Film ab: Nikolai Roth von weblin im Videointerview

Zur Person Nikolai Roth wirkt beim Avatar-Dienst Weblin (www.weblin.com) als VP Sales & Business Development. Zuvor war er unter anderem Director B2B-Sales beim Bertelsmann-Ableger arvato mobile GmbH. Der Avatar-Dienst begrüßte kürzlich nach eigenen […]

Zur Person
Nikolai Roth wirkt beim Avatar-Dienst Weblin (www.weblin.com) als VP Sales & Business Development. Zuvor war er unter anderem Director B2B-Sales beim Bertelsmann-Ableger arvato mobile GmbH. Der Avatar-Dienst begrüßte kürzlich nach eigenen Angaben den millionsten Nutzer. Insgesamt ist weblin derzeit in neun Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Japanisch, Polnisch und seit kurzem Chinesisch.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Thomas

    Weblin bei studiVZ – seit wann kann man dort denn Widgets einbinden? Oh je …

    Die Argumentation mit den Messengers auf jeder Plattform ist auch Quatsch – es gibt immer mehr Multimessenger die alle möglichen Protokolle können.

  2. Weblin ist ja auch kein Widget, sondern eine Applikation, die parallel zum Browser läuft (sogar zu StudiVZ ;-)).

  3. @Thomas: Wie Marcus schon richtig geschrieben hat ist Weblin eine Download Software und benötigt deshalb kein Widget das in studiVZ oder wo auch immer eingebunden sein müsste. Durch die Client Software funktioniert weblin einfach überall und auf jeder Webseite. Die Webseite müssen dazu nicht mit weblin kooperieren. Der User nutzt die Software und diese stellt die Avatare auf dem Browser dar. Die Software connected via XMPP Protokoll an die URL. So werden Besucher der selben Website praktisch an den selben “Chatraum” connected.

    Klar gibt es viele Multimessenger. Weblin ist keiner. Aber wie schon beschrieben, funktioniert es dennoch auf jeder Site. Der Unterschied ist
    1. es hat etwas mit dem Inhalt der Website zu tun während Multimessenger unabhänging von irgendweilchen Inhalten und Webseiten konzipiert sind, und
    2. wie ich schon gesagt habe, bei einem Messenger muss man die Buddies vorher schon kennen, bei weblin lernt man Menschen mit gleichen Interessen, insbesondere neue Freunde kennen. Bsp: Auf dogforum.de lernt man Hundebesitzer kennen, auf eltern.de, Eltern oder die es bald werden ;-).

    @Marcus: stimmt, weblin ist kein Widget, allerdings bieten wir seit einigen Montaten eine Widget Lösung zusätzlich an: Blogger und andere kleine Communities integrieren einfach per copy und paste ein Stück JavaScript in ihre Site und können so jeden Besucher als Avatar sichtbar machen – ganz ohne Download. Das Wigdet bekommmt man hier: http://lite.weblin.com/?cmd=WIDGET



  4. Christoph

    Einen Rosenregen kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber verstehen dass damit Geld zu verdienen sein könnte.

    Aber was ist denn mit der Rauchbombe, aus einem anderen Interview? Ist die für Ex-Freunde/innen?



  5. Maddin

    Also der Rosenregen und die Rauchbombe sind ja schon seit Jahren angekündigt… Ich persönlich würde kein Geld dafür bezahlen und bin mir sicher die wird es bei dem besseren weblin unter http://www.rocketon.com sicherlich kostenlos geben ;-)



  6. jk

    Schönes und endlich auch mal kritisches Interview. Danke Alex!

    Die Antworten sind aber leider (wie gewohnt)sehr sehr dünn.

    Weshalb soll jetzt Geld mit Werbung verdient werden? D.h. bislang wurde mit der geschalteten Werbung nichts?? verdient? Seltsam.

    Das Thema mit den virtuellen Gütern finde ich doch sehr dünn. Wie sollen von diesen Cent Beträgen die Gehälter und die Investitonen bezahlt werden?

