infoclips.tv sorgt für Bewegung

Auf den Onlinehandel kommen bewegte Zeiten zu. Die ganze Branche lechzt offenbar nach filmischen Produktpräsentationen. Die Hoffnung dabei: Durch die Videos wandern mehr Produkte in den Warenkorb. Auf der online-marketing-düsseldorf stellten Nishan Gorontzy, […]

Auf den Onlinehandel kommen bewegte Zeiten zu. Die ganze Branche lechzt offenbar nach filmischen Produktpräsentationen. Die Hoffnung dabei: Durch die Videos wandern mehr Produkte in den Warenkorb. Auf der online-marketing-düsseldorf stellten Nishan Gorontzy, Moritz Wessendorff und John von Ascheraden von der heimatmedien GmbH erstmals ihren neuen Service Infoclips.tv (www.infoclips.tv) der Öffentlichkeit vor. Das Kerngeschäft des neuen Dienstes ist die Produktion von multimedialen Produktpräsentationen, den so genannten Infoclips, sowie die Distribution dieser Filmchen. Das Produkt Infoclip zeichne sich nicht nur durch seine hohe Qualität aus, es hebt sich durch den betont informativen Charakter auch deutlich von vergleichbaren Konkurrenzprodukten ab, teilen die Berliner mit.

Online-Shops und anderen Verkaufs- und Informationsplattformen dürfen die Produktinformationen, die aus Filmen, Fotos, Texten, Ton, 360°-Ansichten und einer Schnittstelle zum Kundenservice bestehen können, kostenlos in ihr Angebot einbauen. Die Kunden müssen lediglich die tatsächliche Nutzung der Infoclips zahlen. Die Produktion der Produktpräsentationen stellt infoclips.tv den Herstellern in Rechnung, die diese in Auftrag gegeben haben. Der Erfolg der verschiedenen Produktpräsentationen lässt sich über eine ausführliche Statistikrubrik auf der Website von infoclips.tv nachlesen.

Cliplister und Cultclip setzen auch auf Videos

Neben infoclips.tv will bereits Cliplister (www.cliplister.com) Shop-Betreiber mit Produktvideos versorgen. Hierzu beschafft sich die kleine Kieler Mannschaft die unzähligen Produktvideos bei den Herstellern, bringt sie in ein einheitliches Format und ordnet die Filmchen den jeweiligen Produkten zu. Für den Videoservice müssen ausschließlich die Shops zahlen: Das Basispaket gibt es für 99 Euro. Dieses beinhaltet einmalig 2.500 Clipabrufe. Ansonsten kostet Cliplister 179 Euro monatlich. Wobei die Videoabrufe einzeln berechnet werden: Die ersten 100.000 Abrufe kosten jeweils 1,4 Cent pro View. Konkurrent Cultclip (www.cultclip.tv) wiederum positioniert sich als “kostenloses und einfach zu bedienendes Produktvideoportal”. Betreiber von Online-Shops finden auf der Plattform kostenlose Warenfilmchen für ihr Angebot. Daneben wollen die Frankfurter selbst “hochwertige Produktvideos für eine moderne und professionelle Warenpräsentation” erstellen.

Artikel zum Thema
* Film ab: Olaf Birkner von Cliplister im Videointerview
* Cliplister bietet Produktvideos

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.