Kurzmitteilungen: stadtkontakt, TopLeague.de, Tomorrow Focus, tolingo, clicks4charity

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Mit stadtkontakt (www.stadtkontakt.de) haucht der Diplom-Psychologe Lars Segelke einem neuen Social Network Leben ein. Vor allem durch eine einfache Nutzerführung, dem Schutz der Privatsphäre und […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Mit stadtkontakt (www.stadtkontakt.de) haucht der Diplom-Psychologe Lars Segelke einem neuen Social Network Leben ein. Vor allem durch eine einfache Nutzerführung, dem Schutz der Privatsphäre und dem Fehlen von Flirt- oder Datingfunktionen soll sich der frisch gestartete Dienst von der zahllosen Konkurrenz abgrenzen. Zielgruppe sind Städter und Zugezogene, die lokale Freizeit- und Nachbarschaftskontakte knüpfen möchten. Neben der sozialen Komponente soll das Bremer Netzwerk mit Rubriken wie Gruppen, Termine und einem Marktplatz punkten. Damit sei stadtkontakt eine einmalige Kombination aus Nachbarschafts-Community, lokaler Gruppen- und Vereinsplattform und regionalem Eventanzeiger, teilt der Betreiber mit. Die Basis-Mitgliedschaft bei stadtkontakt ist kostenlos. Um alle Features nutzen zu können, ist ein Premium-Account für 2,90 Euro pro Monat erforderlich. “Damit kommen wir dem Wunsch der Nutzer nach, das Portal auf Dauer werbefrei und übersichtlich zu halten”, begründet Segelke den kostenpflichtigen Ansatz. Auf der anderen Seiten ist die Konkurrenz im Netzwerkgeschäft groß und mit einer Bezahlstrategie wird es nicht einfacher, sich gegen den Rest durchzusetzen.

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* Der noch junge Online-Fußballmanager TopLeague.de (www.topLeague.de) aus dem Hause aitainment wird künftig von TripleDoubleU vermarktet. “Das Portfolio und die Kompetenz von TripleDoubleU haben uns überzeugt. Wir haben in den Gesprächen früh eine gleiche Einschätzung der Potenziale von TopLeague und der Möglichkeiten, diese gemeinsam zu erschließen, festgestellt”, sagt Heinz Kierchhoff, Geschäftsführer von aitainment. Das Bremer Unternehmen enwickelt und vermarktet nach eigenen Aussagen “die neueste Generation von e-Sport-Spielen, basierend auf einer neu entwickelten Technologie aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz”. Zum Einsatz kommt die Technologie von aitainment bereits bei bundesliga.de, dem offiziellen Online-Angebot der DFL Deutsche Fußball Liga. Die Vorgängerfirma von aitainment hieß coach and win. Diese schlitterte Anfang dieses Jahres in die Insolvenz.

* Internet-Schwergewicht Tomorrow Focus erwirtschaftete in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von 55,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 50,6 Millionen Euro). Das Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) reduzierte sich in den ersten neun Monaten leicht auf 6,6 Millionen Euro. Für das Portalgeschäft geht das Münchner Unternehmen im vierten Quartal weiter von einem sehr schwierigen Werbeumfeld aus. Als Reaktion darauf wird das Unternehmen “weiterhin ein striktes Kostenmanagement betreiben und gleichzeitig die Akquisition großer externer Vermarktungspartner vorantreiben”.

* Der Übersetzungsmarktplatz tolingo (www.tolingo.com) kooperiert mit dem Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreis e.V. (DAW). Der eingetragene Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wirtschaftsfreundschaften zwischen den Ländern Asiens und Deutschland zu vermitteln, empfielt das Start-up künftig bei Übersetzungen zwischen Deutsch und asiatischen Sprachen. Die über 1.800 im DAW organisierten Mitgliedsunternehmen erhalten zudem Sonderkonditionen.

* Unter dem Namen clicks4charity (www.clicks4charity.net) betreiben sieben Münchner Studenten seit einigen Monaten eine Charity-Plattform rund um das Thema Einkaufen. “Über clicks4charity kann man mit seinen Online-Einkäufen Geld an Hilfsorganisationen oder gemeinnützige Projekte spenden lassen. Das Geld für die Spenden bezahlen unsere Partnershops als Provision dafür, dass wir ihnen Kunden vermitteln, die mit Ihrem Einkauf etwas für den guten Zweck tun möchten”, sagt Mitinitiator Thomas Suren. Basis für das Konzept ist die Zusammenarbeit mit Affiliatenetzwerken. Die eingesammelten Provisionen gehen als Spenden an Organisationen wie Caritas, Oxfam oder Ärzte ohne Grenzen.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. keez

    Bei Stadtkontakte versprechen die tollen Bildchen eine ganze menge Dinge. Verschiedene Menschen von versch. Altersgruppen finden hier den Anschluss usw.. das Problem ist nur das auf der Seite tote Hose ist keine großartigen Mitglieder aktiv sind und man somit (meiner Meinung) durch diese irreführende Werbung eher potenzielle User vergrault, den diese werden gerade am Anfang vergeblich nach Anschluss in dieser Community suchen.. Das nur mal so meine Meinung zum Xten Sozialen Netwerk..



  2. flo

    Na zum Glück habt ihr stadtkontakt da mit rein genommen.

