Kurzmitteilungen: Plazes, dialo.de, qeep, Guut.de, myask.de, My-Hammer, Geo-Reisecommunity,

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Jörg Malang heuert als CEO beim Lokalisationsdienst Plazes (www.plazes.com) an. Der Diplom-Medienmanager und Diplom-Musikpädagoge freut sich, die beiden Plazes-Gründer Felix Petersen und Stefan Kellner “in […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Jörg Malang heuert als CEO beim Lokalisationsdienst Plazes (www.plazes.com) an. Der Diplom-Medienmanager und Diplom-Musikpädagoge freut sich, die beiden Plazes-Gründer Felix Petersen und Stefan Kellner “in die nächste Phase des Wachstums zu begleiten”. Vor Plazes war Malang unter anderem bei Bertelsmann, Lycos Europe, Microsoft und Kelkoo tätig. Zuletzt arbeitete er als geschäftsführender Gesellschafter der Job-Suchmaschine Kimeta (www.kimeta.de). Als Gesellschafter bleibt er Kimeta weiter verbunden. Übrigens: Zuletzt wirkte Stephanie Staar von netmoms (www.netmoms.de) zeitweise in der Geschäftsführung von Plazes.

* Die Auskunfts- und Bewertungsplattform dialo.de (www.dialo.de) hat Ärger. Auslöser war laut Unternehmensdarstellung “der kritische Kommentar eines Mitglieds über eine Münzhand­lung”. In einem Beitrag beschwerte sich ein Nutzer über “die aus seiner Sicht unfaire Verkaufstaktik des Münz­händlers”. Das betroffene Unternehmen beauftragte daraufhin eine Rechts­anwaltskanzlei. Weil dialo.de nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Düsseldorf keine Abschlusserklärung unter­zeich­nen wollte, steht nun die Unterlassungsklage bevor. “Wir stellen uns vor unsere Mitglieder und kämpfen dafür, dass neben guten auch ge­rechtfertigte schlechte Bewertungen möglich sind. Schließlich steht die Glaubwürdigkeit unseres Empfehlungsnetzwerks auf dem Spiel”, sagt dialo.de-Chef Peter Chlosta.

* Das mobile Netzwerk qeep (www.qeep.de) präsentiert sich ab sofort in einem neuen Gewand. Die Handy-Community präsentiert sich nun wie ein klassisches soziales Online-Netzwerk. Und das hat durchaus einen Grund, denn die Mitglieder können qeep nun nicht mehr nur über ihr Mobilfunkgerät nutzen, sondern auch direkt über das Internet. “Damit können Qeeper auch von zu Hause aus mit ihren Freunden unterwegs chatten oder sie durch lustige Soundattacken, neue Fotos und Handy-Games bei Laune halten, teilt das Unternehmen mit.

* Die Live-Shopping-Plattform Guut.de (www.guut.de) verkündet bei “Exciting Commerce” neue Zahlen. Demnach konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Dezember weiter steigern und erzielte in den ersten vier Verkaufsmonaten somit einen Umsatz von knapp 500.000 Euro. “Der mit Abstand aktivste Tag war der erste Guutrausch am 11. Dezember. An diesem Tag gab es 385.000 Seitenabrufe und fast 2.400 Nutzerkommentare.”

* Mit myask.de startet Anfang Februar eine weitere Frage-Antwort-Plattform. “Besonderheit des Projektes sind vor allem die drei Arten von Fragen”, sagt Gründer Sebastian Schmiedel. Zur Auswahl stehen Fragen mit verschiedenen Antworten, Ja- oder Nein-Fragen und Umfragen.

* Markus Berger-de León übernimmt ab sofort die Position des Vorstandsvorsitzenden beim Dienstleistungsauktionshaus My-Hammer (www.my-hammer.de). Ingo Endemann, Gründer und bisheriger Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, bleibt weiterhin Mitglied im nunmehr dreiköpfigen Vorstand. “Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, die bei My-Hammer auf mich zukommen und sehe es als Herausforderung, dieses ohnehin schon sehr erfolgreiche Konzept weiterzuentwickeln und auszubauen”, sagt Berger-de León. Zuvor wirkte der 34-jährige in verschiedenen Positionen bei Jamba.

