Fragestunde mit Jörn Kunst von der Schnäppchen-Community Luupo

Mit der Fragestunde startet deutsche-startups.de ein neues Format. Das Prinzip ist denkbar einfach: Sie, also unsere Leser, dürfen einem Gründer ganz viele Löcher in den Bauch fragen. Die Fragestunde ist somit quasi eine […]

Mit der Fragestunde startet deutsche-startups.de ein neues Format. Das Prinzip ist denkbar einfach: Sie, also unsere Leser, dürfen einem Gründer ganz viele Löcher in den Bauch fragen. Die Fragestunde ist somit quasi eine Art User-Generated Interview. In der Premierenausgabe stellt sich Jörn Kunst, Gründer und Vorstand der Mainzer Luupo AG, Ihren Fragen.

Die Schnäppchen-Community Luupo ging Ende Juli offziell an den Start. Bei Luupo sind alle Preise zunächst verdeckt. Durch den Einsatz von sogenannten Luupos (die man käuflich erwerben muss) kann jeder Nutzer den Preis seines Wunschartikels um 40 Cent senken. Gleichzeitig wird mit jeden Einsatz der Preis angezeigt. In der Rubrik “Sofortkauf” kann jeder Nutzer den Artikel nach dem Einsatz eines Luupos zum aktuellen Preis sofort kaufen. Beim “Gewinnkauf” dagegen muss der Preis bis auf Null gedrückt werden. Der Nutzer, der den Preis mit seinem Einsatz auf Null senkt, bekommt den Artikel – ohne weitere Kosten. Seit dem Start haben sich nach eigenen Angaben rund 10.000 Mitglieder bei der Schnäppchen-Community registriert und circa 350 Artikel gekauft. Den Umsatz gibt Kunst mit 80.000 Euro an. “Durch einige Veränderungen und Weiterentwicklungen erwarten wir in den nächsten drei Monaten einen deutlichen Anstieg dieser Zahlen”, sagt Kunst.

Wenn Sie Jörn Kunst eine Frage stellen möchten, hinterlassen sie diese einfach in den Kommentaren oder schicken Sie uns eine E-Mail. Meine Kollegin Christina Cassala koordiniert die Fragestunde und freut sich auf ihre Mails. Grundsätzlich sind alle Fragen erlaubt. Lediglich Fragen, die gegen die guten Sitten und den guten Geschmack verstoßen, sortieren wir aus. Letztendlich entscheidet aber Jörn Kunst, welche Fragen er beantwortet und welche nicht. Für die Einreichung Ihrer Fragen haben Sie bis Freitag 12 Uhr Zeit. Anschließend bündeln wir die Fragen und schicken Sie Jörn Kunst zu. Er wird die Fragen schnell beantworten und wir veröffentlichen sie dann umgehend.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Eigentlich sollte man Euch ja nicht den Gefallen tun, überhaupt Fragen zu stellen, aber weil Ihr mir leidtut, dass es nicht zu einem Geschäftsmodell mit einem etwas höherem moralischen Anspruch gereicht hat, mach ich mal ne Ausnahme:

    1. Es ist mir noch nicht ganz klar, inwieweit ihr dauerhaft mit der Preisangabenverordnung klar kommt. Mit meinem nicht-juristischen Rechtsverständnis verstosst ihr nicht direkt dagegen, weil Ihr die Sachen im Prinzip ja gar nicht selber anbietet, aber wohl die einzelnen Händler, weil weder definitiver Preis noch Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Auf welchen rechtlichen Sachverhalt berufen sich die Händler, dass sie Waren ohne diese notwendigen Angaben anbieten?

    2. Die Aussage über 80.000 Euro Umsatz ist mir noch ein wenig unklar. Sind das 80.000 Euro, die die Händler gemacht haben oder sind das 80.000 Euro, die Ihr Umsatz gemacht habt? Das wären ja dann ca. 163.000 Einheiten Eurer Ersatzwährung, bzw. 8 Euro Umsatz pro angemeldetem Nutzer.

    3. Wie ist die Verteilung des Umsatzes (also Eures) auf den einzelnen User? Sind das dann 5% heavy addicted, die ihr Gehalt verzocken? Also wieviel % der Nutzer haben bei Euch schon Luupos im Wert von mehr als 200 Euro gekauft?

    Mir ist klar, dass Ihr die Fragen 1 und 3 wahrscheinlich eh nicht beantworten werdet…



  2. Benedikt

    Moin Jörn!

    Was waren die Gründe für die Aktiengesellschaft als Rechtsform und wie kostenintensiv ist hier der Gründungsprozess?

    Freue mich auf die Antwort und hoffe natürlich auf ein aufschlussreiches Feedback.

    Grüße,
    Benedikt



  3. frank gormann

    bei luupo muss man quasi geld einsetzen. um etwas zu kaufen. ist das überhaupt legal?

    was bedeutet der name luupo?

    plant ihr eine internationalisierung?



  4. Ric C.

    Servus,

    also ich finde die Idee echt gut. Endlich kommt mal wieder eine neue Idee ins Internet, die das Einkaufen interessanter und spannender macht.

    Bei dem ganzen Enthusiasmus (habe schon was gewonnen) würde es mich interessieren wo sich Luupo sieht? Eher beim Glücksspiel oder doch bei den Schnäppchenanbietern.

    Gruß, Ric

  5. Wunderbar, der Anfang ist gemacht. Nur nicht schüchtern sein. Wir freuen uns auf viele weitere interessante Fragen.



  6. Steffen

    Ist Luupo ein Copycat oder gibt es zumindest irgendein ein Vorbild für Luupo?

    Ihr seid eine AG. Plant ihr einen Börsengang?

    Wie viele von euren 10.000 Nutzern sind wirklich aktiv?

    Im Text steht etwas von Veränderungen und Weiterentwicklungen. Was ist damit gemeint?

    Habt ihr Geldgeber für Luupo gesucht und gefunden? Wie? Wo?

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