Nie wieder Kaution zahlen: Mit kautionsfrei.de bleibt man flüssig

Umziehen ist meist ein teures Geschäft. Zu den Transportkosten, neuen Möbeln und Wandfarben kommt unter Umständen eine Kaution hinzu, während man die Kaution für die alte Wohnung noch nicht zurückerhalten hat: gebundenes Geld. […]
Nie wieder Kaution zahlen: Mit kautionsfrei.de bleibt man flüssig

Umziehen ist meist ein teures Geschäft. Zu den Transportkosten, neuen Möbeln und Wandfarben kommt unter Umständen eine Kaution hinzu, während man die Kaution für die alte Wohnung noch nicht zurückerhalten hat: gebundenes Geld. Damit das Geld für den Mieter flüssig bleibt, bietet das Düsseldorfer Unternehmen kautionsfrei.de (www.kautionsfrei.de) einen besonderen Service an: Vermieter erhalten eine Bürgschaftsurkunde der R+V Versicherung und können so auf die Kaution des Mieters verzichten. Dieser kann sich statt dessen das neue Sofa sofort kaufen oder muss nicht extra einen Kredit dafür aufnehmen. Der Mehrwert für Vermieter besteht in geringeren Verwaltungskosten und der Aussicht, die Wohnung schneller zu vermieten. Zudem führt kautionsfrei.de eine kostenlose Bonitätsprüfung des Mieters durch.

Die Kosten für die Win-Win-Situation trägt der Mieter. Er bezahlt jährlich 5,25 Prozent der Kautionssumme an kautionsfrei.de. Bei 500 Euro Kaltmiete und 1.500 Euro Kaution sind also rund 79 Euro pro Jahr fällig. Ein netter Dienst für all diejenigen, die ihr Geld lieber flexibel als gebunden sehen oder nicht genug Geld auf der Kante haben, um drei Kaltmieten als Kaution abzudrücken. Denselben Service bietet auch das in Hamburg ansässige Unternehmen EuroKaution (www.eurokaution.de) an: Dort beträgt die Prämie 5,9 Prozent der jährlichen Kautionssumme, mindestens aber 69 Euro.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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  2. Roy

    Oder man macht nen Kautionssparbuch bei seiner Hausbank auf und gibt dem Vermieter einfach den Nachweis darüber, was im übrigen der Vermieter gestatten muss. Also ein Sparbuch mit Pfandrecht zu Grunsten des Vermieters.

    Dann spare ich mir nicht nur die 5,25%, sondern erhalte auch Zinsen auf MEIN Sparbuch.

    O.g. Angebot spielt mit der Dummheit der Menschen. Eindeutig Fail.



  3. Mike

    Aja… danke auch :D
    Der nächste bitte!



  4. C

    Bei allem Respekt vor den unternehmerischen Ambitionen der Gründer, aber die Idee ist kompletter Humbug. Als Vermieter würde ich das nicht akzeptieren, da der Zugriff auf eine Bürgschaft sehr begrenzt ist und der Vermieter in der Beweispflicht ist. Und jemanden der sich die Kaution nicht leisten kann, sollte man eh nicht nehmen. Un dazu noch die Gebühren: 80 Euro PRO JAHR auf 1500 Euro Kaution. Wohnst Du 5 Jahre in der Wohnung, sind 400 Euro flöten gegangen.



  5. Thomas

    @ Roy: meiner Ansicht nach geht es darum, dass die zu zahlende Kaution nicht nur unangetastet beim Mieter bleibt, sondern dieser auch damit weiterarbeiten darf.



  6. Frank

    Das ist im Endeffekt ein Kredit – der den Leuten angedreht werden soll! Mehr nicht!

    Wer keine Kaution aufbringen kann, ist als Mieter sowieso nicht zu empfehlen!

    Wenn ich Vermieter wäre und ein Neuemieter würde mit “kautionsfrei.de” oder ähnlichem kommen – der könnte gleich wieder gehen!

  7. Im Angesicht der Tatsachen, dass man davon ausgehen kann, dass die Kaution in mehr als 50% der Fälle nicht gezogen wird finde ich die 5%+ auch etwas hoch. Ansonsten ists aber ein toller Service.

  8. Bei kautionsfrei.de nagelt sich der Mieter einen über die gesamte Dauer des Mietverhältnisses bestehenden 5,5%- Kredit ans Bein.
    Ganz ehrlich: So einen dummen Mieter würde ich als Vermieter nicht haben wollen. Und auch so einen Mieter nicht, der nicht in der Lage ist, ein Kautionssparbuch oder eine Barkaution zu legen…

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  10. Stefan P.