* Das Verlagshaus Gruner & Jahr schickt – wie berichtet – die Geo-Reisecommunity (www.geo-reisecommunity.de) an den Start. “Wir rufen die Community ins Leben, unter anderem weil \’Geo\’-Leser uns häufig wundervolle Fotos und spannende Berichte von ihren Reisen zusenden. Nun können sie ihre Ergebnisse im Netz unter der Marke \’Geo\’ veröffentlichen. Die Qualität ist teilweise so hoch, dass wir User-Fotos auch in unseren Print-Magazinen drucken”, sagt Christoph Kucklick, Chefredakteur Geo.de. Bereits im Oktober 2007 ging die Geo-Reisecommunity in den geschlossenen Beta-Test. Die rund 2.400 registrierten Nutzer haben seitdem “über 6.500 Fotos, circa 1.500 Tipps und gut 300 ausführliche Reiseberichte veröffentlicht”.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Pass

    myask.de – endlich! (Seit wann ist ‘ask’ ein Substantiv? “Has someone an ask?”) Und ja, Alex: Wenn eine Webagentur solche überflüssigen (weil schon zigmal gesehenen und geradezu anarchisch unkreativen) Feierabendprojekte rauslässt, ist der Verantwortliche nicht als “Gründer” zu bezeichnen. Dafür ist i.m.A. erforderlich, dass man es mit einem Projekt ernst meint, d.h. eine Firma dafür gründet und sich so eine Existenz aufzubauen versucht. Versucht.

    My 2 Cts.



  2. myask.de

    Hallo,

    also ich bin der Betreiber von myask.de und finde einfach der Name passt sehr gut zu dem Projekt. Den jeden ist ask unter frage geläufig(der Volksmund halt). Ich denke auch dass man sicher nicht gleich ne neue Firma gründen muss, wenn mann ein neues Projekt an den Start bringt. Ich bin schon selbstständig und werde sehen wie sich die Seite entwickelt. Dann kann man auch mehr machen. Die Seite wird sich sicher von anderen absetzen. Man sollte nicht gleich nur meckern, sondern mal abwarten was da entsteht. Zum Glück muss es auch nicht jeden gefallen.

    mfg

    Sebastian



  3. Markus

    @ Pass
    du hast vollkommen recht. Ich betrachte allgemein
    die Projekte/Plattformen von Agenturen nicht als
    eine Unternehmensgründung. Die Startup-Szene in D.
    wird wegen viele von den Spaß-Projekten aus den
    Agenturen signifikant verschlechtert.

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  5. myask.de

    Im übrigen bin ich keine Agenutur sondern nen Einzelkämpfer und das Projekt ist mir sehr viel Wert, sonst würde ich nicht soviel Zeit investieren.

    mfg

    Sebastian

  6. @ Pass

    Normalerweise verwende ich das Wörtchen Gründer im Zusammenhang mit Privatprojekten, Agenturausgründungen etc. auch nicht. Hier ist es mir mal passiert. So dramatisch ist dieses kleine Wörtchen aber auch nicht.

    @ Markus

    Selbstverständlich gibt es viele Spaß-Projekte aus
    Agenturen. Viele davon wird es in wenigen Monaten – ebenso wir normale Startups – nicht mehr geben. Ich finde es aber gut, dass experimentiert wird. Davon kann die ganze Web-Szene profitieren. Schließlich wollen Agenturen mit ihren Spaß-Projekten sich meist ein Thema erschließen, welches sie dann ihren Kunden anbieten können. Und mit Mister Wong kommt immerhin ein sehr wichtiges Web-Projekt aus einer Agentur.



