Hasenjagd: RapidRabb.it sucht einen neuen Namen

Das junge Berliner Start-up RapidRabb.it (www.rapidrabb.it), welches eine webbasierte Plattform für Prototyping und Testing von Web- und Softwareoberflächen als Software-as-a-Service vertreibt, sucht gemeinsam mit allen Lesern von deutsche-startups.de einen neuen Namen. Die Gründer […]

Das junge Berliner Start-up RapidRabb.it (www.rapidrabb.it), welches eine webbasierte Plattform für Prototyping und Testing von Web- und Softwareoberflächen als Software-as-a-Service vertreibt, sucht gemeinsam mit allen Lesern von deutsche-startups.de einen neuen Namen. Die Gründer Volker Gersabeck, Silvan T. Golega, Philipp Huy und Tino Truppel sind mit dem derzeitigen Namen unglücklich. Gleich mehrere Gründe führen sie an: Der Name RapidRabb.it sei zwar eine nette Idee, aber ziemlich kopflastig und beim Anrufbeantwortertest falle er gnadenlos durch. Einige Menschen hätten sie zudem schon fälschlicherweise für ein italienisches Unternehmen gehalten und gerade Amerikaner würden den Namen oft mit einem Rabbi in Verbindung bringen. Und zu guter Letzt gäbe es auch noch ein Unternehmen mit einem recht ähnlichen Firmennamen. Um all diese Mißverständnisse und Verwechslungsgefahren aus dem Weg zu räumen, muss nun ein neuer Name her. Da gilt das Motto: Aus Raider wird Twix – sonst ändert sich nichts. Unternehmen wie Xing (ehemals OpenBC), Swoopo (ehemals TeleBid) der Roccatune (ehemals AdTunes) haben bewiesen, dass eine Namensänderung kein Beinbruch sein muss.

Wie findet man einen neuen Namen?
Einen neuen Namen zu finden ist aber gar nicht so einfach. “Am Anfang steht eine Grundsatzentscheidung”, schrieb Florian Huber bereits im vergangenen Jahr in einem Gastbeitrag bei deutsche-startups.de. Und Weiter: “Soll es eher ein beschreibender Name sein zum Beispiel hotel.de, lastminute.com, myspace.com, ein neues Kunstwort zum Beispiel abacho.de, eBay, Google oder irgendwie eine Mischung aus beidem zum Beispiel DocMorris, immobilienscout24.de?” Diese schwierige Entscheidung entbindet den Namenssucher nicht von der Recherche beim Markenamt, im Handelsregister, den Gewerbeanmeldungen, in Domainverzeichnissen und bei Google. Mehr als 10.000 Treffer beim Suchgiganten zu einem potenziellen Namen sind immer schlecht. Auch Unternehmen mit ähnlichen oder gleichen Namen, sind ein großer Nachteil. Vor der Namenwahl steht somit viel Sucharbeit an.

Anforderungen an den neuen Namen
Die Grundsatzentscheidung zwischen einem coolen Start-up-Namen und einem seriösen Namen haben die RapidRabb.it-Macher bereits getroffen: Ihr Unternehmen soll künftig einen eher seriösen Namen tragen. Im Software-as-a-Service-Umfeld sicher eine gute Entscheidung.

Jetzt mitmachen!
Jeder Leser von deutsche-startups.de kann ab sofort Vorschläge für einen neuen Namen machen. Einfach zum Ende dieses Artikels scrollen und den Vorschlag in das entsprechende Feld eintragen. Es sollten nur Namen vorgeschlagen werden, die offensichtlich nicht vergeben sind. Am besten an den Google-Indikator halten: Mehr als 10.000 Treffer sollte es zum Namensvorschlag nicht geben. Die besten Vorschläge präsentieren wir demnächst und stellen sie auf deutsche-startups.de zur Diskussion.

Alle Vorschläge dienen der guten Sache
Jeder ernstgemeinte Vorschlag ist der RapidRabb.it-Crew 10 Cent wert. “Dieses Geld werden wir für das Projekt des SOS Kinderdorfes in Ruanda spenden”, sagt Gründer Truppel. Weitere Infos über die Spendenaktion bei RapidRabb.it. Quatschvorschläge und sinnlose Buchstabenkombinationen werden bei der Spendenaktion nicht gewertet.

Was macht RapidRabb.it?
Für die perfekte Namensfindung ist es unerlässlich zu wissen, welchen Dienst eine Firma anbietet: RapidRabb.it ist eine “Echtzeit-kollaborative Onlineplattform, auf der Einzelanwender und Teams interaktive Web- und Softwareprototypen schnell und einfach erstellen, diskutieren, testen und optimieren können. Die webbasierte Software ermöglicht es, ortsunabhängig alle wesentlichen Beteiligte in die Web- und Softwareentwicklung einzubeziehen und verbessert so die Kommunikation erheblich.” Mit RapidRabb.it können Prototypen als Konzept entwickelt und evaluiert werden – noch bevor eine Zeile Code geschrieben wurde. Mit dem Feedback der Evaluation kann ein neuer Prototyp entstehen, welcher dann wieder evaluiert werden kann.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.