    Für ein Projekt, dass so gehypt wurde ist das erreichte sehr dünn. Bis auf die Preise natürlich aber die bringen leider kein Geld.

    Seltsam auch, dass gerade jetzt wo weblin auf der Suche nach Geld ist auf einmal eine Million User an Bord sein sollen. Aus meiner Erfahrung, kann ich nur sagen, dass ein weblin Leben recht einsam ist…

    Nette Idee mit der man kein aber Geld verbrennen aber nicht verdienen kann.

    PS Wo war den das sonst übliche weblin Shirt ;)



  7. jk

    Ups ein kein zuviel aber welches ;)



  8. Maddin

    Da muß ich jk zustimmen. Es ist komisch, daß weblin auf dem Zahnfleisch rutscht und aktu Bedarf an 2,5 Millionen Euro hat weil sonst die Laden im Frühjahr geschlossen werden muß (siehe auch hier: ). Und zapp… Die eine Million Nutzer, die keiner findet, sind da… Wie praktisch.

    @Alex
    Das Interview war bisher das kritischste hier. Mehr davon bitte!

    Mein Lieblingsspruch “Wo sind die ganzen Weblin Nutzer”, das fragen wir uns doch alle… ;-)

    Und der Vollständigkeit halber. Sowohl nach der wbelin topcloud, den Alexa-Aufschlüsselungen und den google-Trends Graphen stammen aus ganz Europa gerade mal 7%-9% aller weblin Nutzer. Sollen die Inder, Iraker und Afghanen jetzt den Laden ankurbeln bzw. retten?!

  9. Ich fand das Interview sehr interessant und absolut nicht “dünn”. Ich benutze es selbst und finde es eine super Sache. Und so einsam ist das Leben eines Weblins auch nicht. Es kommt natürlich darauf an wie aufgeschlossen du der Sache gegenüber stehst. Aber wenn du willst, dann kannst du viele interessante Menschen kennen lernen.

    Woher weisst du wieviel für Werbung denn schon ausgegeben wurde und ob es überhaupt welche gab? Auf Weblin selbst habe ich noch nie einen Banner oder Ähnliches gesehen. Soweit wie ich weiss, gab es vor einen halben Jahr mal eine Kampagne mit Adidas, aber das wars auch.

    Ich denke schon das sich damit Geld verdienen lässt. Und glaub mir es gibt Leute die für ihren Weblin auch Geld ausgeben würden.



  10. Maddin

    @Alex
    Von mir wurde schon wieder ein simpler Kommentar zensiert! Warum?!??

  11. @Maddin

    Werde deinen Kommentar gleich mal suchen. Könnte durch einen eingefügten Link im Spam gelandet sein.



  12. Christine

    Zeit für Fakten: Weblin ist sehr stark gewachsen und hat nicht nur eine Million Unique User, sondern auch sehr aktive User, die mehr als 30 Stunden im Monat online sind. Unsere interne Messlatte sind die Zahl der concurrent User im System und da sind wir dicht an Xing dran. Die Investoren haben direkten Zugriff auf die User Statistiken. Weblin ist transparent zu relevanten Verantwortlichen und das war von Anfang an so.
    Werbung stand auch von Anfang an im Businessplan und es gab dazu bisher zwei namhafte Premium Kunden. Ein Name ist schon gefallen, das andere ist ein bekanntes Hollywood Studio.
    Manche Leute würde weblin gerne “killen”, das ist ja bekannt, zur Not versucht man es herbeizureden und zu -schreiben.
    Zur Herkunft der weblins möchte ich auch Stellung nehmen: 50% der User sind Europäer, die größten Sprachgruppen in Europa sind Deutsch, Spanisch, Französisch. Wer etwas anderes behauptet lügt. Alexa und andere “Trendmeter” schätzt(!) die Zugriffe auf die Webseite, das ist ein Unterschied zu Usern, die weblin als Programm benutzen, diese sind oft wochenlang nicht auf weblin.com. Wie oft sind Skype Nutzer auf der Skype Webseite?



