Bei hiogi ist Wissen sexy

Werbebotschaften mit dem schönen Slogan “Wissen ist sexy” lässt die mobile Wissens-Community hiogi seit kurzem plakatieren. Im Mittelpukt der Kampagne stehen sogenannte Nerds, also Menschen die sich meist keine Gedanken über ihr Äußeres […]

Werbebotschaften mit dem schönen Slogan “Wissen ist sexy” lässt die mobile Wissens-Community hiogi seit kurzem plakatieren. Im Mittelpukt der Kampagne stehen sogenannte Nerds, also Menschen die sich meist keine Gedanken über ihr Äußeres machen, dafür aber durch sehr großes Fachwissen auffallen. Neben Plakatwerbung setzen die hiogi-Macher Björn Behrendt und Christoph Daecke außerdem auf Edgar-Cards, Radio-und Web-Werbung. “Wir warten nicht passiv darauf, dass sich die Onliner auf hiogi.de einfinden, sondern starten selbstbewusst und voller Humor die Kampagne \’Wissen ist sexy\'”, sagt Behrendt.

\'Werbe-Kampagne

Bei den Werbe-Aktivitäten kommt den Berlinern zu Gute, dass media ventures, die Beteiligungsgesellschaft von Dirk Ströer, im Sommer in hiogi investierte. Als Anteilseigner und Aufsichtsrat des Außenwerbers Ströer Out-of-Home Media kann Ströer reichlich freie Werbeplätze vermitteln. Auch andere Beteiligungen von media ventures fallen deswegen immer wieder durch große Plakat-Kampagnen auf. Neben media ventures sind noch Hasso Plattner Ventures und der Geschäftsmann Michael Zehden an der mobilen Wissens-Community beteiligt.

Neu: Andere Nutzer zum Duell herausfordern

Mit dem Start der Werbekampagne haben die Berliner ihr Angebot um einige neue Funktion erweitert. Beim sogenannten Duell geht es darum, eine Frage in genau zehn Minuten zu beantworten. Ein weiteres Mitglied der Plattform kann daraufhin ebenfalls in die Frage einsteigen und den ersten Antwortgeber herausfordern. Ein drittes Mitglied entscheidet schließlich, wer die bessere Antwort geliefert hat. Das Einreichen von Fragen funktioniert via SMS, E-Mail und neuerdings auch per WAP. Damit der Fragensteller nicht mit Nonsens-Antworten überschwemmt wird, erhält er genau eine Antwort – diese muss zuvor von zwei Mitgliedern bestätigt worden sein. Für die Antwort verlangt hiogi 39 Cent. Das Einreichen von Fragen per Kurzmitteilung kostet lediglich die regulären SMS-Gebühren.

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* Finanzspritze für hiogi
* hiogi beantwortet Fragen

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. theo

    Gutes Konzept! Gefällt mir, ich werde in Zukunft auf Hiogi zurückkommen, denn Wissen ist Macht!

  2. “Sex sells”, gilt eigentlich für alle Marketingmaßnahmen, aber muss halt auch irgendwie zu den Marketingzielen passen, also ich kann mir schwer vorstellen, dass sich ein SMSer besonders sexy findet oder gefunden wird, wenn er eine Frage beantwortet oder beantwortet bekommt ;-) aber um die Plattform mal bissl bekannt zu machen, sicherlich ein hilfreiches Mittel..
    VG, René



  3. Christian

    Ich bin wahrlich kein “alles-schlecht-reder”… aber hier wird mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Das Konzept wird nicht funktionieren. Der Weg vom Plakat ins Netz ist viel zu weit, das hat man doch schon an Neu.de gesehen. Jeder kennt es, keiner nutzt es. Friendscout und iLove sind viel größer und machen je 4x soviel Umsatz…

  4. Die große Frage für mich ist: Funktioniert Print- TV- oder Plakatwerbung bei Start-ups überhaupt bzw. braucht ein Start-up solche Werbung?

    In der Blasenzeit war der Spiegel jeden Montag voll mit Kampagnen von jungen Unternehmen. Heute setzt kaum ein Start-up auf klassische Offline-Werbung. Es sei denn, ein Verlag, TV-Sender, Außenwerber ist investiert …



  5. Christian

    Sag ich doch. Meine ganz klare Meinung: Print-, TV oder Plakatwerbung funktioniert in den allermeisten Fällen nicht für Start-Ups. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen.

  6. @ Alex: Ich denke schon, dass Print- TV- oder Plakatwerbung noch als PR Mittel geeignet ist, aber unter der alten Sichtweise “50% der Werbung sind ohne Ergebnis, Du weisst nur nicht welche 50%” kann/muss sich das heute kein StartUp mehr leisten…

    Unister aus Leipzig, die mittlerweile wirklich ein großer Internet-Player sind (die sich nur schön im Verborgenen halten und nicht so auffallen wollen, wie viele 0815 Dienste) haben vor Kurzem mal TV Werbung angetestet, für ab-in-den-urlaub.de, aber selbst die haben das dann wieder eingestellt…

    Also wie Du schreibst, wenn ein Verlag, TV-Sender oder Außenwerber die Leistungen einbringt, dann mitnehmen. Ansonsten gilt hier für StartUps: Finger weg!

    VG, René

  7. Pingback: konsumo-Blog

  8. Ich finde auch, Plakat und Print ist für ein reines Internet-Unternehmen nicht das Mittel der Wahl. Ich denke, hier wird einfach eine Gegenleistung für Unternehmensanteile auf andere Art und Weise als in finanzieller erbracht. Ob es wirklich Sinn macht oder nicht steht dabei an zweiter Stelle.

  9. Hmmm, finde Plakat und Print-Anzeigen auch nicht optimal für ein Startup. Na ja, es wird halt immer wieder versucht…

  10. warum ich zweimal gepostet habe: nach dem ersten kommentar bekam ich eine fehlermeldung und dachte, er wäre nicht übermittelt worden…

  11. Ich hab da mal mit ein paar Jungs aus dem Geschäft (Plakate) diskutiert:

    Die sagen ganz klar: Für ein Internet Unternehmen macht es bei “normalen” Budgets keinen Sinn. Interessant wird es erst ab einem Mediavolumen von 2-3Mio Euro, weil die Leute auf der Straße quasi nicht mehr an den Plakaten vorbeigucken können. Nur welches Startup hat schon 2-3 Millionen :D



  12. terminator

    aus heise.de:

    Gabriel Ortiz and Paul Starr haben genug von den dämlichen Äußerungen und sagen der Dummheit im Internet den Kampf an. Sie wollen ein Programm entwickeln, das dumme Äußerungen aussortiert, um damit das Internet vor sich selbst zu schützen. Seit dem “Ewigen September” – gemeint ist der September 1993, als AOL seinen Kunden den Zugang zum Usenet ermöglicht hat – hätten sie unter der “Tyrannei der Idiotie” gelitten: “Die Ankunft des von den Benutzern gestalteten Inhalts im Web hat”, so schreiben sie, “das Problem nur noch verstärkt und unsere Toleranz bis zum Zerreißpunkt angespannt.” Der sich verbreitenden Dummheit im Netz wollen sie mit der Entwicklung des StupidFilter entgegentreten – vorerst nur in Englisch.



  13. manfred

    die idee an sich ist wirklich gut, wenn man bedenkt, daß in der zukunft location based services immer wichtiger werden. hier arbeiten anscheined neue gründer an die nächste generation von mobilen services……….weiter sooo



  14. Rene

    Ich finde das Konzept von hiogi total gut.

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