Fußballer punkten auf Kickpunkt

Wenn der Sponsor fehlt, haben es vor allem Fußballvereine aus den unteren Ligen schwer, sich zu finanzieren. Dann fehlt schnell das Geld für gute Bälle oder schicke Trikots. Müssen die Hobbykicker deshalb nackt […]

Wenn der Sponsor fehlt, haben es vor allem Fußballvereine aus den unteren Ligen schwer, sich zu finanzieren. Dann fehlt schnell das Geld für gute Bälle oder schicke Trikots. Müssen die Hobbykicker deshalb nackt spielen? Nicht, wenn es nach dem Geschwisterpaar Livia und Cornelius Krentel geht. Die beiden haben mit Kickpunkt (www.kickpunkt.de) ein Unternehmen an den Start gebracht, dass durch ein Cash-back-System die Vereinskassen in Form von Prämien künftig entlasten will. “In Deutschland gibt es fast 26.000 Fußballvereine”, weiß die Gründerin. Eigenen Angaben, zufolge sind bereits fast ein Fünftel davon bei Kickpunkt registriert.

Die Registrierung ist für die Vereine und auch die Mitglieder kostenlos. Die User sammeln beim Shoppen Kickpunkte und lassen sich hinterher die Bonuspunkte auf dem Konto ihres Vereines gutschreiben. “Die Kickpunkte können dann im Prämienshop gegen notwendige Sportutensilien eingetauscht werden”, erklärt Livia Krentel das Prinzip. Bislang arbeite das Münchener Start-up mit über 100 Online-Shops zusammen. Andere Cash-back-Systeme arbeiten zwar mit teilweise deutlich mehr Online-Shops zusammen, doch der Vorteil von Kickpunkt ist die Fokussierung auf ein ganz bestimmtes Segment.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.