Kostenlose Playlist auf Mucelli

Von null auf 200.000 User – dieser Erfolg gelang Gründer Christian Reber mit seinem Musikportal Mucelli (www.mucelli.com) innerhalb von nur vier Wochen. “Wir sind von diesen Zahlen selbst überrascht”, sagt der Junggründer, denn […]

Von null auf 200.000 User – dieser Erfolg gelang Gründer Christian Reber mit seinem Musikportal Mucelli (www.mucelli.com) innerhalb von nur vier Wochen. “Wir sind von diesen Zahlen selbst überrascht”, sagt der Junggründer, denn Werbung hat Reber bislang keine geschaltet, sondern hat sich rein auf virales Marketing verlassen. Und die Rechnung ging auf. Das mag aber auch daran liegen, dass das durchweg eigenfinanzierte Projekt Mucelli so simpel wie anwenderfreundlich ist.

“Mucelli richtet sich an Musikliebhaber weltweit, die ihre Lieblingssongs jederzeit kostenlos online hören wollen”, so der Gründer. Reber beobachtet und sortiert die Charts und stellt den Usern zudem das dazugehörige YouTube-Video kostenlos zur Verfügung. Zurzeit hat die neue Charts- und Musiksuchmaschine Songs von insgesamt 14 Ländern in vier verschiedenen Kategorien gelistet, unter anderem Titel aus der Euro-20 oder den Top-40 Germany. Weitere Länder sollen bald folgen, um so “das größte Musikportal der Welt zu werden”, so die ambitionierten Ziele des Gründers, der Mucelli eher zufällig wegen seiner Freundin aus der Taufe gehoben hat als diese versuchte, systematisch Musik vom Balkan zu listen.

User kommen aus ganz Europa

Bei anhaltendem Erfolg – “zwei Millionen Besucher im kommenden Monat wären toll” – plant Reber zudem Informationen zu Bands, Künstlern und Events anzubieten sowie die Anbindung an Online-CD-Shops, Konzertkarten und MP3-Downloads. Der Name Mucelli hat übrigens keine Bedeutung, bescherte Reber aber insbesondere zur Startzeit viele Besucher aus dem romanisch sprechenden Raum, mittlerweile kommen nach eigenen Angaben rund 50 % der User aus Deutschland.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.