Zehn Fragen an Heiko Hubertz von Bigpoint

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Nein, denn kein Internet wäre für mich persönlich gleichbedeutend mit viel Unwissenheit und vielen komplizierten Wegen. Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet? Das […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Nein, denn kein Internet wäre für mich persönlich gleichbedeutend mit viel Unwissenheit und vielen komplizierten Wegen.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das war Anfang der 90er-Jahre – als die Modems noch wilde Geräusche von sich gegeben haben. Sehr spannend, ziemlich aufregend – und total langsam.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
pizza.de! Oder gibt es doch noch Real Life-Pizzarestaurants?

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Layer-Werbung. Obwohl – früher haben mich Layer echt genervt, aber mittlerweile ist die Suche nach dem „Schließen“-Button bereits ein lustiges Casual-Game für zwischendurch.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Mein größter Erfolg ist ganz klar der Teilverkauf von Bigpoint und somit an sich der Riesen-Erfolg, den wir mit Bigpoint erzielen.

Was Ihr größter Flop?
Ich hätte gern das Tippspiel zur EM gewonnen.

Worüber können Sie lachen?
Nach wie vor über Loriot.

Was bringt Sie zum Weinen?
Wenn ich im Finale der Euro 2008 in der spanischen Fankurve gesessen hätte.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit Luis Aragonés, dann hätte ich im Finale in der 32. Minute Fernando Torres ausgewechselt! Aber nun ist es auch zu spät..

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Wenn ich das wüsste, würde ich es selbst tun. Was ich mich ja schon ab und zu mal gefragt habe: Wieso kann ich nicht mit meinem Handy telefonieren, damit mein Auto öffnen und damit bezahlen? Die Technik macht hier erhebliche Fortschritte. Zahlungen per Telefon sind ja bereits möglich und ich bin zuversichtlich, dass ich auch bald meinen Autoschlüssel darin integrieren kann. Das wäre mal eine coole Sache.

Zur Person
Heiko Hubertz, Jahrgang 1976, gründete 2002 die m.wire GmbH. Aus dem Unternehmen wurde später e-sport und dann schließlich Bigpoint (www.bigpoint.de). Von Anfang an setzte Hubertz dabei auf browserbasierte Online-Spiele. Im Gegensatz zu klassischen Online-Kassenschlagern kommen diese sogenanten Browsergames ohne gekaufte oder heruntergeladene Software aus.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.