YezNo.com liegt auf Eis

Die im vergangenen Jahr gestartete Wähler-Community “YezNo.com” (www.yezno.com) liegt vorerst auf Eis. Initiator Christoph Elbert hat die Plattform komplett vom Netz genommen. Noch ist das Konzept damit aber nicht völlig vom Tisch: Im […]
YezNo.com liegt auf Eis

Die im vergangenen Jahr gestartete Wähler-Community “YezNo.com” (www.yezno.com) liegt vorerst auf Eis. Initiator Christoph Elbert hat die Plattform komplett vom Netz genommen. Noch ist das Konzept damit aber nicht völlig vom Tisch: Im Sommer soll das ambitionierte Nebenbeiprojekt mit “neuem Namen, neuem Design und neuem Modell wieder online gehen”. Die Kernidee bleibe bestehen, sagt Elbert, der sich in den vergangenen Jahren als Unternehmensberater zum Thema Streaming einen Namen gemacht hat.

YezNo.com – ein Screenshot aus dem Oktober 2007

YezNo.com ging als “direktdemokratische Community-Plattform” an den Start. Regristrierte Nutzer konnten sich über die Wähler-Community an existierenden Initiativen beteiligen und diese unterstützen oder eigene gründen. Interessensverbände aller Art sollten über YezNo.com auf ihr Anliegen aufmerksam machen können (beispielsweise durch kurze Videofilmchen) und im besten Fall so Unterstützer für ihre Sache gewinnen. Einige tausend Nutzer interessierten sich nach eigenen Angaben für das Mitbestimmungsnetzwerk. Nun bleibt abzuwarten, wie die zweite Chance für YezNo.com genau aussieht.

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* YezNo.com sorgt für Mitbestimmung

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Dino

    Kein Wunder, die Sache war ja auch saumäßig umgesetzt. Und nur Leute die sich über alles mögliche aufregen drauf…

  2. “hat die Plattform komplett vom Netz genommen.”

    “Im Sommer soll das Nebenbeiprojekt wieder online gehen”

    Das hat einfach keinen Style… Selbst wenn das Teil monatelang keiner benutzt kann das fast kostenfrei online bleiben. Besser als offline wäre das allemal, und sei es nur wegen der Suchmaschinenindizierung. Monatelang tot sein? Wozu? Die Entdeckung der Offlinekeit?

    Egal, eh nicht weiter wichtig. So macht halt jeder seins :)



  3. Felix A.

    “der sich in den vergangenen Jahren als Unternehmensberater zum Thema Streaming einen Namen gemacht hat.”

    Sowas gibt es? ;)
    Ich bin dann mal so frei und nenne mich auch Unternehmensberater zum Thema Streaming :)

  4. Also der Name YezNo für eine deutschrachige Politik-Seite ist wirklich ziemlich dämlich. Nicht jedes Thema wird wegen einer poppigen Web2.0 Plattform gleich zum Selbstläufer und beim Thema Politik ist immer noch Seriosität gefragt und kein hipper Name. Da hat ja nur noch ein Beta-Button gefehlt.

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