietet das Netzwerk eine tolle Möglichkeit, ohne negative Konsequenzen einen Betriebsrat zu gründen”, erklärt Sander einige der Vorteile. Die Anonymität der Profile erfolgt stufenweise: Je mehr Mitglieder aus der eigenen Firma sich anmelden, desto sichtbarer wird das Profil (zum Beispiel: Standort der Niederlassung).

Geplant: Kostenpflichtige Zusatzfunktionen

Nicht nur Arbeitnehmern, auch den Firmen selbst bietet companize einen Mehrwert. “Nehmen Sie die Chance wahr, Ihr Selbstbild als Arbeitgeber sowie als Unternehmen zu überprüfen und Ihr Handeln und Ihre Außendarstellung zu optimieren – auch im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern”, heißt es auf der Webseite. Die zehn am besten bewerteten Firmen – sowohl in Außen- als auch Innenansicht – bekommen einen Platz in der Rankingliste. Mit seinem übersichtlichen Angebot geht companize noch über die schon länger existierenden Bewertungsplattformen kununu (www.kununu.com), BewerteMeineFirma (www.bewertemeinefirma.de) und Evaluba (www.evaluba.com) hinaus. Vorteil bei Evaluba ist, dass Nutzer auch den Bewerbungsprozess einer Firma bewerten können. Geld verdient companize mit seinem Netzwerk noch nicht, zu einem späteren Zeitpunkt sollen kostenpflichtige Zusatzfunktionen und Werbung für Cash in der Kasse sorgen. Aktuell befinden sich Profilseiten zu über 1.000 Unternehmen in der Datenbank.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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