Finanzspritze für RapidRabb.it

Das junge Berliner Unternehmen RapidRabb.it (www.rapidrabb.it) blickt vorerst entspannt in die Zukunft: Der High-Tech Gründerfonds stattet das Start-up, welches eine webbasierte Plattform für Prototyping und Testing von Web- und Softwareoberflächen als Software-as-a-Service vertreibt, […]

Das junge Berliner Unternehmen RapidRabb.it (www.rapidrabb.it) blickt vorerst entspannt in die Zukunft: Der High-Tech Gründerfonds stattet das Start-up, welches eine webbasierte Plattform für Prototyping und Testing von Web- und Softwareoberflächen als Software-as-a-Service vertreibt, mit einer halben Million Euro aus. Mit dem Editor von RapidRabb.it sollen selbst Techniklaien “Webanwendungen und Softwareinterfaces mit wenigen Klicks prototypisch gestalten und anschließend deren Bedienbarkeit mit Testnutzern verifizieren” können. “Mit dem High-Tech Gründerfonds haben wir den für unsere aktuelle Situation idealen Investor gefunden”, sagt Geschäftsführer Philipp Huy. “Die 500.000 Euro Risikokapital sollen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der webbasierten Grafiktechnologie vorantreiben und einen schnellen Ausbau des Vertriebs ermöglichen.” RapidRabb.it wurde 2008 von Volker Gersabeck, Silvan T. Golega, Philipp Huy und Tino Truppel gegründet.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Jan

    Herzlichen Glückwunsch, Jungs! Das ist ja wohl mal die beste Nachricht des Tages!

    Viel Erfolg weiterhin,

    Jan



  2. Jens

    Langsam aber sicher kommt es mir so vor, als würde der High-Tech Gründerfond über ein Personalproblem verfügen… Warum bitte investiert man in dieses “Startup”?

    1.) Jede Client Application löst das Problem des “Prototypings” um einiges besser.

    2.) Der Editor ist ein Witz. Jeder 15 Jährige Developer-Geek kann mit einem Ajax Framwork derartiges bauen.

    3.) Die Zielgruppe der potentiellen Nutzern/Kunden ist zu klein. Ergo wird das Projekt kein wirtschaftlicher Überflieger.

    4.) Das Produkt ist weder innovativ noch technologie-getrieben.

    Meiner Meinung nach ist das Startup bereits dann aus dem Rennen, wenn eine der populären Client-Apps eine “Share with team members” Funktion anbietet – und bekanntlich wirkt sich das Web 2.0 auch immer auf Client-Software aus!

    Nochmal zum Gründerfond: Es gibt soviele wirklich gute Ideen und Technologie, die innovativ ist. Warum muss man in einen Prototyping-Online-Editor mit 500.000 Euro investieren?



  3. Ulli

    Kennt jemand ein vergleichbares Tool für Windows, um Seiten zu “scribbeln”?
    Oder wie plant/entwerft ihr eure Entwürfe?

    Erste Sachen kann man sicherlich noch auf Papier verewigen. Jedoch würde sich irgendwie was digitales anbieten.

  4. Meinen Glückwunsch.

    Sicher kann man mit dem Budget noch einiges bewegen.
    Eine Liste der “Wettbewerber” gibt es hier:

    http://www.sitepoint.com/article/tools-prototyping-wireframing/

    Ich persönlich bin von AXURE zu Balsamiq (und für Teamarbeiten zu iplot) gewechselt.

    Für den Anfang reicht aber auch das Firefox PlugIn (Pencil)

    Grüße
    Marco



  5. Jens

    Sieht man ja auch an iPlotz. Marktführer im Bereich “Online Prototyping” und zweifelsohne das beste derzeit verfügbare Produkt. Alexa-Traffic Rank: 92.000. Selbst die Jungs sind wahrscheinlich noch meilenweit von dem Break-Even entfernt…



  6. Ulli

    @Marco
    Da gibt es ja doch allerhand.
    Vielen Dank für die Vorschläge :-)



  7. Hm

    omnigraffle rules.
    das ist einfach unübertroffen, sorry.
    aber hier kann man eine interessante entwicklung erkennen.
    auch der htgf investiert nur noch in produkte die quasi fertig sind und schon erste kunden vorweisen können.
    scheiß auf die marktgröße – ein fähiger bwler biegt das schon hin ;)



  8. Göran

    Also der HTGF investiert ja schön in alles was kein Sinn macht. Ich glaube die wollen mehr in “hightech” investieren als in funktionierende geschäftsmodelle…

  9. Ich find’s einfach toll! Einfach zu nutzen, habe gerade einen Prototypen mit Links in 30 Minuten zusammengeklickt. Sehr gut!



  10. Dieter Müller

    Gejammer gejammer! Statt sich darüber zu freuen, dass es gerade in diesen schweren Zeiten einem kleinen Unternehmen gelungen ist für die Weiterentwicklung eines Produktes einen Kapitalgeber zu finden, wird gejammert.

    Zu jedem Programm / Tool gibts sicherlich dutzende Konkurrenzprogramme, na und? Soll man deshalb keine Alternativen entwickeln?

    Ich habe es mal kurz getestet und finde es recht gelungen, auch wenn mir allerdings nicht klar ist, wie man mit dem Preismodel Gewinn machen möchte, da doch eine erhebliche Masse an Entwicklern ein solches Tool nutzen müssten… aber mal schauen was noch kommt, die 500.000 Euro sind ja schließlich für irgendwas geplant.

    P.S @Jens: jeder Developer-Geek kann sich auch sein eigenes Betriebssystem entwickeln, das ist keine Kunst und machts jeder Developer-Geek? Sicher nicht.

    Jedenfalls bin ich froh, dass das Geld nicht dem millionsten Community-Clone hinterhergeworfen wird.



  11. Jens

    @Dieter

    Du kannst das doch nicht mit einem Betriebssystem vergleichen. In einem Betriebssystem stecken mal locker 5-10 Jahre Entwicklungszeit. Ein Produkt wie RapidRabbit macht man in 3-6 Monaten fertig.

    Ich finde es nur und gerade in den heutigen Zeiten schade, dass solche Ideen Kapital bekommen. Was ist mit dem e- & mobile Commerce? Da kann man noch richtig Geld verdienen!



  12. tina Obermeier

    Ähm,

    kann mir als Ex MA eines Internetfirma mit mehreren tausend MAs und nun selbstständig erklären für was man das braucht?
    Ganz ehrlich?

    Habt ihr denn keine Finger mehr als den Zeigefinger für die Maus?

    UND: wie oft macht man denn ein Design komplett neu?
    Wenn dann wirds eh nur per Photoshop vorangepasst…
    und ja: Ganz oben Login, oben Reiter, mitte links ein Menü oder nicht, mitte der Content, unten eine Leiste Für Copyright, impressumlink und fertig.

    Ich hab noch nie gesehen das sowas einer braucht. Sorry.



  13. tina Obermeier

    Aso,

    früher hab ich allen die ewig mit irgendwelchen Graphikprogrammen scribbel hin und her geschoben haben ein Whiteboard für 30 Euro an die Wand nageln lassen.

    Wenns fertig war kam die Digicam.
    Das geht 1004037985768930765876904578 mal schneller.

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