  7. Michael

    @Sebastian, wie hast Du vor das Ding zu bewerben? Und mit welchen Mitteln? Würde es nicht mehr Sinn machen, sich auf ganz spezielle Nischen zu konzentrieren? Bspw. PC/IT/Internet? Oder ausschließlich “Liebe” – so ne Art Dr. Sommer? Glaube kaum, dass es möglich ist, in sämtlichen Kategorien, die aktuell aufgelistet sind, verwertbare Frage-Antwort-Konstrukte zu generieren.



  8. stefan

    @Sebastian, ich muss Michael recht geben. Vielleicht ist es besser sich eine Nische wie z. B. travelunder.de zu suchen. An die grösseren Portale wie gutefrage.de oder Yahoo Clever kommt man wohl kaum noch ran.

    Ich sehe das Potenzial in solchen Seiten eher auf themenspezifischer Basis.

    Stefan



  9. Biernot

    Plazes verliert monaltich Besucher. Das kann man ganz einfach nachprüfen.
    Daher finde ich “in die nächste Phase des Wachstums zu begleiten” äußerst amüsant ;)



  10. Biernot

    Macht guut.de wohl Gewinn? Was sagt ihr?



  11. Stefan

    @ biernot. Naja, nach einem halebn Jahr muss man ja noch nicht Gewinne machen, oder?

    Aber die Frage ist in der Tat, ob man mit durchschnittlichen Rabatten von 20 – 40% überhaupt jemals Gewinn machen wird. Ich erinnere mich damals nur an letsbuyit.com ….



  12. Biernot

    Das ist der Punkt.

    Ich bezweifel sehr, dass guut.de JEMALS (unter dem Aspekt Gewinn erwirtschaften zu wollen) ein Volumen erreichen wird um günstiger und attraktiver zu sein als die Riesen wie z.B. Amazon.

    In meinen Augen ist die Pleite vorprogrammiert.

  13. guut.de hat den Verkauf von Restposten nicht erfunden. In der Offline-Welt funktioniert dies seit Jahren – und die Anbieter machen sicherlich nicht permanent Verluste. Im Netz setzt dressforless auf einen ähnlichen Ansatz. Bei einem Produkt pro Tag ist der Absatz sicherlich begrenzt, aber auch hier kann man durchaus Gewinne erwirtschaften.



  14. Felix

    Wobei man aber bedenken sollte, dass es in der Offline Welt Restposten Läden wie Thomas Phillips oder das Sparparadies eine signifikant höhere Auswahl haben.

    Die Besucherkurve von guut ist durch ups and downs geprägt. Vermutlich wurde durch Veröffentlichungen wie hier kurz gepushed und dann ging es wieder runter. Obwohl hierdurch der Trend eigentlich nach oben zeigt bin ich dennoch sehr skeptisch.



  15. myask.de

    Mmmmmh vielleicht habt ihr garnicht so unrecht. Ich setze einfach mit meinen Partner auf gute Suchmaschinenoptimierung(hab ganz bekannten Seo an der Hand) und viele Features, die die anderen nicht haben.
    Zur Werbung: Ich habe einige Kontakte, um das Projekt zu promoten, eventuell sogar virales Marketing mal sehen. Außerdem wird es bei uns Gewinne geben. Naja jetzt müssen wir erstmal fertig werden ;)
    Danke für eure Kommentare.

    mfg

    Sebastian



  16. Michael

    “[…]und viele Features, die die anderen nicht haben. […]eventuell sogar virales Marketing mal sehen.”

    *hmpf* – viel Erfolg!

  17. Pingback: dialo.de - intern » Blog Archive » Das Märchen von der Meinungsfreiheit oder: Das Leben ist kein Ponyhof



  18. Felix

    “virales Marketing”

    Diese ganzen Blubberblasen-Buzzwoerter regen mich dermassen auf!

  19. Im Post hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Stephanie Staar war bei Plazes weder Managing Director, noch CEO. Die Position des CEO wurde jetzt neu geschaffen und mit Jörg besetzt.

  20. @ Stefan

    Sorry, mein Fehler. Stephanie Staar war – wie ich gerade nachgelesen habe – nur in der Geschäftsführung tätig.

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