Zehn Fragen an Murat Icer von deutschlandklickt.de

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Ja, kann ich. Und die Vorstellung ist gar nicht so schlimm. Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet? Das dürfte so 1997 gewesen sein. […]
  • Von Christina Cassala
    Freitag, 5. September 2008
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Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Ja, kann ich. Und die Vorstellung ist gar nicht so schlimm.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das dürfte so 1997 gewesen sein. Eine Art Chatmania war in unserer FH ausgebrochen und ich konnte der Verführung nicht widerstehen.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
excitingcommerce.de, xing.com und amazon.de.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Auf “Herzlichen Glückwunsch! Sie sind der 999.999 Besucher.”

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Meine unfreiwillige und aus der Not entstandene Funktion als Hebamme bei der Geburt meiner Tochter. Das stellt, glaub ich, alles in den Schatten. Einen Kaiserschnitt traue ich mir aber noch nicht zu.
Danach der Start von deutschlandklickt.de.

Was Ihr größter Flop?
Meine erste selbst gebaute Website mit Lauftext und Hintergrundmusik. Schrecklich!

Worüber können Sie lachen?
Woody Allen, Stromberg, Volker Pispers und Loriot.

Was bringt Sie zum Weinen?
Schicksalsschläge in der Familie oder im Freundeskreis.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit unserem Praktikanten. Der hat ein tolles Leben (Sie können ihn gerne selber fragen).

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Eine Zeitmaschine und eine Wunderpille gegen alle unheilbaren Krankheiten.

Zur Person
Murat Icer, Jahrgang 1974, studierte Wirtschaftwissenschaften an der FH Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Kommunikationswirtschaft und Handelsbetriebslehre. Von 1999 bis September 2007 war er als Projektmanager und -leiter, unter anderem für schutzgeld. de, bei der Marketing Factory Consulting GmbH (Internetagentur), tätig. Seit September 2007 ist Icer Geschäftsführer der Egenium GmbH, das die Klickspielseite deutschlandklickt.de (www.deutschlandklickt.de) betreibt. Dort ist er vor allem für die Beratung sowie Realisierung von Liveshopping- und alternativen Online-Vermarktungskonzepten zuständig.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.