Kurzmitteilungen: blauarbeit.de, Expli, Swoopo, Guzuu.com, Hitflip

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Das Dienstleistungsauktionshaus blauarbeit.de (www.blauarbeit.de) zieht Bilanz: Seit Januar 2008 habe sich die Zahl der ausgeschriebenen Aufträge auf mehr als 12.000 pro Monat verdoppelt. Aktuell seien […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Das Dienstleistungsauktionshaus blauarbeit.de (www.blauarbeit.de) zieht Bilanz: Seit Januar 2008 habe sich die Zahl der ausgeschriebenen Aufträge auf mehr als 12.000 pro Monat verdoppelt. Aktuell seien mehr als 65.000 Dienstleister registriert. Gleichzeitig gewinne blauarbeit.de derzeit jeden Monat circa 5.000 neue Dienstleister hinzu. Als Grund für dieses rasante Wachstum nennen die Kölner unter anderem ihre White-Label-Kooperationen mit Dickschiffen wie GoYellow und meineStadt.de sowie ihre noch jungen Spezialableger. Vier Specialplattformen (Umzugsauftrag.de, HausHelden.de, EventHelden.de und AutoHelden.de) gehören zum Unternehmen. Drei tragen bisher das Wörtchen “Helden” im Titel. Umzugsauftrag.de wird im Sinne der Heldenstrategie nun in UmzugsHelden.de umbenannt.

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* Einen präzisen und aussagekräftigen Businessplan zu erstellen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Vorfeld einer Existenzgründung. Und nicht jeder, der sich selbstständig machen will, verfügt bereits über fundiertes wirtschaftliches Know-how. Dass Sie eine geschickte Kosmetikerin, ein erfahrener Koch oder ein innovationsfreudiger Ingenieur sind, ist die beste Voraussetzung für eine Unternehmensgründung. Nun gilt es jedoch, die potenziellen Financiers von Ihrer Idee zu überzeugen. Greifen Sie auf die Profi-Businesspläne von FORMBLITZ zurück: So planen Sie Ihr Geschäft strategisch und finanziell perfekt!
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* Die Do-it-yourself-Plattform Expli (www.expli.de) kooperiert ab sofort mit der Heimwerker-Community Selbst.de (www.selbst.de). “Es freut uns natürlich besonders, mit der Bauer Media Group den Partner in diesem Bereich gewonnen zu haben, der gerade durch sein etabliertes Heimwerker Portal Selbst.de und den Print Titel “Selbst ist der Mann” viele der namhaftesten Kunden aus dem DIY-Bereich durch sein Konzept überzeugen konnte”, so Gründer Christian Bücherl. Expli ging im Sommer des vergangenen Jahres an den Start. Zielgruppe sind Kreative und Selbermacher, die ihre eigenen Projekte dokumentieren wollen, oder gerne Ideen anderer umsetzen. Rund 1.300 Anleitungen zu diversen Themen befinden sich bereits in der Expli-Datenbank.

* Ralph Werner ist neues Vorstandsmitglied beim Online-Auktionshaus Swoopo (www.swoopo.de). Zuvor war er für Boston Consulting, eBay und mobile.de tätig. “Mit Ralph Werner haben wir einen sehr erfahrenen und international umworbenen Internet-Pionier für uns gewonnen”, freut sich Swoopo-Vorstand Gunnar Piening. “Er bringt ein enormes fachliches und organisatorisches Wissen bei uns ein, das für die weltweite Expansion des Unternehmens von großer Bedeutung sein wird.” Werner soll unter anderem das internationale Geschäft des Internet-Aktionshauses vorantreiben.

* Unter dem Namen Guzuu.com (www.guzuu.com) drängt eine neue Shop-Plattform für selbstgemachte Produkte auf den Markt. “Nicht jede Taschendesignerin und jeder T-Shirt-Bedrucker hat das nötige Know-How, die Zeit und das Geld eine eigene Website mit Shop zu programmieren. Dieses Problem will Guzuu lösen”, teilt das junge Schweizer Start-up mit.

* Der Medien-Tauschdienst Hitflip (www.hitflip.de) fusioniert seine Angebote in Deutschland und Österreich. Nutzer in beiden Länder können ab sofort über eine Plattform miteinander handeln. “Der User kann frei entscheiden, ob er die leicht höheren Portokosten übernimmt oder wartet, bis der gleiche Artikel von einem Mitglied aus dem eigenen Land angeboten wird”, sagt Gerald Schönbucher, Co-Geschäftsführer von Hitflip. Die österreichische Version von Hiflip ging im November 2006 an den Start. Die Bilanz: Rund 10.000 User und 50.000 eingestellte Artikel. Die Verschmelzung der beiden Plattformen nutzten die Hitflip-Macher für einen Relaunch – dabei wurden “einige Verbesserungen bei Usability und Übersichtlichkeit vorgenommen.”