    Also Grunsätzlich ist die Idee nicht verkehrt – immerhin haben wir auch alle ein Kreditkarte ;)
    Neben den beiden oben genannten gibt es auch zwei weitere Anbieter: Mietkautionsbund.de und die Kautionskasse.de

    Soweit man das erkennen kann, arbeiten alle vier als Maklergesellschaften, wobei drei mit der R+V und nur die Kautionskasse mit der Chartis als Versicherer arbeitet. Weiss jemand ob das Produkt überall das gleiche ist?

  11. Denke, damit bekommt man die Top Wohnungen sich ned!



  12. Thorsten

    Das ist doch nichts anderes als die seit Jahrzehnten übliche “Bankbürgschaft auf erste Anforderung” für Mietverhältnisse. Der Preis ist übrigens bankenüblich. Jeder aufgeklärte Verbraucher kann so ein Ding bei seiner Hausbank erhalten.

    http://www.sparkasse.de/firmenkunden/finanzierung/bankbuergschaft.html

    Es ist übrigens kein Kredit weil die Sicherungssumme ohne Eintritt des Bürgschaftsvorfall nicht zurückgezahlt werden muss. Finanziert werden lediglich die Zinsen + Marge für den Produktanbieter.

    @Roy
    Du solltest bei deiner Intelligenz nicht das Thema Liquidität unterschätzen. Eine Bankbürgschaft schont die Liquidität und wenn Du mal an dem Punkt bist 5-10k an Kaution zu hinterlegen, freust Du dich schon über solche Angebote. Mehrere Millionen Menschen weltweit als pauschal dumm zu bezeichnen, halte ich für etwas übermütig.

    Ansonsten darf ich auf Basis der Kommentarqualität vermuten, dass die meisten DS-Leser noch bei Mutti wohnen ;-)

  13. Hallo zusammen,

    mein Name ist Robert Litwak und ich bin bei kautionsfrei.de im Marketing und Vertreib tätig.
    Gerne möchte ich mich zu dem bereits gesagten äußern, da teilweise einige Sachen falsch verstanden bzw. interpriert wurden.

    1)Das Produkt ist weder ein Kredit, noch bindet sich der Mieter eine Verbindlichkeit ans Bein!
    – Die Kautionsbürgschaft ist jeder Zeit kündbar, indem der Mieter seinem Vermieter eine adäquate Sicherheit hinterlegt (bsp. eine Barkaution).
    – Im Vergleich zu einem Kredit reduziert die Kautionsbürgschaft nicht die Kreditlinie und schwächt auch nicht die Bonität des Verbrauchers. Das Produkt ist bankenunabhängig.

    2) “Wohnst Du 5 Jahre in der Wohnung, sind 400 Euro flöten gegangen”.
    – Das ist korrekt! Bei einer Hausratversicherung oder einer KfZ Versicherung ist aber der gleiche Fall. Wenn man lange genug einzahlt, dann kann man seinen Schaden am Hausrat oder am Wagen ebenfalls selber begleichen. Und trotzdem schließen die Menschen eine Hausratversicherung ab.
    – Der Unterschied zur Kautionsbürgschaft: Es gibt keine kostengünstigere Zwischenfinanzierungsmöglichkeit ohne vertragliche Bindung. Der Dispo oder ein Kleinkredir sind bei weitem teurer.

    3) Ein Umzug kostet Geld
    – Im Durchschnitt kostet ein Umzug 5.600 Euro (Einrichtung, Umzugskostenhilfe, Renovierung, Maklerprovision und Kaution). Die alte Kaution kriegt der Mieter mit Auszug leider nicht immer wieder, sondern diese wird vom Vermieter bis zur Nebenkostenabrechnung zurückbehalten. Somit kann für einige Menschen ein finanzieller Engpass entstehen.
    Ihr solltet Euch vom Gedanken verabschieden, dass alle Menschen genügend Geld auf der hohen Kante haben um den Umzug problemlos zu finanzieren. Das ist falsch!

    4) Meine Kaution auf dem Sparbuch bringt mir Zinsen.
    – Falls einer von Euch eine Barkaution hinterlegt hat, dann werdet Ihr sicherlich wissen, dass diese im Durchschnitt mit 0,5% verzinst wird. Mehr geben die meisten Banken leider nicht her.
    Die Inflation ist bei weitem höher als die Verzinsung. Da stellt sich automatisch die Frage: Soll die Kaution auf dem Konto blockiert und entwertet werden, oder benutze ich das Geld lieber für den kostenintensiven Umzug oder im Falle eines finanziellen Engpasses. Natürlich sind 5,25% nicht günstig, aber trotzdem die günstigste Variante um liquide zu bleiben.

