Springer übernimmt Gamigo

Das Medienhaus Springer reißt über seine Tochter AS Venture die Mehrheit am Online-Spiele-Anbieter Gamigo (www.gamigo.com) an sich und hält nun 94,8 % der Anteile. AS Venture ist bereits seit Dezember 2000 an der […]

Das Medienhaus Springer reißt über seine Tochter AS Venture die Mehrheit am Online-Spiele-Anbieter Gamigo (www.gamigo.com) an sich und hält nun 94,8 % der Anteile. AS Venture ist bereits seit Dezember 2000 an der gamigo AG beteiligt – zunächst mit 12,5 %. In mehreren Schritten baute das Unternehmen seinen Anteil immer weiter aus. Die jetzigen 47,37 % stammen vom Mitgesellschafter bmp. “Gamigo agiert in einem stark wachsenden Marktsegment, wird seinen Umsatz dieses Jahr vervierfachen und ist profitabel. Damit ist Online-Gaming auf dem Weg, ein wichtiger Baustein im Rahmen der Digitalisierungsoffensive von Axel Springer zu werden”, sagt Jens Müffelmann, Leiter des Geschäftsführungsbereichs Elektronische Medien der Axel Springer AG.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die restlichen Anteile in Höhe von 5,2 % hält Gamigo-Vorstand Sven Ossenbrüggen. Gamigo ist nach eigenen Angaben einer der führenden deutschen Anbieter und Betreiber von „Massively Multiplayer Online Games (MMOG)“ – Online-Spielen, die von tausenden Teilnehmern gleichzeitig gespielt werden können. Die Nutzer finden die Spiele auf der Website von gamigo oder auf Magazin-DVDs. Die Finanzierung erfolgt über Abonnements und den Verkauf virtueller Gegenstände. “Wir sind stolz, die Gamigo AG über die vergangenen Jahre in enger Zusammenarbeit mit Axel Springer erfolgreich zu einem dynamisch wachsenden Publisher von MMOG Spielen entwickelt zu haben”, sagt Jens Spyrka von bmp.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.