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. wigger

    wenn ich zu swoopoo gehen würde, würde ich nicht wollen dass es jemand mitbekommt, swoopoo macht sicherlich Umsatz, aber muss mit etwas sozialem gewissen oder standing würde ich mich gegen so ein heikles system entscheiden, kann ich auch zu neun live etc. gehen, mit der Vorgeschichte sehr seltsam



  2. Heinz

    Ach herje, immer dieses Anspielen auf ein soziales Gewissen. Ist es sozial, dass Konzerne wie Volkswagen ihre Autos zu so einem Preis anbieten, dass Milliardengewinne entstehen? Wäre es nicht sozialer, die Autos zu Selbstkosten an die Konsumenten abzugeben? Viele Leute sind leider durch Emotionen so fehlgeleitet, dass sie nicht mehr rational argumentieren können… das ist zumindest mein Eindruck. wigger, vielleicht wird noch jemand bei betterplace oder wikando gesucht?



  3. Patrick L.

    Also die Entwicklung von blauarbeit.de ist doch mal wirklich beachtlich. Um einiges weniger Kapital als myhammer und trotzdem arbeiten Sie daran, ein gutes Stück sich vom Kuchen zu erkämpfen. Glückwunsch!



  4. wigger

    soziales gewissen, vw, emotionen ? hä ? es geht darum dass man nicht unbedingt bei hausaufgaben.de etc. arbeiten sollte, mal nach swoopo gegoogelt ? von den ersten 20 resultaten beschäftigen sich 19 mit dem thema abzocke etc., sehe ich bei vw sicher nicht. naja, ist business, sat1-pannenpreisabzocke-tv-krams wird bestimmt mal vorbeikommen und der bayrische verbraucherschutz wird auch mal schauen, aber wenn die kohle stimmt.



  5. Heinz

    @wigger:
    Du scheinst es nicht verstanden zu haben. Im Gegensatz zu irgendwelchen hausaufgaben.de-Abzockseiten ist auf Swoopo absolut klipp und klar und transparent erklärt, worauf sich ein Nutzer einlässt. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren, und mitmachen kann nur jemand, der die Gebotspakete vorher online per Kreditkarte oder über die gängigen Zahlungssysteme bewußt erwirbt. Klar gibt es Nutzer, die nicht zufrieden sind, weil sie nichts ersteigert haben. Diese bezeichnen das Modell dann aus Enttäuschung als Abzocke. Aber es kann wohl kaum jemand bestreiten, dass ein Nutzer, der geschäftsfähig ist und ein Konto besitzt, nicht auch in der Lage sein muss, genau zu verstehen worauf er sich einlässt. Außerdem werden wohl kaum zwei namhafte VCs einen insgesamt zweistelligen Millionenbetrag investieren, wenn das ganze Geschäftsmodell nicht absolut rechtssicher ist. Insofern glaube ich kaum, dass wir demnächst ein Sat1-Team dort sehen werden.



  6. lol

    rechtssicher

    KONTRA Moral….

    dass musst du noch verstehen, Heinzelmann…

    Es gibt auch so was wie “legaler Betrug”…

    Aber gut, viellicht kannst du das mal in 30 Jahren deinen Enkeln? gestehen…



  7. Heinz

    @lol:
    Geht es auf dieser Seite eher um Startups oder um Moral? Startups wohl eher.
    Und ein Startup ist immer ein Unternehmen, welches wirtschaftlich arbeiten muss? Richtig?
    Hierfür hat der Gesetzgeber entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen definiert, die auch das allgemeine moralische Verständnis mit einbeziehen.
    Und solange sich ein Unternehmen innerhalb dieser Schranken bewegt, ist nach allgemeinem Verständnis unserer Gesellschaft alles im Lot.

    Dass es immer ein paar Weltverbesserer wie lol oder wigger (wahrscheinlich ein und dieselbe bisher nicht erfolgreiche Person, weil sie ja “in der Wirtschaftswelt nur abgezockt wird”) gibt, die sich nicht im System zurechtfinden, lässt sich ja leider nicht ändern.



  8. Tobias Hieb

    Swoopo’s Geschäftsmodell ist einfach und klar: Leute setzen Geld ein um ein Produkt günstig zu bekommen. Von x Leuten bekommt aber schlussendlich nur eine Person das Angebot. Ergo gehen x Leute leer aus und die Rate jener, welche enttäuscht werden, wächst. Das erklärt auch die erste Google Suchergebnisseite wenn man nach “Swoopo” sucht. Das Geschäftsmodell kann demnach nur begrenzt skalieren. Oder: Hat die Kuh die Wiese abgegrast, so sind magere Zeiten angesagt!

    Um das Problem in den Griff zu bekommen kann Swoopo eigentlich nur in Richtung Entertainment gehen. Das gesamte Produkt als unterhaltsamen Zeitvertreib gestalten. Aber ob der Entertainment-Faktor dann noch für Entertainment auf dem Swoopo-Konto sorgen wird, ist fraglich.

