Auch steereo wird mobil

Nach Simfy (www.simfy.de) wird nun auch der Online-Musikdienst steereo (www.steereo.de) mobil. Wenige Tage nach dem Start des simfy-Premiumaccounts, mit dem der Dienst zum mobilen Abspielgerät wird, schickt Konkurrent steereo eine iPhone-App ins Rennen. […]
Auch steereo wird mobil

Nach Simfy (www.simfy.de) wird nun auch der Online-Musikdienst steereo (www.steereo.de) mobil. Wenige Tage nach dem Start des simfy-Premiumaccounts, mit dem der Dienst zum mobilen Abspielgerät wird, schickt Konkurrent steereo eine iPhone-App ins Rennen. Mit der neuen Anwendung können Premium Nutzer von überall auf ihr Musikprofil und den gesamten steereo-Katalog zugreifen. “Wir sind mit unserer ersten mobilen Anwendung dem eigenen Anspruch an unseren Service wieder ein Stück gerechter geworden. In den kommenden Wochen werden wir sowohl die Anwendung für andere Systeme, beispielsweise Android, verfügbar machen”, sagt Alexander Kolisch, Geschäftsführer beim Online-Musikdienst der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de beteiligt).

Ebenfalls geplant ist ein weiterer Ausbau und eine Verbesserung der Funktionen. “Die Offline-Verfügbarkeit von eigenen Playlists wird hier sicherlich eine der spannendsten Neuerungen sein“, sagt Kolisch. Die mobile Version von simfy, die bereits auf dem iPhone und allen Androidgeräten funktioniert, läuft bereits im Offline-Modus. Die mobile Musikflatrate kostet bei simfy 9,99 Euro pro Monat. Für Schüler und Studenten soll es demnächst ein Rabattabo für 6,99 Euro geben. Ein Jahr steereo samt Mobilvariante kostet momentan noch 2,99 Euro im Monat. Kolisch kündigt aber bereits Veränderungen in Sachen Preise an. Nach einem baldigen Relaunch werde es sicherlich auch Veränderungen in der Preisstruktur geben. Di beiden deutschen Musikdienste liefern sich somit auch künftig ein heißes Gefecht. So lange Spotify nicht nach Deutschland kommt, haben sie dazu alle Zeit der Welt. Zunächst geht Spotify aber erst einmal im Nachbarland, den Niederlanden, vor Anker.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.