Kunath übernimmt Geld-Magazin.de

Ende August verabschiedete sich Anette Rehm, Gründerin des Geld-Magazin (www.geld-magazin.de), von ihrem Baby. “Ich habe Geld-Magazin.de verkauft und wende mich nun anderen Aufgaben zu”, schrieb sie in einer Mail. Seit Anfang September wirkt […]
Kunath übernimmt Geld-Magazin.de

Ende August verabschiedete sich Anette Rehm, Gründerin des Geld-Magazin (www.geld-magazin.de), von ihrem Baby. “Ich habe Geld-Magazin.de verkauft und wende mich nun anderen Aufgaben zu”, schrieb sie in einer Mail. Seit Anfang September wirkt Rehm als Marketingleitung bei UDI, einem Anbieter ökologischer Geldanlagen. Wie deutsche-startups.de in Erfahrung bringen konnte, verkaufte sie ihre Plattform, die 2008 an den Start ging, an Jens Kunath und seine aha.de GmbH (www.aha.de). Zum Portfolio des Unternehmens gehören Plattformen wie der Bewertungsdienst Getestet.de, das Frauen-Online-Magazin ForHer.de und die Schnäppchenseite Deals.de. Der Entertainment-Shoppingdienst rabattschlacht (www.rabattschlacht.de) segnete kürzlich das Zeitliche.

“Geld-Magazin.de verzeichnet innerhalb von zwei Jahren schon eine beachtliche Anzahl von Newsletter-Abonnenten. Die Reichweite soll stark ausgebaut werden. Deshalb planen wir noch vor Ablauf des Jahres einen Relaunch des bestehenden Internetauftritts”, sagt Kunath. Knapp 400.000 registrierte Newsletter-Abonnenten sammelte Rehm in den vergangenen beiden Jahren ein. Neben der optischen Veränderung soll Geld-Magazin.de auch inhaltlich verbessert werden. Geplant sind weitere Vergleichsrechner und tägliche Verbrauchertipps. Gründerin Rehm blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre Zeit mit Geld-Magazin.de zurück: “Es war eine spannende Zeit, die nun zu Ende ist. Aber jedem Ende folgt auch ein neuer Anfang.” Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Artikel zum Thema
* Fünfzehn Fragen an Anette Rehm von Geld-Magazin.de

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Pingback: Gestatten, Blofkap Speaking



  2. siyani

    Nichts anderes als ne Adressdatei zum verschleudern…der verhökert doch wie der billigste Adressdatenverlag in den 80ern bloss die Adressen. Dumm wie Brot sind die, die sich diese Sinnlos-Adressen andrehen lassen. Was in den Newslettern steht oder wofür die Platform ist – absolut sekundär. Geld = gute Zielgruppe – mehr Kohle/pro Addy. Qualität? völlig wurscht…



  3. Lothar

    Geht das Kunath-Bashing wieder los? Die alten Artikel von irgendwelchen Blogs werden bei jeder passenden Gelegenheit hervorgeholt. Da hat Kunath offenbar jemanden, der ihn gar nicht mag.

    Ich kann jedenfalls keine Abzocke bei den Projekten der aha erkennen. Sind doch alle werbefinanziert.



  4. Tim

    Also, ich muss gestehen. Auch wenn ich persönlich Newsletter nicht sonderlich mag und beim Buchen immer Angst habe: Leben die Adressen noch, macht die überhaupt jemand auf?

    Finde ich eine Garantierte Öffnungsrate doch sehr fair: http://www.aha.de/mediadaten/

    Wobei ich mich jetzt auch nicht sooo mit Newsletter Werbung bisher beschäftigt habe und keine Ahnung ob das Standard ist. Jedenfalls, habe ich bei den Angebote die mir unterbreitet wurde nie so eine Garantie erhalten.

    Sind dann letztendlich 25 Cent pro Klick … mh… kann sich durchaus lohnen die Werbung, der Preis bewegt sich ja noch im Rahmen. Auch wenn 40 Euro TKP sich im ersten Moment nach viel anhören.



  5. Nicolaus

    Kein Mediaverantwortlicher lässt sich doch von diesen Quatschzahlen der Aha.de Internet GmbH beeindrucken bzw. würde das Karteileichen-Mediaangebot jemals nutzen.
    So hatte Rabattschlacht ja angeblich eine 6stellige Kundenzahl, hat aber nur 20 Produkte pro Woche verkauft, zuletzt nur noch bzw. nicht mal mehr eines (!).
    Glauben wir also diese Zahlen oder nicht?

    Aus diesem Grund ist die Gesellschaft bilanziell auch vollkommen überschuldet:
    https://www.unternehmensregister.de/ureg/result.pdf;jsessionid=0EF822D5E2F3C6DACEDCE9E0E37887AD.www03-1?submitaction=showPdfDoc

    Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbertrag in 2008: 596.718.28 EUR
    Autsch!

    Aber Herr Kunath rechtfertigt sich in seinem Blog, warum er nicht nach Südafrika fährt:
    http://www.jenskunath.eu/

    “Ich werde derzeit oft gefragt, warum ich nicht zur WM in Südafrika bin. Hier die wichtigsten Gründe:”

Aktuelle Meldungen

Alle