  13. Maddin

    @Alex
    Danke :-)

    @Christine
    Zu den Fakten:
    1. Unstabiles System, siehe: http://www.marmel.name/?p=359

    2. Ihr braucht anscheinend 2,5 Mio. sonst ist im Frühjahr bei weblin das Licht aus (siehe auch Tim/Blase2null und FAZ Interview).

    3. Am Wichtigsten: Wo sind die ganzen Weblin Nutzer? Wo verstecken sich eine Million Nutzer?!

    Egal wo sie sind, wenn ich niemanden finde ist weblin nutzlos ;-)

    P.S. Ich glaube niemand wird für Rosenregen bezahlen, wenn er den bei Rocketon auch bekommen wird. Und dort sogar noch mehr Möglichkeiten als bei weblin hat.



  14. Wizard

    @Webliner

    Es ist riskant hier zur Kritik Stellung zu nehmen, denn das spornt die Kritiker nur noch mehr an.

    Persönlich tuts mir Leid, dass bei euch bald Feierabend ist, aber das Weblin-Konzept ist einfach für die Katz. Da hilft nix. Wie ein solches Modell überhaupt Preise bekommen hat, ist mir weiterhin ein Rätsel, aber deutet doch mal wieder auf eins hin:

    Wichtig ist, dass man gut “bullshitten” kann. Leute die sich gerne veräppeln lassen, gibt es genug :)



  15. Kai Schulze

    Interessant, wie weblin doch wieder polarisiert. Ein simples Video reicht, um die ganze alten Trolle wieder auf den Plan zu rufen. Alle die, die bis dato im Zweifel selber noch nichts gebacken bekommen haben, anonym kommentieren und nichts anderes im Sinn haben, als über die finanziellen Mittel, Herkunftsländer von Usern oder sogar die Preise von weblin zu „bullshitten“. Leute, es nervt!



  16. jk

    @Kai

    dann sollten wir doch am besten gleich mal Richtlinien aufstellen ab wann man sich auch mal kritisch äussern darf:

    – min. 10 oder besser 20 Jahre Berufserfahrung im relevanten Bereich, ups das haben ja noch nicht mal die meisten Unternehmensberater, aber was solls
    – min. 3 erfolgreiche Projekte, (eines reicht nicht, könnte ja nur Glück gewesen sein). Damit fällt z.B. Bill Gates schon raus:)
    – abgeschlossenes Wirtschftsstudiom am besten mit Promotion, zusätzlich natürlich Informatik und ein beliebiges drittes Fach
    – natürlich auch keine Copycat Gründung ist ja unwürdig oder? ein bischen Anspruch muss schon sein, also Google Gründer – No Comments please, zusätzlich greift hier natürlich auch Punkt zwei

    Jubbeln darf natürlich jeder, hierzu ist kein besondere Qualifikation notwendig;)



  17. Jens

    Alex, vielen Dank für dieses kritische Interview. Was du eigentlich wissen solltest (gehört es doch zum journalistischen Grund-Handwerkszeug): keine geschlossenen, sondern besser offene Fragen stellen, dann kann der Gesprächspartner auch nicht so gut ausweichen.
    Ich freue mich auf weitere kritische Interviews!



  18. Hans Meiser

    Hey, der Typ kommt doch sympatisch rüber und so ganze scheisse ist die Idee auch nicht, ist doch kein Copycat, oder? Ich hätte für mein StartUp auch gerne eine Millionen User, dass muss man erst mal schaffen…



  19. Achmet

    Eine Millionen User? Das ist ja jeder achzigste in Deutschland!



  20. Kai Schulze

    Ja nee ist klar Achmet! Hast du das Video überhaupt gesehen? Wenn man zuhören kann ist man natürlich klar im Vorteil!

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