Jede Woche ein neues Bild – Niboki geht online

Kaum läuft die eine Idee gut, wird gleich die nächste in die Tat umgesetzt. Mit mygall (www.mygall.de) startete Niklas Bolle im Sommer dieses Jahres eine Kunst-2.0-Galerie. Dort kann jeder Maler seine eigene Galerie […]

Kaum läuft die eine Idee gut, wird gleich die nächste in die Tat umgesetzt. Mit mygall (www.mygall.de) startete Niklas Bolle im Sommer dieses Jahres eine Kunst-2.0-Galerie. Dort kann jeder Maler seine eigene Galerie eröffnen, seine Arbeiten präsentieren und als rahmbare Kunstdrucke verkaufen. Die Kunstszene freut das Geschäftmodell offenbar: Nach Angaben von mygall haben sich mittlerweile fast 1500 Künstler registriert. “Wir liegen mit den Gründungen der Galerien auf unserer Seite weit über unseren Erwartungen”, sagt Bolle.

Als Kenner der Kunstszene legt Bolle nun nach und bringt kommenden Montag Niboki (www.niboki.de) – sozusagen das Schwesterangebot von mygall – an den Start. Während mygall im Prinzip an Konzepte wie Spreadshirt erinnert, greift Bolle bei Niboki das Geschäftsmodell von Plattformen wie guut.de auf: Bei Niboki wird es jede Woche handgemachte Ölreproduktionen zu einem Preis zwischen 50 bis 150 Euro geben. Jede Kampagne dauert eine Woche. Oder, bis die limitierte Stückzahl ausverkauft ist. “Gute Kunst muss nicht teuer sein”, sagt der Gründer und denkt dabei mit Schrecken an die vielen schlechten aber erschwinglichen Gemälde auf den Flohmärkten.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.