stall-frei bietet Heimat für Pferde

“Da steht ein Pferd auf’m Flur! Ein echtes Pferd auf\’m Flur” – wenn es schon soweit gekommen ist, dann kann Aline Langbartels, 28, mit stall-frei vielleicht helfen. Anfang September startete die Plattform, auf […]
  • Von Christina Cassala
    Freitag, 19. Oktober 2007
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“Da steht ein Pferd auf’m Flur! Ein echtes Pferd auf\’m Flur” – wenn es schon soweit gekommen ist, dann kann Aline Langbartels, 28, mit stall-frei vielleicht helfen. Anfang September startete die Plattform, auf der Pferdebesitzer eine neue Behausung für ihre Tiere finden können. “Wir sind die ‘Gelben Seiten’ für regionale Ställe, aber mit besseren Suchfunktionen”, sagt die Gründerin.

stall-frei funktioniert wie ein Kleinanzeigenmarkt und ist in dieser Funktion in Deutschland bislang einzigartig. Pferdebesitzer können hier ortsgenau nach neuen Behausungen oder Weiden für ihre Traber suchen, die die Stallbesitzer mit einer Kurzbeschreibung anbieten. “Wir versuchen dabei top-aktuell zu sein”, sagt Langbartels, die stall-frei bislang noch in völliger Eigenregie betreibt.

Gestaffelte Mitgliedspreise

Generell ist die Nutzung der Seite für die Suchenden kostenfrei. Ebenso für die Anbieter. Nur wer weitere Beschreibungen oder Bilder seiner angebotenen Ställe einstellen möchte oder seine Telefonnummer anzeigen lassen will, muss einen Beitrag zahlen. Die Preise sind nach Dauer der Premium-Mitgliedschaft gestaffelt. Über Werbung will sich stall-frei auch weiterhin nicht finanzieren.

Wohl weil die Zielgruppe als nicht besonders Internet-affin einzuschätzen ist, sollen die Marketingsaktivitäten weiterhin hauptsätzlich offline stattfinden, bespielsweise mit Präsenz auf Pferdemessen. Trotzdem konzentriert sich Langbartels auf die Optimierung der Suchmaschinenfunktion, um künftig besser gefunden zu werden. Neben stall-frei betreibt Langbartel im gleichen Segment die Seiten pferd-frei, weide-frei und service-am-pferd. “Mein Thema – ganz klar: ‘Alles rund ums Pferd’, so die Besitzerin von vier Pferden.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.