    Die Investitionsmöglichkeiten sind ja wohl mehr als unseriös. Nicht nur dass man versucht 40 Leute dazu zu bringen Ihr erspartes in den Topf zu schmeißen, man zieht meiner Meinung nach auch noch die gesamte Investment Branche in den Kakao…

    “• 20% von allen Nettoeinnahmen, die durch Mitglieder in Ihrer Stadt erzielt werden: bei nur 1.000 zahlenden Premium- Mitgliedern in Ihrem Wohnort würden dies beispielsweise 400 Euro für Sie sein – und zwar Monat für Monat! ”

    Solche und ähnliche Aussagen erinnern mich stark an “20 € pro Stunde von zuhause aus verdienen! Kaufen Sie jetzt 40.000 Kugelschreiberbausätze zum Preis von 2 cent – wir kaufen die zusammengebauten Kugelschreiber für 3 cent zurück!”

    Freilich ein interessanter Ansatz Kapital zu beschaffen. Aber wenn man sich ein bisschen mit Investor Relation auseinander gesetzt hätte, wäre das ganze wohl etwas seriöser. So hat es – für mich zumindest – einen ganz faden Beigeschmack…

    Beste Grüße aus München.



  3. jens

    Stadtkontakte? Hat er Dipl. Psycho die Zeit verpennt? Hat er die zahlreichen Ansätze, wie Townster, Townkings, MyNeighborhood, Nachbarn.de komplett aus dem Blick verloren?

    Wer aus der Theorie seine Inhalte und tollen Ansätze zieht, dann noch für angebliche Werbefreiheit €2.90 haben möchte, der kann einfach nicht in dieser Realität leben – sorry für die Kritik, schreib lieber eine Dr.arbeit , aber die Idee ist tot!



  4. Chris

    Naja, er hat zumindest erkannt, dass Tempo ein kritischer Faktor beim Start eines Portals ist, auch wenn die Einsicht 5 Jahre zu spät kommt. Ich bin mal geapannt, ob ich irgendwann einen in meiner Stadt sehe, der 2000 EUR dafür gezahlt hat, seine Flyer verteilen zu dürfen.

    Was die Frage nach dem “Warum 40 Mitgesellschafter” betrifft, so fehlt auf seiner Website noch die 3. Antwort: weil kein Investor in sowas noch Geld reingeben würde…

    Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der bereit wäre, für die volle werbefreie Nutzung eines solchen Portals EUR 34,80 im Jahr zu bezahlen, und das liegt nicht am finanziellen Background… ;)

  5. Hallo, wir sind mit stadtkontakt.de quasi heute morgen erst gestartet. Insofern hoffe ich, dass in ein paar Tagen nicht mehr tote Hose auf dem Portal ist.

    Wir wenden uns mit dem Portal anders als der Großteil bisheriger Portale vor allem an Nutzer ab 30 Jahre, die für Werbefreiheit und für ein mehr an Privatsphäre durch geschützte Premium-Bereiche bereit sind, einen Betrag von 2,90 Euro pro Monat zu zahlen.

    Ich denke, dass die Idee nicht tot ist, sondern dass zig Städter nach wie vor nach Wegen suchen, Leute in der Nachbarschaft unverfänglich kennen zu lernen, sich wechselseitig im Alltag zu unterstützen und vieles mehr. Die Idee von stadtkontakt ist auch, eine Vielzahl von Kontaktmöglichkeiten, die Nutzer sonst auf verschiedenen Portalen wie nachbarn.de, venteria.de oder groops.net verteilt finden, unter einem Dach zu vereinen und dem Nutzer damit es zu vereinfachen.

    Die Möglichkeit, sich als Mitgesellschafter bei stadtkontakt zu beteiligen, ist daraus entstanden, dass es im Bekanntenkreis wiederholt Anfragen diesbezüglich gab. Wir hatten überlegt mit Kommanditanteilen, mit Umsatzbeteiligungen ohne Einlage und vieles mehr. Das Ergebnis der Überlegungen ist eine stille Beteiligung, die keinen großen steuerlichen oder notariellen Aufwand mit sich bringt. Wer stadtkontakt gerne weiterempfiehlt, wird darüber auch am Erfolg beteiligt. Die ersten Rückmeldungen stimmen uns zumindest zuversichtlich, dass diese Lösung auf Interesse stößt.



  6. Michael

    Also ich kann mich meinen Vorrednern nur teilweise anschließen — stadtkontakt macht auf mich als Portal erstmal einen sehr durchdachten und guten Eindruck.
    KLar: Ob sich das Konzept als x-ste Community durchsetzen wird, ist fraglich, aber das scheint den Betreibern ja auch klar zu sein.
    Überhaupt schätze ich, dass die Zahl der Premiumdienste im Web rasant zunehmen wird: Werbefinanzierung wird nur bei wenigen Portalen auf Dauer gelingen, der Rest wird entweder aufgeben oder Premiumdienste anbieten. Wie eben xing auch…



  7. Maik

    Ich sehe bei TopLeague Namen, Wappen und Spielerportraits aus der aktuellen Bundesliga-Saison, ich bezweifel einfach mal, dass man hierzu auch die offizielle Lizenz hat – ob EA wohl schon von euch gehört hat … ich weiss nicht wie viele Prozesse die schon gegen Online-Manager-Spiele geführt haben, wenn auch nur mit realen Spielernamen gearbeitet wurde … ganz zu schweigen von einzelnen Spielern, Vereinen, der Bundesliga … also dann, viel Glück!

  8. Zu TopLeague kann ich als Verantwortlicher volle Entwarnung geben.
    Die aitainment GmbH hat alle Rechte der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) zur Verwendung für TopLeague, den Offiziellen Bundesliga Manager und sog. white label. Das ist eines unserer USPs!
    Wir wissen aber auch, dass diverse “Wettbewerber” diese Rechte nicht haben und unrechtmäßig Spielernamen, -avatare, Vereinslogos usw. nutzen.
    Also, hoffen wir auf den Erfolg derjenigen Start-Ups, die rechtmäßg agieren.

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