druckn.de liefert Druckvorlagen

Personalisierbare Dankeskarten, Partyeinladungen und Glückwunschkarten aller Art sind das Metier von Torsten Otto. Mit tatkräftiger Unterstützung des Programmierers Michael Kux schickte er die Vorlagen-Plattform druckn.de (www.druckn.de) ins Netz. Einen bunten Strauß verschiedener – […]

Personalisierbare Dankeskarten, Partyeinladungen und Glückwunschkarten aller Art sind das Metier von Torsten Otto. Mit tatkräftiger Unterstützung des Programmierers Michael Kux schickte er die Vorlagen-Plattform druckn.de (www.druckn.de) ins Netz. Einen bunten Strauß verschiedener – zum Teil sehr ansprechender – Vorlagen zum persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch sind auf der noch jungen Plattform bereits versammelt. “Selbst unerfahrene PC-Besitzer können jetzt mit wenigen Klicks eine persönliche Geburtstagszeitung, eine individuelle Glückwunschkarte, eine Danksagungskarte mit eigenem Foto oder eine originelle Einladung zur Party selbst drucken”, sagt Otto. Die individuelle Anpassung der PDF-Vorlagen kann jeder Nutzer direkt im Browser vornehmen.

Mehr als 100.000 Downloads verzeichnete druckn.de nach eigenen Angaben im März dieses Jahres. Seinen kostenlosen Web2Print-Vorlagendienst mit dem gewöhnungsbedüftigen Namen hat Otto bisher komplett aus eigener Tasche finanziert. Bei der Refinanzierung seiner Idee setzt er derzeit auf Google Adsense – später soll es zudem einem kostenpflichtigen Premium-Downloaddienst geben. Recht erfolgreich im Vorlagengeschäft sind bereits Formblitz (www.formblitz.de) und Vorlagen.de (www.vorlagen.de). Wobei der Fokus der beiden kostenpflichtigen Dienste im weitesten Sinne auf Vertragsvorlagen und -muster liegt. Bei Vorlagen.de gibt\’s zwar auch einige Partyeinladungen, diese kosten aber jeweils 4,90 Euro. Einzig bei Dokumentenplattformen wie Scribd (www.scribd.com) oder Doktus (www.doktus.de) werden Geburtstagskinder, die auf der Suche nach einer passendern Einladung sind, sonst eventuell noch fündig. Die Vorlagen bei diesen Angeboten findet Otto aber nicht “sonderlich originell”.

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* Doktus sammelt Dokumente

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Cheater

    Wenigstens haben sie sich nicht druckr genannt, sonst wär hier einer gleich Amok gelaufen. Aber druckn ist auch nicht besonders kreativ.



  2. Yella

    Ich find total super, dass auch nach der Web 2.0 Euphorie die Vokale immer noch zu teuer sind.

  3. Der Domainname ist wirklch Schwachsnn.



  4. clinton

    mach nen ganz kleinen tick den eindruck einer halben spamseite .. die inhalte sind (in meinen augen) nicht wirklich hochwertig (siehe z.b visitenkarten) und wo man auch mit der maus hinfährt, irgendwie hängt man ständig über der adsense.



  5. Stafen Gnack

    bei allem respekt

    kauft euch n domain namen

    dieses r und n und was weiß ich ranhängen ist doch mehr als pervers

    sprecht ihr auch so ?

    arme deutsche domain sprache :=



  6. Johannes

    Problematisch ist in diesem Fall wohl insbesondere die Kommunikation des Namens. Ich wette 80% aller Leute die ich bitte die Seite druckn.de aufzusuchen, sogar explizit mit “druck – N” benenne, landen auf drucken.de.

    Da wäre es vielleicht sinnvoller einen weniger beschreibenden Namen zu wählen und damit wenigstens potentiell interessierte Kunden auf die eigene Seite zu lotsen.

    Meines Erachtens ist die Farbgebung übrigens ein wenig trist, verwendet doch das leuchtende Rot aus eurem Favicon im Design. Gerade als Dienstleister in eurem Segment ist ein ansprechendes Design/Layout wohl absolut unerlässlich. Viel Erfolg!

  7. Also Jungs, Hut ab!

    Gefällt mir wirklich sehr gut und einige sehr originelle Vorlagen habe ich ebenfalls schon entdeckt.

    Weiter so.



  8. Michael

    Google Ads als vorgegaukelten Content reinzubauen macht sicher zufriedene Kunden … ich wollte mir eine Vorlage anschauen habe auf einen der vier angebotenen Links geklickt (die identisch aussehen), kam auf eine andere Seite und war verwirrt. Erst als ich zurück gegangen bin habe ich gesehen dass das eigentlich Google Ads waren. Ein Grund für mich nie wieder die Seite zu besuchen … und da bin ich sicher nicht der einzige.