    5) Akzeptanz der Vermieter
    – Über 90% der Vermieter akzeptieren die Bürgschaften der R+V Versicherung, da im Vergleich zur Barkaution keine Verwaltung notwenig ist. Ferner erspart man sich das Risiko einer fehlenden Teilzahlung (§551 BGB) oder des so genannten Abwohnens.

    Wir sind zur Zeit ebenfalls in der TV Werbung und kann berichten, dass die Resonanz enorm ist.
    Das Produkt ist an sich nichts neues, aber es trifft dn Nerv der Zeit!

    Einige Fakten:

    -> Aktuell werden in Deutschland ca. € 32 Mrd. an Mietkautionen noch traditionell angelegt und mit ca. 0,5% verzinst (vollkommen ineffizient)

    -> Das Produkt kautionsfrei.de modernisiert den Markt der Mietkaution von Grund auf und hat sich als Marktstandard in Deutschland etabliert.

    -> Dieses Modell etabliert sich als Liquidität schonende Alternative zum traditionellen Kautionssparbuch, Barkaution oder Bankbürgschaften (einfacher, schneller und billiger).

    -> Der Verbraucher muss sich keinen Kredit aufnehmen, er muss nichts tilgen.

    -> Ein Vergleich des ARD Ratgeber zeigt, dass Bürgschaften im Schnitt 5,5% kosten (die Urkundenausstellungsgebühr ist nicht einmal inbegriffen), ein Ratenkredit ca. 7,5% und der Dispo 11,5%.

    -> In der Schweiz konnte mit Swisscaution unter vergleichbaren Rahmenbedingungen ein verwandtes, aber weniger ausgereiftes Modell erfolgreich umgesetzt werden (12,5% Marktanteil)

    -> Auch auf Seiten der Wirtschaft stößt die Kautionsbürgschaft auf positive Resonanz.
    Als Kooperationspartner des Immobilienverband Deutschland IVD und durch unsere Mitgliedschaften in weiteren Verbänden und Organisationen der Immobilienwirtschaft verfügen wir zudem über einen direkten Kontakt zur Branche. Nicht umsonst wurden wir von der Landeshauptstadt Düsseldorf im November 2009 zum Unternehmen des Monats gekürt.

  14. Pingback: Start-up-Spot: kautionsfrei.de :: deutsche-startups.de

  15. Ich finde dieses System hat nur Vorteile. Man spart sich das Geld für andere Sachen, wie Küche, Wohnzimmer, usw.



  16. randyponandy

    @Alle:

    Die Aussagen die hier getroffen werden von wegen “Mieter die keine Kaution hinterlegen können will ich garnicht ale Mieter haben” oder ähnliches sind vollkommen stumpfsinnig und dumm. Jeder der auch nur ansatzweise betriebswirtschaftlich denken kann dem wird schnell klar, dass das eine wunderbare Sache ist kurz- bis mittelfristig zwischenzufinanzieren. Ohne Dispo zu belasten oder Bonität in sonstiger Weise einzuschränken. Sicherlich ist es nicht sinnvoll eine solche Bürgschaft über 10-20 Jahre zu halten. Aber für das erste halbe Jahr oder das erste Jahr. Warum nicht. Günstiger kommt man nicht an Geld.

    Ich denke hier vor allem an Berufseinsteiger, die nach dem Studium umziehen müssen und erst ab dann Geld verdienen. Für die ist da sicherlich optimal.

    Also für beinahe alle hier: Vor Gebrauch des Mundwerkes, Gehirn einschalten.

    P.S.: Ich habe nichts mit dem Verein zu tun!!!!



  17. ophelia2012

    Unsummen auf einmal erspart man sich mit einer Kautionsbürgschaften.
    Verschiedene Anbieter dafür vergleichen Sie auf http://xn--mietkautionsbrgschaft-lic.eu/



  18. Uwe

    Auf http://www.mietkautionsbuergschaft.eu wird leicht verständlich auf nur einer Seite zum Thema Mietkaution informiert.

    Anbieterunabhängig erfahrt ihr, dass sich die Kautionskassen bei Inanspruchnahme der Kaution durch den Vermieter das Geld zu 100% von Euch zurückholen.

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