    Ich bin gespannt, wann der Moment des Umsatzrückganges bei Swoopo eintreten wird und “Social Commerce” Dienste gelaunched werden, welche die Komponenten “Entertainment” und “Social” kombinieren werden ;)



  9. Heinz

    @Tobias Hieb:
    Du meinst also, dass die Umsätze in Kürze stark zurückgehen werden. Nun, danach sieht die aktuelle Entwicklung, auch auf Google Trends, überhaupt nicht aus. Abgesehen davon: Sind die Neun Live & Co.-Umsätze in der Vergangenheit stark eingebrochen? Spielen immer weniger Leute Lotto? Darüber sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen, bevor man hier eine Prognose abgibt …

  10. @Heinz

    Das ist doch eine ganz einfache Rechnung. Angenommen von 10 Swoopo Usern sind 50% nach dem ersten “Geldausgeben” unzufrieden, da nichts gewonnen, dann stößt das Geschäftsmodell irgendwann an seine Grenzen. Wahrscheinlich deswegen auch der enorme Expansionskurs von Swoopo. Alles was zählt ist international möglichst viele Leute auf die Plattform zu holen. Immer und immer wieder neue Leute…

    Für Investoren ist Swoopo natürlich eine tolle Sache: International mehrere hundert Millionen in 5 Jahren (oder so) umsetzen und gut ist. Das irgendwann der Umsatz einknicken wird ist bekannt und einkalkuliert. Es soll ja bekanntlich auch Geschäftsmodelle geben, die nicht für die Ewigkeit gemacht sind…

    Achja: Was natürlich auch noch ein wichtiger Faktor ist, ist die “Spielsucht”, mit welcher solche Dienste am Leben gehalten oder zumindest lebensverlängernd gestrickt werden.

    Swoopo macht guten Umsatz und besitzt daher seine Daseinsberechtigung. Ganz einfach.

  11. Die Frage ist ja auch, ob Swoopo mit seinem “me too” Modell gegen die Radiowerbung von hammerdeals und co. ankommt. Das Geschäftsmodell finde ich okay, solange es bei der ganzen Sache ehrlich zugeht. Das heißt: In wiefern werden Leute wie bei Neun Live abgezockt durch endlose Telefonwartezeiten oder nicht.



  12. wigger

    bestätigung von fefe zu bekommen reicht mir vollkommen :) und das sich tobias hieb zu swoopoo äussert passt ja wie die faust aufs auge.



  13. Heinz

    @Jürgen:
    Mittlerweile ist Swoopo auch im TV präsent, genauso wie hammerdeal. Da es sich bei der Betreiberin um eine in Deutschland ansässige, IT-zertifizierte Aktiengesellschaft handelt, ist eigentlich davon auszugehen, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht.
    Da es Swoopo seit fast 4 Jahren und hammerdeal erst seit Mai 2008 gibt, ist hier allerdings die Frage, wer hier die Bezeichnung “me too”-Anbieter verdient :-)



  14. 3os

    Auch der Spiegel berichtet inzwischen über das dubiose Geschäftsmodell von Swoopo

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,625708,00.html

  15. Pingback: Kurzmitteilungen: mymuesli, Hitflip, Aupeo, motoso.de, yellow1, prpress.de, nachtausgabe.de :: deutsche-startups.de



  16. caspacco

    Hallo Leute,

    meiner Meinung nach handelt es sich bei Swoopo um eine Art von Auktion die den Usern mit Risikobereitschaft Nervenkitzel bietet.Darüberhinaus bekommt man die Möglichkeit günstige Schnäppchen zu machen. Ein geniales System zunächst für den Anbieter aber auch für den User, wenn er sich im Klaren darüber ist wie man am besten bietet. Eine Grauzone sehe ich da jetzt nicht. Es ist in den AGB´s festgesetzt worauf man sich einlässt und es wird hinreichend erklärt wie es funktioniert. Von Betrug kann hier also schonmal keine Rede sein, da ja keine falschen Tatsachen vorgespiegelt werden.Schließlich wird ja nicht garantiert das man bei jeder Auktion das Maximum an Profit erreicht. Wäre ja auch ein bisschen vermessen. Vielleicht mal ausprobieren und dann entscheiden….



  17. Manie

    “”Außerdem werden wohl kaum zwei namhafte VCs einen insgesamt zweistelligen Millionenbetrag investieren, wenn das ganze Geschäftsmodell nicht absolut rechtssicher ist.””

    HA HA, als wenn das bei swoopo wichtig wäre.
    Die Finanzwelt und das Internetbusiness ist wohl
    nicht ihr Metier.

    Wer wirklich glaubt bei Swoopo ist alles echt und transparent der muss schon extrem naiv sein.

    “””Hinter Swoopo steckt eine AG und TV-Werbung machen sie auch – ja dann muss dass ja was seriöses sein””””
    Solche Gedanken schwirren sicherlich in vielen Köpfen herum. In Amerika ist man da aber schon weiter.



  18. wigger

    die GFs haben ja lange durchgehalten.

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