Burda übernimmt womensnet.de

Das Medienhaus Burda schnappt sich die Frauen-Plattform womensnet.de (www.womensnet.de). Der kleine Dienst versteht sich als “Treffpunkt für alle, die sich für Kosmetik, Beauty und Lifestyle interessieren”. Pflegegigant Henkel hievte womensnet.de 2001 mit dem […]

Das Medienhaus Burda schnappt sich die Frauen-Plattform womensnet.de (www.womensnet.de). Der kleine Dienst versteht sich als “Treffpunkt für alle, die sich für Kosmetik, Beauty und Lifestyle interessieren”. Pflegegigant Henkel hievte womensnet.de 2001 mit dem Ziel ins Netz, Verbrauchern seine “Markenwelt näher zu bringen und neue erlebbare Mehrwerte anzubieten”. 140.000 Unique User steuern die Frauen-Plattform nach eigenen Angaben derzeit monatlich an und sorgen für rund 2 Millionen Page Impressions. Neben der deutschen Website existieren auch Ableger für Österreich und die Schweiz sowie eine englischsprachige Version für den Rest Europas. Nach der Übernahme durch Burda soll Henkel der Plattform als “Partner verbunden bleiben”.

“Wir freuen uns, dass wir die Kooperation mit Henkel langfristig ausbauen konnten. womensnet.de steht künftig auch anderen Werbepartnern offen. Wie bei unseren anderen Media Communities, zum Beispiel hallohund.de, glam.de, ScienceBlogs.de oder MyLife, werden wir womensnet.de im nächsten Schritt mit den starken Burda Marken vernetzen und so für unsere Partner eine echte crossmediale Plattform schaffen”, sagt Marc Mangold, verantwortlich für womensnet.de im Hause Burda. Organisatorisch wird womensnet.de bei Sixth Floor Productions angesiedelt – dort sind auch die Beteiligungen an der Medien-Plattform sevenload und dem Frauen-Netzwerk Glam zu Hause. Anfang dieses Jahres stieg Burda beim amerikanischen Frauen-Website-Verbund ein und brachte Glam auch nach Deutschland. Parallel zum Start von Glam Deutschland schluckte Burda zudem Codex Media, einen Spezial-Vermarkter für Frauenwebsites. Mit der Übernahme von womensnet.de wird das Frauen-Portfolio der Münchner nun wieder ein kleines Stück größer.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.