Liviato macht Bücher kurz und klein

Für faule Abiturienten ist die entscheidende Frage, wie sie – statt den Stoff zu lesen – an eine gute Buchzusammenfassung kommen. Weil das Thema nicht nur für Schüler sondern auch für andere Menschen […]
Liviato macht Bücher kurz und klein

Für faule Abiturienten ist die entscheidende Frage, wie sie – statt den Stoff zu lesen – an eine gute Buchzusammenfassung kommen. Weil das Thema nicht nur für Schüler sondern auch für andere Menschen interessant ist, sammelt das Start-up Liviato (www.liviato.de) Buchzusammenfassungen aller Art. Wer sich für bestimmte Bücher interessiert oder sie aus beruflichen Gründen kennen muss, aber kein Geld für den Kauf oder Zeit zum Lesen hat, wird hier fündig.

Den Unterschied zu den unzähligen Buchrezensionen, die man bei Amazon, Lovelybooks und anderen Webseiten findet, erklären Mitgründer Michael Romer und Seed-Investor Daniel Klarkowski, der bereits den Kleinanzeigendienst anounz anschob, in zwei Sätzen: “Rezensionen oder Buchklappentexte verfolgen eine bestimmte Intention. Bei uns geht es nicht um die Bewertung des Inhaltes, sondern um eine gute Zusammenfassung.” Bei der Umsetzung setzt Liviato ganz auf die Community: Alle Inhaltsangaben werden von den Mitgliedern eingestellt und können kostenlos gelesen und bewertet werden. “Wir grenzen und klar ab von kommerziellen Anbietern wie getAbstract, wo Leser für die Zusammenfassungen bezahlen müssen. Außerdem beschränken wir uns nicht auf Fachbücher sondern sind breiter aufgestellt.” Wer fleißig schreibt wird belohnt. Für jeden eingestellten Text erhalten Mitglieder Bonuspunkte, die sie in Prämien eintauschen können. Aktuell winken – entsprechend der lesefreundlichen Zielgruppe – Amazon-Gutscheine. Um Qualität und Rechtmäßigkeit zu gewährleisten begutachtet das Liviato-Team alle Texte vor der Veröffentlichung. Technische Tools überprüfen, ob die Zusammenfassungen schon irgendwo im Netz existieren oder zu stark an einen anderen Text angelehnt sind.

Partnerschaften mit Bücher-Webseiten denkbar

Geld fließt über Werbung und das Amazon-Affiliate-Programm in die Kassen von Liviato. Längerfristig können sich die Gründer auch Partnerschaften mit Bücher-Webseiten und dem stationären Buchhandel vorstellen. Jetzt feiern Michael Romer, Oliver Schmidt und Daniel Klarkowski zunächst einmal, dass innerhalb von nur zwei Monaten schon über 700 Zusammenfassungen eingegangen sind. Da die Texte auf der ohnehin aufgeräumten Homepage gut sortiert sind, können Nutzer sie leicht finden. Dem Motto “Wir machen Bücher kurz + klein” wird Liviato auf jeden Fall gerecht.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

Aktuelle Meldungen

Alle

15 Fragen an Dirk Owerfeldt Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!

Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!
Freitag, 22. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Im Firmen-Marketing ist PR sehr wichtig. Doch was nutzt der bekannteste Name, wenn das Unternehmen am Markt scheitert? Deshalb sind im B2B-Bereich vor allem ein gutes, ausgefeiltes Produkt und professioneller Service essenziell”, sagt Dirk Owerfeldt, Gründer von Gastrofix.

#DealMonitor Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages

Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages
Donnerstag, 21. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (21. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Baze sammelt Kapital ein. Zudem bekommt talpasolutions 1,5 Millionen.

#Zahlencheck Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen

Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

Der Lesara-Jahresabschluss für 2016 ist da! Der Zahlensalat um das Startup wird dadurch nur noch schlimmer. Der Rohertrag des Unternehmens lag damals bei 24,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 ein Wachstum in Höhe von 254 %.

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Die Idee zu Eversports wurde geboren, als ich in Klagenfurt, durch Recherche erfahren habe, wie viel die Stadt an Sportaktivitäten zu bieten hat. Gleichzeitig habe ich jedoch gemerkt, dass nur Wenige von dieser Vielfalt wissen”, sagt Mitgründer Hanno Lippitsch.

#DealMonitor 11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages

11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages
Dienstag, 19. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (19. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Allianz X investiert 11,5 Millionen Euro in abracar. Crate.io bekommt zudem 11 Millionen US-Dollar.

Interview “Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”

“Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Wir sind von Hause aus mit sehr ähnlichen Werten und der gleichen Leistungsbereitschaft ausgestattet – was die Zusammenarbeit enorm erleichtert”, sagt Pauline Koehler, die WeddyPlace gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel Koehler hochzieht.

#Zahlencheck Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich

Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

Nach einer rasanten Wachstumsphase legte der Putzdienstvermittler Helpling Ende 2015 eine Vollbremsung hin. Aktuell arbeiten noch rund 150 Mitarbeiter für das Unternehmen. 2016 konnte das Unternehmen seine hohen Verluste aber massiv senken.