Neues Bonusprogramm Cashbits setzt auf kleinere Online-Shops

Mit einem Online-Bonusprogramm lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Bei unzähligen Anbietern bekommen Webshopper bei jedem Einkauf ein paar Cent zurück. Die vielen Anbiter unterscheiden sich kaum – da die […]

Mit einem Online-Bonusprogramm lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Bei unzähligen Anbietern bekommen Webshopper bei jedem Einkauf ein paar Cent zurück. Die vielen Anbiter unterscheiden sich kaum – da die meisten auf die üblichen Affiliate-Programme setzen, findet man meist auch überall eine identische Shopauswahl. Mit Cashbits (www.cashbits.de) wagen sich nun auch Moritz Corbelin und Lena Sönnichsen in dieses Haifischbecken. “Klar gibt es bereits Bonusprogramme“, sagt Corbelin, der drei Jahre als Unternehmensberater gearbeitet hat.

“CashBits wendet sich jedoch an eine völlig neue Zielgruppe. Die Innovation unserer Geschäftsidee liegt vor allem darin, ein bekanntes Konzept technisch so weit zu vereinfachen, dass auch Betreiber eines kleineren Online-Shops unser Programm problemlos einbinden und intuitiv nutzen können, ohne auf professionelle Features zu verzichten.” Im Gegensatz zu anderen Bonusprogrammen muss man bei Cashbits auch nicht über die Webseite des jeweiligen Betreibers oder eine Toolbar auf Shoppingtour gehen – das Cashback-System ist fest in die einzelnen Shops eingebaut. Somit muss schnell nach dem Start auch eine ordentliche Anzahl an Cyberläden mitmachen, sonst macht es schnell keinen Spaß mehr, Cashbits zu nutzen. Viel Zuspruch erhofft sich Mitgründerin Sönnichsen von einer Social-Media-Strategie für die Partner.

“Das können nur wir bieten”

Über das CashBits-Blog, Twitter und Facebook will das Start-up Angebote der Patner einer großen Leserschaft zugänglich machen. “Von dieser Mischung aus Social Media-Plattform und Cashback-System profitieren nicht nur die Händler, die zusätzliche Vertriebspotenziale ausschöpfen können, sondern auch die Endkunden, denen wir eine perfekte Mischung aus Interaktion, Spaß und Rabatten bieten wollen“, sagt Sönnichsen. Ein weiterer Baustein ist ein Analysedienst, der alle Kennzahlen der Kunden eines Partners, aber auch Vergleichszahlen aller CashBits-Händler anzeigt. “Egal wie professionell der Händler bislang seine Verkäufe analysiert hat – vom Vergleich mit anderen Händlern kann er auf jeden Fall profitieren. Und das können nur wir ihm bieten“, sagt Corbelin. Offen bleibt die Frage, ob ich als Online-Shopper bei Nischenanbietern genug Waren einkaufe, damit sich Cashbits am Ende des Tages auch lohnt – schließlich erhält man auch Cashbist bei jedem Einkauf nur 2 % des Bestellwerts gutgeschrieben.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ein spannendes System und freue mich auf die ersten Cashbits – Bonuspunkte!!!



  2. Christian

    Sorry, pauschale 2% sind zu wenig. Dann lieber Tamola nutzen oder direkt bei einem Affiliate Netzwerk anmelden.

  3. Ich frage mich nur, ob die Nische nicht etwas sehr klein ist.

  4. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die angestrebte Zielgruppe in Form von “kleineren Onlineshops” wirklich groß genug für einen unternehmerischer Erfolg werden wird. Marktanalysen zeigen, dass sich solche Shops in der Regel an SEO-Anbieter wenden.

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