Frisches Kapital für Gimahhot

Der Online-Marktplatz Gimahhot (www.gimahhot.de) hat die dritte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der High-Tech Gründerfonds, die KfW und einige Business Angels statteten das Hamburger Start-up, welches von Jürgen Lankat, Henning Fredersforf und Thomas Promny gegründet wurde, […]
Frisches Kapital für Gimahhot

Der Online-Marktplatz Gimahhot (www.gimahhot.de) hat die dritte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der High-Tech Gründerfonds, die KfW und einige Business Angels statteten das Hamburger Start-up, welches von Jürgen Lankat, Henning Fredersforf und Thomas Promny gegründet wurde, mit knapp einer Million Euro aus. Im Sommer 2007 erhielt die Cyber-Plattform für fabrikneue Markenprodukte bereits 625.000 Euro Risikokapital. Die Bewertung der dritten Finanzierungsrunde liege im mittleren siebenstelligen Bereich und damit deutlich über der letzten Runde im April des vergangenen Jahres, teilt das Unternehmen mit. Erst vor wenigen Tagen verkündete Gimahhot neue Zahlen: Demnach begrüßte der Marktplatz kürzlich seinen 200.000 registrierten Kunden. Zu den größten Shop-Partnern von Gimahhot zählen Notebooksbilliger.de, Mindfactory, Cyberport und Home of Hardware (HOH). “Wir freuen uns und sehen das Vertrauen der Investoren als Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Gimahhot als einen der führenden Onlineshopping-Marktplätze in Deutschland zu etablieren”, sagt Gründer Promny.

Hausbesuch bei Gimahhot

Bei einem Abstecher in die Hansestadt Hamburg haben wir im vergangenen Jahr beim Online-Marktplatz Gimahhot reingeschnuppert und einige Fotos gemacht. Alle Bilder in unserer Fotogalerie.

Artikel zum Thema
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High-Tech Gründerfonds investiert in Gimahhot

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Sven

    3. Finanzierungsrunde heisst doch, dass noch keine richtigen Erlöse eingefahren werden.

    Oder will man expandieren?

    200.000 regestrierte Kunden, müssen nicht gleichzeitg Käufer sein.

    Rabattschlacht rühmt sich auch mit vielen Kunden, aber lt. alexa ist da nichts mehr los

  2. Die Usability ist echt mies:

    Ich suche z. B. nach einem Samsung LCD (wie im Demofilm). Nachdem ich mich mit einigen unzähligen Klicks in der linken Spalte in die Kategorie “LCD & Plasma” durchgekämpft habe, gibt es noch nicht mal Filterfunktionen a la eBay nach z. B.:Auflösung, Bildschirmdiagonale etc.

    Das Risikokapital sollte in die Entwicklung der Anwendung gesteckt werden…

    Denke der Weg ist lang und steinig und vielleicht auch bald zu Ende. Hoffentlich täusche ich mich!



  3. tina Obermeier

    wie bekommt man eigentlich so schnell sooo viele Kunden?

    Irgendwelche Ideen?

    Mit ist von gmh noch NIE Werbung irgendwo aufgefallen

  4. Herzlichen Glückwunsch nach Hamburg an Thomas und sein Team! Stolze Leistung, macht weiter so.



  5. Sven

    @Herr Schulze

    Was ist denn da “Stolze Leistung” ?

    3. Finanzierungsrunde zeigt, dass das noch nicht auf eigenen Füßen stehen kann.

    In der 3. Runde geht es im normalen auf internationales Wachstum.

    Aber davon ist man scheinbar sehr weit entfernt.

    Ich gehe davon aus, dass die Zahlen geschönt sind und da nichts läuft.

    Der steinige Weg ist bestimmt bald zu Ende

  6. Wenn nix läuft, dann gibt es auch keine 3. Finanzierungsgrunde! Investoren sind in der Regel keine Vollidioten!

  7. Das hätte Potential für den Kommentar der Woche! :D



  8. Cemil

    “In Der Regel” sind sie keine Vollidioten, Marc – du sagst es ja selbst :-)



  9. Cemil

    Hi,

    Wenn ich mir die Eckzahlen anschaue, dann sehe ich nix wildes an Gimahhot. Google-Trends, adplaner und alexa sprechen da die selbe Sprache für mich. Eine Shoppingcommunity hat allerdings ganz andere relevante Kennzahlen, als es die von mir genannten Quellen hergeben würden. Wie es hinter den Kulissen aussieht, und wieso die 3te Runde notwendig oder sinnvoll war, dass wissen nur die Gründer/Gesellschafter/Investoren.