  9. Maik

    @Michael:

    Sorry nur weil DU so dumm bist und die Links nicht voneinander unterscheiden kannst, ist es kein Grund die Seite nicht zu besuchen.



  10. Michael

    @Maik:

    Wenn die Ads nicht Content vortäuschen sollen, warum sind sie dann genau dort angebaut wo man Content erwartet und haben dazu noch die selbe Farbe?

    Wenn sich selbst webaffine Nutzer verklicken und auch noch Kritik äußern und sagen wo sie Probleme hatten, würde ich sie lieber annehmen und einen Blick auf basic usability guidelines werfen (zB http://www.useit.com/alertbox/9605.html –> Nr. 7 könnte interessant sein ;-)) als beleidigend zu werden.

    schöne Grüße

    der dumme Michael



  11. Stefan

    @Maik:

    Bei so einem professionellen Umgang mit den Nutzern darf man auf die Zukunft dieser Seite gespannt sein :D

    (Ich geh mal davon aus, dass du einer der Macher bist, wenn du so emotional auf Kritik/Feedback zu der Seite reagierst, ich spar mir aber den Blick ins Impressum).



  12. Maik

    Nein bin keiner von den “Machern”. Kenne die Seite erst von DS.

    Ich finde die Kritik von ihm nur total unangebracht.

    Ist doch ganz normal die Werbung farblich an die Seite anzupassen und gut zu platzieren.

    Ich kann leider im konkreten Fall nichts dazu sagen, weil ich keine Werbung darauf sehe ? (auch nicht mit Adblock aus).



  13. Maik

    achja nimm mir das dumm nicht übel, dumm ist nur wer dummes tut :D

    Have a nice day!



  14. Martin

    Also mir gefällt dir Seite gut. Druckn kann ich mir merken.

  15. Die Kritik an der Farbgebung und Platzierung der Ad-Anzeigen ist typisch dafür, weshalb sich komplett werbefinanzierte Seiten leider nicht durchsetzen werden: Kostenloser Content ja, Werbung nein.

    Nach meiner Erfahrung werden Anzeigen deutlicher besser wahrgenommen, wenn sie auf die jeweilige Seite abgestimmt und an prominennten Stellen platziert sind. Dass es dadurch zu Fehlklicks kommen kann ist nicht gewollt, lässt sich aber auch nicht vollkommen vermeiden. Wenn Michael auf die Anzeige geklickt hat, hat er die Anzeige gelesen und der Anzeigentext war für ihn nicht uninteressant. Damit hat die Anzeige ihren Zweck erfüllt.

    Wäre die Anzeige am Ende der Seite platziert, hätte Michael sie wahrscheinlich gar nicht zur Kenntnis genommen. Kostenlose Angebote ließen sich somit überhaupt nicht realisieren. Die Problematik ist mir bewusst, weshalb es in Zukunft die im Bericht angesprochene kostenpflichtige Version geben wird. Dass man die Ads nicht gänzlich vom Seitencontent unterscheiden kann, sehe außerdem so nicht. Sie sind klar gekennzeichnet und haben immer einen andersfarbigen Hintergrund.

    Kurz zum Domainnamen:
    Ziel bei der Domainwahl war es, einen möglichst kurzen Namen mit inhaltlichem Bezug zur Seite zu finden. Im Ergebnis mag der Name für einige nicht sehr kreativ sein, dafür hat er andere Vorteile. Dass er sich durch die Schreibweise ohne „e“ an andere Namen anlehnt ist durchaus gewollt. Jeder Zeitabschnitt hat seine typischen Namen. Wenn ich mich zurück erinnere, war es für Internetseiten anfangs angesagt, die Domain mit –online enden zu lassen. Später folgten ein vorangestelltes e oder ein nachgestelltes 24. Damals wie auch heute werden neue Bezeichnungen als Schwachsinn oder ähnliches betitelt.

    Firmennamen sind i.Ü. nicht nur zeit- sondern zusätzlich auch branchenkennzeichnend, z.B. Micro….
    Anhand eines Firmen- oder Domainnamens kann man also einiges ablesen, aber auch mitteilen: z.B. „Hallo, hier handelt es sich um ein neues Angebot!“. Oder: „Uns gibt es schon eine Weile!“ Auch dieser Aspekt wurde bei der Domainwahl berücksichtigt.

  16. Pingback: toy the idea » Toy the Idea hat ein neues Gesicht

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