Wellington investiert in SMS Guru

Der bekannte Risikokapitalgeber Wellington Partners geht unter die Gurus. Das paneuropäische Unternehmen investiert in die Handy-Auskunft SMS Guru (www.smsguru.de). Das junge Berliner Start-up ist quasi ein Art mobiler Telefonjoker. Wer gerade dringend die […]

Der bekannte Risikokapitalgeber Wellington Partners geht unter die Gurus. Das paneuropäische Unternehmen investiert in die Handy-Auskunft SMS Guru (www.smsguru.de). Das junge Berliner Start-up ist quasi ein Art mobiler Telefonjoker. Wer gerade dringend die Antwort zu einer Frage braucht, muss lediglich eine Kurzmitteilung an die 37000 schicken und erhält laut Betreiber “binnen weniger Minuten eine qualifizierte Antwort”.

Anders als beim Konkurrenten 44044 (www.44044.com) von der hiogi GmbH sorgt bei SMS Guru keine Community für die Beantwortung der Fragen, sondern ein sogenanntes Wissensteam. “Um die hohe Qualität zu gewährleisten, werden Experten verschiedenster Fachbereiche eingesetzt, beispielsweise vom Mathe-Genie über das wandelnde Sport-Lexikon und den belesenen Literaten bis hin zum Promi-Kenner und dem Wirtschaftswissenschaftler”, teilt das Unternehmen mit. Wer zum Team gehören wolle, müsse sich einer rigorosen Prüfung unterziehen. Die hoffentlich kompetente Antwort kostet bei SMS Guru 1,99 Euro. Der Betrag wird über die Telefonrechnung abgebucht.

“Wir steigen zu einem frühen Zeit­punkt bei SMS Guru ein, weil uns die Geschäftsidee und das Business­modell überzeugen. Der Guru-Service adressiert den stark wachsenden Bedarf an einem schnellen mobilen Zugang zu Wissen, Unterhaltung oder Hilfe jeglicher Art”, sagt Jörg Überla, General Partner bei Wellington Partners. Neben Wellington statten zudem einige Business Angels SMS Guru mit Kapital aus – darunter Christiane zu Salm.

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* Frisches Kapital für hiogi

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Peter

    Denke nicht, dass das erfolgreich skalieren kann. Nicht per SMS. Die wenigsten Leute sind in der Lage eine Frage richtig zu definieren und mind. 50% werden bei einer Antwort, auch wenn die richtig ist, nicht zufrieden mit dem Ergebnis sein, weil sie noch eine Zusatzfrage haben. SMS als Kommunikationskanal ist höchst unbefriedigend.



  2. Sörn Weiß

    Ich habe 1999/2000 die PR-Arbeit für Wellington aufgebaut und habe da nur kompetente Leute angetroffen. Die verstehen alle ihr Geschäft. Aus diesem Grund muss da mehr dahinter stecken als ein paar SMS-Fragen zu beantworten. Da Christiane Salm mitinvestiert, glaube ich, dass da SMS-Gewinnspiele an das Geschäftsmodell gekoppelt werden. Vielleicht Wissensspiele à la “Wer wird Millionär”. Ein entsprechendes TV-Programm (oder gar Kanal???) dazu und daraus könnte man dann schon eine Cashmachine basteln. Die Power, Know-How und Netzwerk haben sie…

  3. denke auch, Frau von Salm kennt die Zielgruppen mehr als gut (/ex MTV und Ex Neun Live” ) denke, da könnte ein ernster Konkurrent Mobile für http://www.first1.de und http://www.quizzr.de entstehen!

    Gruss TS



  4. Lektor2.0

    Alex wo soll das denn hinführen?… jetzt klappt es schon nicht einmal mit dem Link setzen. du meinst http://www.smsguru.de nicht sms-guru.de (da scheint übrigens auch was im gange zu sein)!!!



  5. Maik

    ist euch aufgefallen, dass die das gleiche model wie bei machdudas.de verwenden ?

    :D

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  7. SMS Guru hätte ich mal in der letzten Mathe-Klausur gebrauchen können :D

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