Fragestunde mit Till Behnke von Betterplace – die Fragen

Eine Weile war es ruhig in der Rubrik “user-generated-interview” auf deutsche-startups.de. Schluss damit! Mit Till Behnke, Gründer der Charity-Plattform Betterplace erwecken wir dieses Format wieder zum Leben und freuen uns über die spontane […]
  • Von Christina Cassala
    Montag, 16. Februar 2009
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Eine Weile war es ruhig in der Rubrik “user-generated-interview” auf deutsche-startups.de. Schluss damit! Mit Till Behnke, Gründer der Charity-Plattform Betterplace erwecken wir dieses Format wieder zum Leben und freuen uns über die spontane Zusage des Gründers, sich den Fragen der Leser offen und ehrlich zu stellen. Die Spielregeln wurden während der “Winterpause” nicht verändert. Noch immer gilt: Grundsätzlich sind alle Fragen erlaubt, aussortiert werden aber jene, die gegen gute Sitten und guten Geschmack verstoßen. Letztendlich entscheidet jedoch Till Behnke, welche Fragen er beantworten möchte.

Das gemeinnützige Berliner Start-up Betterplace (www.betterplace.org) hat in den ersten 12 Monaten auf seinem Marktplatz für soziales Engagement rund 800 Projekte aus über 90 Ländern versammelt, die bisher von einer Community aus rund 10.000 Nutzern sowie über 60 kleinen und großen Unternehmen mit Geld, Sachspenden und Volunteering unterstützt wurden. Die Community besucht, evaluiert und bewertet die Projekte und gibt so insbesondere kleinen Initiativen die Möglichkeit, aus ihrer Anonymität herauszutreten und um Vertrauen zu werben. Dieses Konzept des “Web of Trust” gilt im sozialen Sektor als besondere Innovation. Gründer der betterplace Stiftung, Till Behnke, 29, wurde dafür von Ashoka, der weltweit führenden Organisation für “Social Entrepreneurship”, als Fellow und Stipendiat ausgezeichnet.

Aktuell steht eine Wachstumsfinanzierung an, die für ein gemeinnütziges Konstrukt eine besondere Herausforderung darstellt: Anteile werden nicht vergeben, Anschubfinanzierung erfolgt über Zuwendungen von Privatpersonen und Unternehmen, die damit Förderer der Stiftung werden. Langfristig finanziert sich betterplace.org selbst, da Unternehmen gegen Gebühr interaktive Spenden- und Volunteering-Programme mit ihren Mitarbeitern und Kunden über die Plattform abbilden können.

Wer Till Behnke Fragen stellen mag, kann diese entweder einfach in den Kommentaren hinterlassen oder per E-Mail schicken. Christina Cassala koordiniert die Fragestunde. Für die Einreichung der Fragen ist bis Freitag, 12 Uhr, Zeit. Anschließend werden die Fragen gebündelt an Till Behnke geschickt, der die Fragen schnell beantworten wird, damit wir sie umgehend veröffentlichen können.

Artikel zum Thema:
* betterplace sammelt Spenden für weltweite Projekte

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.