Doktus sammelt Dokumente

Vorlagen für Lebensläufe, Bewerbungen und die Kündigung einer Mietwohnung gibt\’s ab sofort bei der Dokumentenplattform “Doktus“. Alle diese Vorlagen lassen sich wie beim amerikanischen Vorbild “Scribd” mit wenigen Klicks auf den eigenen Rechner […]
Doktus sammelt Dokumente

Vorlagen für Lebensläufe, Bewerbungen und die Kündigung einer Mietwohnung gibt\’s ab sofort bei der Dokumentenplattform “Doktus“. Alle diese Vorlagen lassen sich wie beim amerikanischen Vorbild “Scribd” mit wenigen Klicks auf den eigenen Rechner ziehen – beispielsweise als PDF, Doc- oder Txt-Datei. Knapp 25.000 Dokumente aller Art stehen nach Unternehmensangaben derzeit zum Download bereit. Auf der anderen Seiten können Nutzer ohne Probleme eigene Dateien hochladen – erlaubt sind unter anderem Formate wie doc, xls, pps, sxw, ods und sxi. Betrieben wird “Doktus” von der Doktus Internet S.R.L. aus Rumänien. In Deutschland kümmert sich Jan-Hendrik Wiemann von der Münchner Mediaagentur Mind Power um die Dokumentenplattform.

Mit dem brandneuen Tauschdienst wollen die Betreiber “Schülern, Studenten, Hobbyautoren und sonstigen Kreativen und Wissbegiereigen eine Möglichkeit bieten, eigene Dokumente hoch zu laden und auf Dateien jeder Art kostenlos zuzugreifen”. Ein Problem dürfte bei “Doktus” ähnlich wie bei “YouTube“, “MyVideo” und Co. das Urheberrecht sein. So findet man schnell auch Dokumente mit professionellen Bildern an denen der Nutzer, der das Dokument hochgeladen hat, garantiert keine Rechte besitzt.

Doktus-Macher schreiben Gedichte

Ins Netz ging “Doktus” ohne großes Tamtam bereits Ende August. Seitdem füllt auch das “Doktus”-Team die Plattform mit Leben. Besonders gelungen ist den Dokumentenvermittern das “Doktus-Gedicht”. Darin erklären die Autoren das Konzept der Downloadplattform: “Bei ‘Doktus’ kann man viel runterladen wenn du was suchst, sollst du nicht verzagen. Dokumente, Skripte und Gedichte, Humor, Essays, ne Kurzgeschichte. Alles haben wir im Sortiment, uns\’re Auswahl hat schier kein End'”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.