Bei deutschlandklickt klicken die Preise

Hier ist klicken Programm: Klick – ein Gutschein. Klick – ein Exklusivangebot. Klick – ein Gewinn. Mitte November startete Gründer Murat Icer offiziell mit deutschlandklickt seine erste Klick-Kampagne. Etwa drei bis vier sollen […]
  • Von Christina Cassala
    Dienstag, 20. November 2007
  • 9 Kommentare

Hier ist klicken Programm: Klick – ein Gutschein. Klick – ein Exklusivangebot. Klick – ein Gewinn. Mitte November startete Gründer Murat Icer offiziell mit deutschlandklickt seine erste Klick-Kampagne. Etwa drei bis vier sollen es künftig pro Monat werden. Jede Kampagne dauert drei Tage. Innerhalb dieser Zeitspanne können die User ihr Glück auf der sogenannten Klickbox versuchen – hinter jedem Pixel könnte ein Treffer versteckt sein. Jedem User stehen pro Kampagne aber nur eine begrenzte Anzahl an Freiklicks zur Verfügung. Weitere gibt es nur, wenn bestimmte Räselfragen richtig beantwortet werden. “Wir sind wie eine Überraschungsbox”, verspricht Icer.

Mit diesem erfrischend neuen und bislang einzigartigen Spielkonzept hat sich der Gründer eine geschickte Variante ausgedacht, zielgruppengenaue und typgerechte Werbung mit einem hohen Maß an Spielfreude zu kombinieren. Davon könnten beide Seiten profitieren: Die Werbungtreibenden, da sie über die Klickbox sehr genaue Konsuminformationen der User erhalten und die Spieler, da durch die zunehmende Individualisierung der Klickboxen die angebotenen Produkte und Angebote interessanter für sie werden.

Mehr User, mehr Produkte

“Mainstreamkampagnen sind doch langweilig”, sagt der Gründer aus eigener Erfahrung und die User geben ihm offensichtlich recht. Bereits während der ersten Kampagne hat sich die Userzahl mehr als verdoppelt. Was es dem fünf-köpfigen Team erleichtern dürfte, weitere Kooperationspartner mit ins Boot zu holen. “Je mehr User, desto mehr Produkte werden wir unter der Klickbox verstecken”, verspricht Icer und verlässt sich weiterhin fast ausschließlich auf Mundpropaganda. Trotzdem grübelt er über Offline-Maßnahmen – zum Beispiel über Radio-Kampagnen, die einen viralen Code über den Äther schicken.

Erst einmal aber steckt das Team verstärkt Energie in die technische Weiterentwicklung von deutschlandklickt. So soll es beispielsweise bald möglich sein, dass der Werbungtreibende seine Produkte eigenständig auf die Klickbox stellen kann. Außerdem soll jeder Website-Betreiber seine eigene Box bekommen.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. wigger

    Idee vielleicht lustig, so ja noch nix zu sehen, vor allen Dingen aber nur ein weiterer Adressensammler, wie “wie alt werde ich” etc oder “payback” deren Hauptmodell der Adressenhandel ist, sehe ich hier auch so. Ich melde mich mal mit einer von meinen 10 Telekomnummer da an, noch was frei, und schaue wann genau auf der Nummer angerufen wird von neckermann, hrs etc…



  2. Tim

    … Die Userzahlen haben sich verdoppelt… Kann auch heißen von 2 auf 4 User… Absolute Zahlen wären schön.



  3. matrixx

    Habe mich mal registriert, liest sich spannend.

    @wigger: also unter So Funktioniert’s steht: Was es bei uns nicht gibt: Verkauf von Userdaten/Adressen!

    Auch in den AGBs und bei der Registrierung steht das drin. Daher glaub ich nicht, dass es ein Adressensammler ist.

  4. Wir würden auch immer alle genauen Zahlen zu Nutzerzahlen, Umsätzen etc. nennen. Nur leider lassen sich die meisten Gründer in der Anfangsphase nicht gerne in die Karten schauen.



  5. theo

    Wir sollten deutschlandklickt eine faire Chance geben und uns konstruktiv mit allen Startups befassen, gerade in der Anfangsphase.

    Wenn das Modell darauf basiert, dass man passende Angebote bekommen soll, dann ist es doch ziemlich logisch, dass ich einiges von mir preisgebe. Wie soll sonst das Targeting funktionieren?

    Es dürfen halt nicht sensible Datenabfragen sein (Einkommen, etc.). Und nach diesen wurde ich während meiner Registrierung jedenfalls nicht gefragt.

    Übrigens ist mir aufgefallen, dass eigentlich auf jeder Registrierungsseite steht, dass keine Weitergabe an Dritte durchgeführt wird. Wer liest bleibt im Vorteil!

    Ich habe bei der letzten Kampagne mitgeklickt und angerufen hat mich bisher niemand, ausser meiner Mom und meiner Freundin :-)!

    Ich find die Idee, den Mehrwert bzw. Nutzen für mich eindeutig, denn es macht spaß!



  6. Alex

    hm, also, echt mal:

    krass, woher kennt denn “deutschlandklickt” deine mom und deine freundin? ;)

    nein im ernst, das konzept basiert eben auf dem für das marketing so wichtigen profildatensammeln, aber ansonsten …

    wem es spaß macht ok, aber wenn ich was konsumieren möchte, kaufe ich das einfach. ist immernoch die schnellste und natürlich sinnvollste methode meine zeit zu investieren.

    kaufen2.0 :)

  7. Wenn man für das Werben weiterer Nutzer auch noch Freiklicks (oder eine höhere Gewinnchance) bekommen würde, würde das den viralen Marketingerfolg noch um ein Vielfaches steigern…

  8. Pingback: Werbung die Spaß macht: Neue Kampagne bei Deutschlandklickt.de - wunderkessel.de - die Thermomix®-Community



  9. Michael

    Also ehrlich Leute, ich war auf der Seite und es hat mir unheimlich gefallen. Nur meine Klicks sind schnell zu Ende – dafür sollte es noch eine einfachere Lösung geben.

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