Podcast.de sorgt für Durchblick

Die Zahl der Podcasts im Netz wächst täglich. Selbst passionierten Podcast-Fans fällt es sicherlich schwer bei den unzähligen Audio- und Video-Angeboten im World Wide Web den Überblick zu behalten. Fabio Bacigalupo, Matthias Ziehe […]

Die Zahl der Podcasts im Netz wächst täglich. Selbst passionierten Podcast-Fans fällt es sicherlich schwer bei den unzähligen Audio- und Video-Angeboten im World Wide Web den Überblick zu behalten. Fabio Bacigalupo, Matthias Ziehe und Jonas Girnatis wollen Abhilfe schaffen. Ihr Online-Angebot Podcast.de lässt sich am besten als eine Art Last.fm für Podcasts beschreiben. Wie bei der erfolgreichen Musik-Community können sich Nutzer bei Podcast.de ihr persönliches Medienporgramm zusammenstellen und über einen eigenen Player genießen. Zur Auswahl stehen nach Unternehmensangaben rund 5.000 Podcasts.

Bereits im Oktober 2004 hievte Bacigalupo die erste Version von Podcast.de ins Netz. Inzwischen ist aus der Passion ein Vollzeit-Job geworden. Zu den wichtigsten Konkurrenten von Podcast.de gehören sicherlich podster.de und dopcast. Finanzieren soll sich die kleine Podcast.de-Welt über Werbung, Kooperationen und kostenpflichtige Premiumdienste. Bei letzteren seien beispielweise spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen denkbar, sagt Bacigalupo.

Artikel zum Thema
* Liquid Air Lab vermarktet ProSiebenSat.1-Podcasts

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Dino

    Wer wagt sich denn seit iTunes das hat bitteschön noch an das Theme Podcast. Oh mannoman.

  2. Hallo Alexander,

    vielen Dank für den Artikel! Zu dem Vergleich mit last.fm muss ich noch anmerken, dass last.fm v.a. durch die automatisierten Empfehlungen punktet. Diesen Bereich unserer Plattform befindet sich im Moment noch in der Entwicklung und ist daher nicht öffentlich verfügbar.

    Was aber bereits funktioniert, sind in der Tat der Online-Player, der sich durch unsere Playlisten in Form von Mix- und Autolisten füllen läßt.

    Grüße von der Web2.0 Expo,
    Fabio.

  3. Wer wagt sich denn Gmail zu entwickeln, obwohl es schon Outlook gab?

    Wer wagt sich denn Skype zu entwickeln, obwohl es schon Telefone gab?

    Wer wagt sich denn …

    Ich glaub deine Sicht auf die Dinge ist etwas kurzsichtig Dino. Wenn man Konkurenz fürchtet, braucht man kein Startup zu gründen. Und jedes Produkt hat seine Zielgruppe.

    Ich finde es z.B. sehr nützlich, dass ich von jedem Rechner mit Browser meine zentrale Podcastsammlung benutzen kann ohne itunes installieren zu müssen.

    Schöne Grüße
    /Jonas



  4. Cord

    wer nutzt denn itunes? oh manoman. :P

  5. @Dino: iTunes / Appple reizt im Bereich Community noch lange nicht alles aus, was das Netz bietet. Es gibt auch keinen allgemeinen Informationsbereich zum Thema Podcasting innerhalb der Client-Software. Auf meinem System (Linux) läuft kein iTunes. Auf vielen System ist iTunes nicht gewollt oder nicht installiert. Außer auf Apple-Hardware gibt es keine iTunes-Installationen.

    Last but not least sind Inhalte, die bei iTunes eingestellt sind, nicht durch Suchmaschinen indiziert, also auch nicht auffindbar. Wir wollen aber möglichst alle Inhalte auffindbar und von überall nutzbar machen.

    Gruß
    Fabio.

Aktuelle Meldungen

Alle