    Ich denke, der Geldstrom, der nun auf die Firma “zurollt”, kann viel bewirken. Ich kenne Gimahhot nun schon seit einigen Monaten – tippen kann ich es immer noch nicht. Der Name ist in meinen Augen eine riesen PR-Katastrophe. Von daher könnte man vielleicht 50.000 Euro davon einer guten Werbeagentur für ein rebranding geben – *nur-so-eine-Idee*



  10. Sven

    Das ist doch ein ganz normaler online Shop.

    Wozu braucht es da eine 3. Finanzierungsrunde, wenn 8 Mill. Umsatz und bei den paar Mitarbeitern erwirtschaftet werden?

    Es gibt bestimmt bald Unterstützung für die Geschäftsführung.

  11. Eine Erfolgsstory hört sich für mich in der Tat anders an. Bislang hat der Laden offenichtlich viel Geld verbraucht und braucht nun noch mehr. Grundsätzlich nichts Dramatisches, aber es sieht wirklich eher nach einer Notlösungsfinanzierung aus.



  12. Matthias

    Und wieder ein Startup, das sich scheinbar nicht von seiner Idee “ernähren” kann. Gefühlt geht dies 90% aller Startups so…

    Bei einem Startup-Seminiar wurde mal gesagt “wenn man merkt, das man ein totes Pferd reitet, sollte man lieber absteigen”. In der Startup-Sphäre scheint das nur niemanden zu interessieren.

  13. Herzlichen Glückwunsch nach Hamburg.



  14. Ralph

    Gimahhot hat ja ein Handelsvolumen von 6,3 Mio. € umgesetzt in 2008. Nehmen wir an, es blieben 5% Provisionen, alles andere wäre wirklich gut, dann würde Gimahhhhot selbst einen wirklichen Umsatz von 420 Tsd. € machen. Nicht schlecht, aber wenn man mal Fixkosten und Personal (25 Mitarbeiter) abzieht, dann dürfte man schon schwer in den Miesen sein. Wenn dann noch das Marketingbudget abgezogen wird, dann Gute Nacht.

    So, hier gibt es Zahlen, die das bestätigen:
    700 Tsd. € Miese im vergangenen Jahr erwirtschaftet.
    http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/28/startups-im-kampf-venturelounge-part-ii/
    In diesem Jahr will man 20 Mio. € vermitteltes Handelsvolumen erreichen – durchaus herausfordernd.



  15. Hagen

    @Ralph:
    In Deiner Kalkulation ist wohl ein Flüchtigkeitsfehler enthalten, 5% von 6,3 Mio. Euro sind 315 Tausend Euro.



  16. Sven

    Wenn die das Geld nehmen um Verlusste auszugleichen, bleibt nicht mehr viel übrig.

    Ich hoffe die bekommen die Kurve.

    In einer Preissuchmaschine aufgenommen zu werden, wäre auch von Vorteil.

    Wenn sie es weiter laufen lassen wie bisher, ist wohl nächstes Jahr das Geld aufgebraucht.



  17. Ulli

    Dann frag ich mich aber, wie sie in der Vergangenheit an mehrere Millionen € Kapital gelangt sind!?
    Sind das geborene “Verkäufer”?
    Ist der Businessplan so phänomenal?
    Vitamin B?

    Nicht falsch verstehen, ich sehe für Gimahhot auch keine große Zukunft.
    Die Aufmachung ist zwar ansprechend, aber irgendwie wirkt die Plattform ziemlich…naja…tot. Ich hab mal ca. 20 Artikel aufgerufen. Bei keinem war eine Bewertung oder ein Kommentar zu sehen.
    Ein paar habe ich auch durch die bekannten Preisvergleich-Seiten gejagt und habe immer einen besseren Preis erhalten (sehr deutlich bei PS2: gh=130€ vs. Amazon 99€).
    Desweiteren ist feilschen ja eine gute/spannende Sache. Aber das mache ich doch auf dem Floh-/Jahrmarkt, wo ich dann auch gleich eine Rückmeldung erhalte und nicht erst auf eine Reaktion warten muss.

    Wie gesagt, sehe keine Zukunft.
    Aber die Finanzierungszahlen sind ja doch schon eine Hausnummer…



  18. Alexandra

    Ich trauere der Plattform nicht mehr als drei weitere Jahre zu, dann wird es verschwinden.

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