Kinkon sammelt Kapital ein

Mit Kinkon (www.kinkon.de) wollen Peter K. Sanner und Sascha A. Blümel das Internet familienfreundlich machen. Die Idee zum noch nicht gestarteten Schutzsystem entstand, nachdem Sanners Tochter einen eigenen Computer haben wollte. Der Chef […]

Mit Kinkon (www.kinkon.de) wollen Peter K. Sanner und Sascha A. Blümel das Internet familienfreundlich machen. Die Idee zum noch nicht gestarteten Schutzsystem entstand, nachdem Sanners Tochter einen eigenen Computer haben wollte. Der Chef der Online-Agentur uncubator stellte sich umgehend die Frage: “Wie machen wir das Internet sicherer für Familien und ihre Kinder – und das nicht erst in 10 Jahren?”. Bestehende System sagen Sanner nicht zu. Beim Kinkon-Konzept wird der Zugang zu Webseiten beispielsweise in Abstimmung zwischen Elternhaus und Schule festgelegt. In der ersten Finanzierungsrunde sammelten die Schutzsystembauer stattliche 750.000 Euro ein. Das Kapital stammt vom IT-Dienstleistungsunternehmen SHE, der ISB Rheinland-Pfalz und einer Gruppe von Privatinvestoren. Momentan arbeiten die Kaiserslauterner Kinkon-Crew fleißig auf den Start ihres Schutzsystems hin.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Pierre

    Ich überlage grade ob der Name “kinkon” nicht etwas unpassend für die Thematik “Internet + Kinder + Sicherheit” ist. Im englischen wird das Wort “Kink” im Zusammenhang mit Pornografie, Bondage, BDSM etc. verwendet. In Verbindung mit dem Wort “on” verbindet jeder englische Muttersprachler “Kinkon” frei übersetzt mit “schweinisches Zeug los” um es mal salopp auszudrücken. Ich liege da möglicherwiese falsch, wollte es aber nur mal erwähnt haben…

    Grüße und viel Erfolg



  2. JKG

    Turn the kink on.

  3. Hallo Pierre,

    danke für Deinen Hinweis und die guten Wünsche. Der Name “kinkon” entstand bereits sehr früh als Kurzform von “Kin”der und “Kon”trolle (allerdings weniger im deutschen Sinne von kontrollieren = überwachen, sondern im englischen Sinn von “control”). Im Laufe der Vorentwicklung hatten wir eher aus diesem Grund unsere Bedenken, wie geeignet der Name ist, da kinkon sich ja nicht dem Sperrgehabe im Netz anschliessen will, sondern ganz bewusst kontrollierbare Freiräume für Kids schaffen will, die lernen sollen, eigenverantwortlich mit neuen Medien wie dem Internet umzugehen.

    Abgesehen davon sprechen sowohl EN- als auch DE-Speaker bisher allesamt den Namen eher als “kingkong” aus.

    Zudem adressiert kinkon derzeit den deutschsprachigen Raum.

    Viele Grüße,
    Helge Brzoska (kinkon)

  4. Der Name ist definitiv unglücklich gewählt. Mein erster Gedanke war: ‘Huch? Eine Pornoseite bei Deutsche Startups?’



  5. Michael Künne

    Sehr nette Start-Up Idee, jedoch wie sieht es derzeit mit der Umsetzung auf den Webseiten aus?
    Oder muss der Anwender alle Webseiten einzeln sperren?
    Gibt es Filtermodule etc.?

  6. Hallo Herr Künne,

    danke dass Ihnen unsere Idee gefällt. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir vor Start der Plattform (v.a. aus Sicherheitsgesichtspunkten) noch keine Technik-Details öffentlich zum Besten geben. Vorschlag: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich zum Betatest auf unserer Seite anzumelden – und bilden Sie sich selbst ein Urteil, sobald es (in Kürze) soweit ist.

    Link zur Anmeldung:
    http://www.kinkon.de/anmelden/

    Beste Grüße,
    Helge Brzoska

  7. Pingback: Sehenswert: kinkon-Gründer Peter Sanner im Interview :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

Alle