Zehn Fragen an Lawrence Leuschner von trade-a-game

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Am Meer und in den Bergen sogar hervorragend. Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet? Ziemlich spät, 1998. Ein Freund aus der Nachbarschaft gab […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Am Meer und in den Bergen sogar hervorragend.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Ziemlich spät, 1998. Ein Freund aus der Nachbarschaft gab mir die große Ehre das Tor zur großen weiten Welt begrüßen zu dürfen.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
iGoogle und das Admin von trade-a-game.de.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Spam!

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Mit meinem Geschäfts-Partner Marcus Börner die letzten vier Jahre in einem Keller meiner Eltern, neben der Kinderbetreuung meiner Mutter, überlebt, konstruktiv gearbeitet und dabei den Schweinehund besiegt zu haben, ein Handelsunternehmen erfolgreich aufzubauen.

Was Ihr größter Flop?
Alle meine Ersparnisse in meinen ersten Aktiengehversuchen 2001 verloren zu haben. Mein Fond Telemedia hatte bei meinem Ausstieg eine Performance von Minus 30%.

Worüber können Sie lachen?
Über die Hauptdarsteller unserer Gründer WG: Tim Fronzek und Marcus Börner und seitdem ich in Berlin wohne und arbeite über das außergewöhnliche Volk in Neukölln/ Kreuzberg.

Was bringt Sie zum Weinen?
Ein verlorenes Fußball Spiel, wie das gegen Manchester im Champions League Finale 1999 oder das WM-Halbfinale gegen Italien 2006.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit David de Rothschild, um sich von seinem Mut und Spirit inspirieren zu lassen und vielleicht Mike Tysons Gedankenwelt kurz bevor er Evander Holyfield das Ohr abgebissen hat.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Ein funktionierendes ökonomisches Konzept zur Incentivierung der Menschen in der dritten Welt, insbesonmdere in Afrika, ihre Armut selbst zu bewältigen.

Zur Person
Lawrence Leuschner, Jahrgang 1982, machte 2000 seinen High School Abschluss in Greenwood, Texas, in Form eines Stipendiums des deutschen Bundestages. Danach studierte er Business Administration an der FH Wiesbaden und schrieb seine Bachelor Thesis an der European Business School Mitte 2006 über Social Networks. 2004 gründete Leuschner mit Marcus Börner trade-a-game (www.trade-a-game.de) und zog 2007 mit allen Gründern in eine WG nach Berlin.

Artikel zum Thema
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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Olaf

    “Mein Fond Telemedia hatte bei meinem Ausstieg eine Performance von Minus 300 %.”

    Prozentrechnung gehört wohl nicht zu seiner Stärke :-)

  2. Huch – vielen Dank für den Hinweis; da ist wohl eine 0 zuviel.

    Du kannst mir gerne deine Handynummer geben, wir suchen zur Zeit noch einen guten Controller ;)

    Grüße,
    Lawrence



  3. Biernot

    Microsoft will Yahoo kaufen. Heieiei

  4. Ähhmmm… jetzt wo es wieder “nur” 30 Prozent sind. Wie vernichtet man denn mit -30% seine “alle Ersparnisse”?

    Außerdem heißt das “Fonds” – auch in der Einzahl ;-)

  5. Mensch Sebastian, bist Du aber heute pedantisch :D



  6. Lance

    “Ein funktionierendes ökonomisches Konzept zur Incentivierung der Menschen in der dritten Welt, insbesonmdere in Afrika, ihre Armut selbst zu bewältigen.”

    … Kannste das jetzt nochmal genauer erklären?



  7. Lance

    Die sind alle faul, gell? – ne andere Interpretationsmöglichkeit lässt der Satz ja fast nicht zu..



  8. paul

    bezogen auf afrika: Nicht faul, aber die Machthabenden sind in der Regel korrupt, wodurch reines Geld der Bevölkerung dort nicht hilft, weil es nicht ankommt. Hilfe zur Selbsthilfe ist das was dort gebraucht wird. Nichts anderes meint Incentivierung.

  9. Pingback: Frischer Wind bei trade-a-game :: deutsche-startups.de

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