Facebook dominiert in Deutschland

Facebook ist in Deutschland das Maß der Dinge. Das Social Network verfügt nach einer Erhebung des Marktforschers Fittkau & Maaß nicht nur über die meisten Nutzer, sondern auch über die meisten regelmäßigen Networker. […]
Facebook dominiert in Deutschland

Facebook ist in Deutschland das Maß der Dinge. Das Social Network verfügt nach einer Erhebung des Marktforschers Fittkau & Maaß nicht nur über die meisten Nutzer, sondern auch über die meisten regelmäßigen Networker.

Fast ein Drittel der deutschen Internet-Nutzer ist bei Facebook aktiv. Mit deutlichem Abstand folgen Xing und wer-kennt-wen?, dann studiVZ (Siehe Grafik 1). “Richtig, interessant sind die regelmäßigen Networker. Hier wird das Wachstum und die Position von Facebook erst recht deutlich – studiVZ ist gerade einmal halb so groß, wie das amerikanische Vorbild”, berichtet der Marktforscher.

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* Sehenswert: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Interview

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Sehr schöne Studie, die zeigt, dass die Summenrechnung, die die VZ-Netzwerke regelmäßig präsentieren, eine Milchmädchenrechnung ist.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  2. @ Sebastian: Sehe ich auch so. Allerdings finde ich es irgendwie auch bedenklich… Facebook wird langsam zu einer Plage dessen Oberboss zu leicht über die Geschicke seiner User entscheiden kann.



  3. wigger

    in Auftrag gegeben von Facebook oder wie ? Das sind nach einer Umfrage in der Zielgruppe aus, nicht aber bei den “Internetnutzern” – linked in 6,2% , lächerlich.



  4. gott

    die VZ-Netzwerke haben doch insgesamt mehr Nutzer als Facebook. So muss man das zusammenrechnen und nicht als getrennte Plattformen!



  5. Michael Weber

    Die Anzahl es relativ. Ich persönlich habe Accounts in Facebook, Xing, Linked-In und WKW.
    Nutze häufig Facebook, 1x im Monat Xing und 1x im Halbjahr Linked-In.
    WkW ist von einer täglichen Nutzung mittlererweile auf 1x pro Woche abgefallen, der Hype ist nunmal vorbei.

    Und genauso wird der Hype um Facebook abflachen.

  6. > die VZ-Netzwerke haben doch insgesamt mehr Nutzer als Facebook.

    Vielleicht haben die “Fakebooks” derzeit insgesamt noch mehr Mitglieder als das Original (auch wenn man die mehrfachen Anmeldungen derselben Person abzieht?).

    Die Tendenz ist aber überdeutlich.

    Das Facebook- Monopol wird mir langsam unheimlich.

  7. Na, in ein paar Monaten ist egal, ob VZ zusammengerechnet wird oder nicht ;)

    Ich vermute übrigens, dass XING und LinkedIn das gleich durchmachen wie StudiVZ und Facebook, obwohl XING relativ betrachted wesentlich näher an LinkedIn dran ist , als StudiVZ es je an Facebook war.



  8. VanDamme

    Stichwort “Facebook-Monopol”:

    Dabei handelt es sich ja nicht um ein natürliches Monopol/Oligopol wie bei der Energieübertragung durch RWE und Co.
    Um ein Produkt auf das wir dringend angewiesen sind.

    Sondern bei Facebook und auch Google haben wir User doch einfach die Möglichkeit deren Angebot einfach nicht mehr zu nutzen. Auch wenn es bei der Vielzahl der User nicht realistisch ist, aber wenn niemand mehr diese Dienste nutzt und auf andere Dienste zurückgreift wären diese Anbieter von jetzt auf gleich wertlos.

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  10. janosch

    Facebook bietet einfach mehr als studivz bzw. die ganzen vz Netzwerke. Ob mir Facebook wirklich gefällt ist eine 2. Sache ( in einigen Punkten sicherlich ja, in anderen wieder weniger), aber dadurch das es mittlerweile viele Kontakte nutzen und wenn man davon ausgeht, dass man mit diesen Peronen netzwerken bzw. in Kontakt bleiben möchte, dann bleibt einen nicht viel anderes übrig als facebook auch zu nutzen, zumindest solange bis es irgendwann wieder etw. besseres geben wird und das ist oft u. in vielen Bereichen so, erst war yahoo groß, dann kam google, erst war myspace groß, dann kam facebook und irgendwann wird es sicher wieder etwas neues geben.

    Accounts habe ich bei fast bei allen größeren Netzwerken, aber gefragt werde ich fast ausschliesslich nach facebook. Das war vor 1-2 Jahren noch anders, da hat man mich gefragt, ob ich auch bei studi bin. Jetzt fragen mich meine studi Kontakte, ob ich nicht auch eine facebook Seite habe, weil sie dies regelmäßiger nutzen.

    xing und linkedin nutze ich auch, wobei ich sagen muss, dass mir linkedin besser gefällt, weil es kostenlos ist. Natürlich muss ein Unternehmen wirtschaftl. denken und das ist auch vollkommen ok so, aber für Funktionen zur Kasse gebeten werden (nicht besondere Features sondern einfache Funk.), die ich auf anderen Seiten kostenlos habe führt mich dazu andere Seiten eher zu nutzen.



  11. janosch

    @VanDamme:

    Ja, das ist bei online Angeboten immer so eine Sache. So etwas kann passieren, dass Angebote an Wert verlieren, dadurch dass einfach die Nutzer wegbleiben und/ oder zu anderen Angeboten wechseln so wie derzeit und in jüngster Vergangenheit viele studivz Nutzer zu facebook wechseln und zuvor viele Myspace Nutzer zu facebook gewechselt sind. Früher haben die Leute auch yahoo als Suchmaschine genutzt und heute nutzen die meisten google. So ist das und so wird es in vielen Bereichen wieder neues geben, neue Suchmaschinen, vielleicht auch irgendwann eine bessere als google, neue online Netzwerke usw.

    Derartige Angebote sind austauschbar. Ich glaube nicht, dass es bei facebook von jetzt auf gleich geschieht, aber irgendwann kommt wieder etwas, was ein besseres Angebot bietet. Die Frage ist dann, ob die Nutzer das bessere Angebot annhemen, sich einen 2. Account dort einrichten und langsam wechseln oder nicht wechseln,kauft facebook jeden Konkurenten auf, der am Markt auftritt, usw. …

  12. Pingback: Facebook mutiert zum Platzhirsch – auch in Deutschland! | BlogWave.de

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